Bild: Sitzverteilung im 49. StuPa: Die NAWI verlor zwar Stimmen, konnte sich aber als stärkste Liste behaupten. Foto: kac; Grafik: joop, Wahlen zum 49. Studierendenparlament: LiLi zweitstärkste Fraktion vor GRAS und Jusos Foto: kac; Grafik: joop

Bei erneut gesunkener Wahlbeteiligung – 11,26 Prozent gegenüber 13,15 Prozent bei der vorigen StuPa-Wahl – musste die NAWI Verluste hinnehmen, bleibt aber mit zehn Mandaten die stärkste StuPa-Fraktion. 

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Bild: Auf einen Blick: Die Ergebnisse der Wahlen zum 49. Studierendenparlament. , Niedrige Wahlbeteiligung: Stimmrückgang betraf mehrere Listen Foto: kac; Grafik: joop

Insgesamt hat sich wenig geändert. Prozentual stagnierten mehrere Listen, vom Rückgang der Wahlbeteiligung waren ebenfalls einige  betroffen. So wurde der Absturz der NAWI von 1.727 Stimmen auf 1.319 dadurch abgefedert, dass auch andere Stimmen einbüßten. So verlor sie nur einen Sitz. „Zehn Sitze sind für uns ein Traumergebnis, vor allem vor dem Hintergrund, dass unsere Koalition insgesamt um einen Sitz zugelegt hat“, sagt Felix Schmidt (NAWI).

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Bild: Die Auszählung verzögerte sich, weil weniger Wahlzettel für SHK als fürs StuPa in einigen Urnen lagen. , Bei den ersten Wahlen zum SHK-Rat war ein Drittel der Stimmzettel ungültig Foto: kac

Erstmals wurde an der RUB zeitgleich mit dem StuPa auch eine Interessenvertretung der Studentischen Hilfskräfte gewählt, der SHK-Rat. In Wahlkreis I konnte sich Madita Adolphs mit 1.179 Stimmen und nur fünf Stimmen Vorsprung auf Lennart Brinkmann durchsetzen, in Wahlkreis III votierten 947 Studis für die konkurrenzlos antretende Rike Müller. Warum aber war ein Drittel der SHK-Wahlzettel ungültig?

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Bild: "Siehe, ich verkündige Euch große Freud, die fast allen Listen widerfahren wird." Gebannt hängen sie an den Lippen des Wahlleiters, der das natürlich so nie gesagt hat., :bsz-Ticker Foto: kac

20:30 Uhr – Zum Abschluss noch einige Statements, die wir von ListenvertreterInnen eingeholt haben.

"Wir sind zufrieden mit dem Wahlergebnis", sagt Moritz Fastabend von den Juso. "Wir werden in den kommenden Wochen schauen, welche AStA-Konstellationen möglich sind. Wir freuen uns besonders über den Zugewinn unseres Koalitionspartners, der IL."

Leon Schmitz (GRAS) sagt: "Aus dem Stand sind wir direkt die stärkste neu antretende Liste. Wir haben einen guten Wahlkampf gemacht. Wir werden Sondierungsgespräche führen und schauen, was uns erwartet. Von uns kann man noch viel erwarten."

Und damit verabschieden wir uns auch von dieser Wahlauszählung und diesem Ticker. Danke fürs Mitlesen.

20:22 Uhr – Wir haben jetzt auch die Namen der neuen ParlamentarierInnen, in der Reihenfolge der Stimmenzahl, die sie innerhalb ihrer Listen geholt haben.

Für die Jusos: Houda Ben Said, Felix Pascal Joswig, Nina Kotissek, Moritz Fastabend und Susanne Schütz.

Für die ReWi: Nina Seydel und David Semenowicz.

Für die IL: Abderrahim Andaloussi, Mohamed Ali Saidi und Dilan Yasin.

Für die NAWI: David Schmidt, Marileen Stallmeier, Philipp Krüger, Martin Wilken, Rebecca Bernhardt, Felix Schmidt, Kai Rodehüser, Saskia Menze, Salih Turanli und Felix Neubauer.

Für die GRAS: Nina von Witzleben, Patrick Vosen, Leon Schmitz, Franziska Pennekamp und Sebastian Pewny.

Für die LiLi: Emel Aydogdu, Yue Zhao, Rike Müller, Gwan Zhiyne und Oswald Balandis.

Für den RCDS: Matthias Arthkamp.

Für die GEWI: Daniel Greger und Matthias Brüggemann.

Für die Julis: Linus Stieldorf.

Die Listen "RUB-Denkmalschutz. Nein, Danke!" und WiWi holten zu wenig Stimmen, um einen StuPa-Sitz zu erringen.

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Bild: Wilhelm der Eroberer kurz vor Hastings an der Urne: Nur wer zur StuPa-Wahl geht, wird Großes erreichen. , 7. bis 11. Dezember: Wahl zum 49. Studierendenparlament der RUB Illustration: Teppich von Bayeux, bearbeitet von mar

Hastings, England, im Jahre 1066: Wilhelm der Bastard, Herzog der Normandie, hat nach Großbritannien übergesetzt, König Harold stellt sich ihm mit seinem Heer entgegen. Diese Schlacht schreibt Geschichte, der Normanne geht siegreich aus ihr hervor und erhält fortan einen neuen Beinamen: Wilhelm der Eroberer ist der letzte, der Großbritannien von außen erobert hat.

