Schon aus reinem Eigeninteresse solltet Ihr wählen gehen
Zeit für Ho-Ho-Hochschulpolitik!
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Je mehr Studis wählen, desto mehr Stimmzettel haben die WahlhelferInnen auszuzählen. Gebt ihnen ordentlich zu tun! Foto: joop
Je mehr Studis wählen, desto mehr Stimmzettel haben die WahlhelferInnen auszuzählen. Gebt ihnen ordentlich zu tun!

Winter ist an der RUB nicht nur Weihnachtszeit, sondern Wahlkampfzeit. Vom 7. bis 11. Dezember könnt Ihr für eine der elf antretenden Listen abstimmen.  Wer ins Studierendenparlament einzieht und den nächsten AStA bildet, sollte Euch bei allem Uni- und Adventsstress nicht kalt lassen.

Die Beteiligung bei StuPa-Wahlen hat sich in den letzten Jahren zwar auf einem niedrigen Niveau eingependelt, aber das ist schließlich kein Naturgesetz. Die Urabstimmung zum Semesterticket zeigte schließlich, dass sich durchaus mehr Studierende an die Urnen locken lassen. Sie müssen nur das Gefühl haben, es ginge um etwas Wichtiges, wie zum Beispiel ihr Geld und das praktische VRR-Ticket. Dieses Gefühl sollten sie eigentlich immer haben, denn was von StuPa und AStA entschieden wird, ist alles andere als unwichtig für die Studierenden.

Entscheiden, wer entscheidet

Eure StudierendenvertreterInnen verwalten immerhin einen Teil des Geldes, der von Euch Studis über den Sozialbeitrag erhoben wird. Insgesamt ist es ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag. Damit werden Projekte finanziert, Veranstaltungen und Initiativen gefördert und das umfangreiche Beratungsangebot des AStA aufrechterhalten. Auch wenn Ihr selbst nie ein AStA-gefördertes Event besucht oder die Beratung in einer schwierigen Lebenslage benötigt, ist es dennoch in Eurem Interesse, dass es sie gibt. Verträge mit Unternehmen wie nextbike oder Kooperationen mit Kultureinrichtungen wie dem Schauspielhaus werden ebenfalls von Euren VertreterInnen im Studierendenparlament mitentschieden.

Deswegen solltet Ihr selbst mitentscheiden, wer für Euch in der Hochschulpolitik Entscheidungen treffen sollte, die Euch und Eure KommilitonInnen immer in irgendeiner Form betreffen. Und darum betrifft auch Euch diese StuPa-Wahl.

:Johannes Opfermann

Damit Ihr Euch zwischen all den Namen der hochschulpolitischen Listen und dem Wust aus Flugblättern besser zurechtfindet, haben wir den HoPo-Survival-Kompass für Euch entwickelt. So könnt Ihr Euch einen schnellen Überblick verschaffen und danach entscheiden, wessen Wahlprogramm Ihr vielleicht noch einmal genauer angucken wollt, bevor Ihr Euch festlegt, für wen Ihr abstimmen möchtet. Wir haben den Listen Fragen zu verschiedenen Themen geschickt und sie gebeten, sich und auch ihre SpitzenkandidatInnen auf diese Weise vorzustellen.

Die SpitzenkandidatInnen

1. Wofür steht Eure Liste? In einem Satz.

2. Wenn Euer AStA nur drei Referate hätte, welche wären das?

3. Wohin mit studentischen Geldern?

4. Größter Aufreger? Empört Euch in einem Tweet.

5. Studentische Kultur ist ...? 

6. Euer Patentrezept für eine bessere Mobilität!

7. Was wäre im AStA Eure erste Amtshandlung?

8. Stellt dem Akafö ein Zeugnis aus.

 

 

Die Antworten der Listen Junge Liberale (Julis) RUB und Internationale Liste (IL) haben uns leider nicht rechtzeitig  vor Redaktionsschluss erreicht. Wir reichen ihre Antworten nach.

 

:Die Redaktion

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