Bochum, Deutschland, :bsz-Ausgabe 1066: Die Studierendenschaft der Ruhr-Uni ist in der nächsten Woche gefragt, ihre Stimme für das StuPa abzugeben. Wir stellen die antretenden hochschulpolitischen Listen in unserm StuPa-Wahl:Spezial vor.      

:Die Redaktion

Bild: Je mehr Studis wählen, desto mehr Stimmzettel haben die WahlhelferInnen auszuzählen. Gebt ihnen ordentlich zu tun! , Schon aus reinem Eigeninteresse solltet Ihr wählen gehen Foto: joop

Winter ist an der RUB nicht nur Weihnachtszeit, sondern Wahlkampfzeit. Vom 7. bis 11. Dezember könnt Ihr für eine der elf antretenden Listen abstimmen.  Wer ins Studierendenparlament einzieht und den nächsten AStA bildet, sollte Euch bei allem Uni- und Adventsstress nicht kalt lassen.

Die Beteiligung bei StuPa-Wahlen hat sich in den letzten Jahren zwar auf einem niedrigen Niveau eingependelt, aber das ist schließlich kein Naturgesetz. Die Urabstimmung zum Semesterticket zeigte schließlich, dass sich durchaus mehr Studierende an die Urnen locken lassen. Sie müssen nur das Gefühl haben, es ginge um etwas Wichtiges, wie zum Beispiel ihr Geld und das praktische VRR-Ticket. Dieses Gefühl sollten sie eigentlich immer haben, denn was von StuPa und AStA entschieden wird, ist alles andere als unwichtig für die Studierenden.

Entscheiden, wer entscheidet

Eure StudierendenvertreterInnen verwalten immerhin einen Teil des Geldes, der von Euch Studis über den Sozialbeitrag erhoben wird. Insgesamt ist es ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag. Damit werden Projekte finanziert, Veranstaltungen und Initiativen gefördert und das umfangreiche Beratungsangebot des AStA aufrechterhalten. Auch wenn Ihr selbst nie ein AStA-gefördertes Event besucht oder die Beratung in einer schwierigen Lebenslage benötigt, ist es dennoch in Eurem Interesse, dass es sie gibt. Verträge mit Unternehmen wie nextbike oder Kooperationen mit Kultureinrichtungen wie dem Schauspielhaus werden ebenfalls von Euren VertreterInnen im Studierendenparlament mitentschieden.

Deswegen solltet Ihr selbst mitentscheiden, wer für Euch in der Hochschulpolitik Entscheidungen treffen sollte, die Euch und Eure KommilitonInnen immer in irgendeiner Form betreffen. Und darum betrifft auch Euch diese StuPa-Wahl.

:Johannes Opfermann

Damit Ihr Euch zwischen all den Namen der hochschulpolitischen Listen und dem Wust aus Flugblättern besser zurechtfindet, haben wir den HoPo-Survival-Kompass für Euch entwickelt. So könnt Ihr Euch einen schnellen Überblick verschaffen und danach entscheiden, wessen Wahlprogramm Ihr vielleicht noch einmal genauer angucken wollt, bevor Ihr Euch festlegt, für wen Ihr abstimmen möchtet. Wir haben den Listen Fragen zu verschiedenen Themen geschickt und sie gebeten, sich und auch ihre SpitzenkandidatInnen auf diese Weise vorzustellen.

Die SpitzenkandidatInnen

1. Wofür steht Eure Liste? In einem Satz.

2. Wenn Euer AStA nur drei Referate hätte, welche wären das?

3. Wohin mit studentischen Geldern?

4. Größter Aufreger? Empört Euch in einem Tweet.

5. Studentische Kultur ist …? 

6. Euer Patentrezept für eine bessere Mobilität!

7. Was wäre im AStA Eure erste Amtshandlung?

8. Stellt dem Akafö ein Zeugnis aus.

 

 

Die Antworten der Listen Junge Liberale (Julis) RUB und Internationale Liste (IL) haben uns leider nicht rechtzeitig  vor Redaktionsschluss erreicht. Wir reichen ihre Antworten nach.

 

:Die Redaktion

Bild: Diese KommilitonInnen gehen als SpitzenkandidatInnen ihrer Listen in den StuPa-Wahlkampf. , StuPa-Wahl:Spezial – Der 8-Fragen-HoPo-Survival-Kompass: Die Positionen der Listen im Überblick Bearbeitung: joop

Wir baten auch die SpitzenkandidatInnen der Listen, sich kurz vorzustellen: Wer bist Du und warum kandidierst Du für das StuPa?

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Bild: Elf Listen schicken KandidatInnen ins StuPa-Rennen. , StuPa-Wahl:Spezial – Der 8-Fragen-HoPo-Survival-Kompass: Die Positionen der Listen im Überblick Foto:mb; Bearbeitung: joop

Wofür steht Eure Liste? In einem Satz.

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Bild: Ein studentischer Bezug sollte nach Meinung der meisten Listen gegeben sein, wenn Gelder für externe Projekte vergeben werden. , StuPa-Wahl:Spezial – Der 8-Fragen-HoPo-Survival-Kompass: Die Positionen der Listen im Überblick Grafik: mar

Sollen studentische Gelder nur auf dem Campus eingesetzt werden?

Als Antwortmöglichkeiten gaben wir zur Auswahl:

  • Nur auf dem Campus
  • Auch externe Projekte
  • Keine Meinung

Manche Listen wählten eine dieser knappen Antwortenmöglichkeiten, andere führten es etwas weiter aus.

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