Das Problem:

Der Weg zur Therapie ist kein leichter, besonders dann, wenn man in einem Umfeld auf- wächst, dass mentale „Probleme“ nicht anerkennt. Viele People of Colour (PoC) brauchen Jahre, um sich ihren psychischen Problemen zu stellen und diese anzuerkennen. Wagt man den Schritt und begibt sich in Therapie, merkt man schnell: die Therapie allein verspricht selbst- verständlich keine Lösung. Der richtige Therapeut oder die richtige Therapeutin macht es aus!

Warum Verständnis besonders für PoC eine große Rolle spielt Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Probleme. Die Hautfarbe oder der kulturelle Background einer Therapeutin oder eines Therapeuten sprechen natürlich nicht für die Professionalität oder für den Wissenstand. Allerdings, um Marilyn Monroe zu zitieren „My God, doesn´t it help?“. Das Schlagwort ist hier Verständnis.

Sensible Themen, wie Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen sind valide therapiebedürftige Gründe, denen sich leider nicht jede:r annehmen kann und leider auch nicht will. Viele Therapeut:innen sehen Rassismus nicht als Bestandteil ihrer Therapie. Möglicherweise liegt es auch daran, dass PoC bereits im Psychologiestudium übersehen werden. Denn obwohl wir in Deutschland ein immer größer werdendes Rassismus- und Diskriminierungsproblem haben, wird in der psychotherapeutischen Ausbildung bisweilen kein Zugang zu Rassismus kritischen Theorien gewährt.

Schlimmer als die Verweigerung der Behandlung von Therapie im Zusammenhang mit Rassismus, Diskriminierung und dem/der Therapeuten:in fremden sozialen Normen und Werten ist die Behandlung mit mangelndem Wissen und mit mangelnder Bereitschaft zum Verständnis. Leider erfahren viele PoC Verharmlosung und Bagatellisierung. Abgesehen von der Überwindung, die es kostet, über solche Erfahrungen zu sprechen, die Menschen in ihrem Selbstwertgefühl angreifen, verunsichert die Verharmlosung extrem. Besonders häufig sind Schwarze Menschen von solch einer Verharmlosung durch Therapeut:innen betroffen. Viele Betroffene berichten auf Social-Media-Plattformen, dass sie mit Aussagen, wie „steigern Sie sich nicht da rein“ und anderen rassistischen Mikroaggressionen innerhalb der Therapiepraxis konfrontiert wurden und werden. Viele beginnen an Geschehnissen und ihren Erfahrungen zu zweifeln, oftmals führt dies zu einer Retraumatisierung.

Dasselbe gilt auch für soziale Normen, Strukturen und Werte, die nicht PoC Therapeut:innen fremd sind. Der Rat „Abstand von der Familie nehmen“ oder sich „nicht von anderen etwas sagen lassen“ ist nicht hilfreich, wenn man in einer Kultur aufwächst, in der Familie und Res- pekt einen ganz anderen Stellenwert hat. Das Gefühl von Fremdheit, das jeden BIPoC ein Le- ben lang verfolgt, verfestigt sich oft in der Therapie, die eigentlich ein Safe Space sein sollte.

Selbstverständlich wird es auch weiße Therapeut:innen geben, die versuchen, PoC zu verstehen und die Erfahrungen in den richtigen Kontext zu setzen. Als nicht-PoC muss jedoch das Interesse, PoC, Rassismus, Diskriminierung, andere Kulturen und ihre Werte zu verstehen, vom Therapeuten oder von der Therapeutin selbst kommen. Voraussetzung dafür ist das In- teresse, sich weiterzubilden und die Anerkennung der Konsequenzen und den Einfluss, den Diskriminierung, Rassismus und kulturelle Strukturen auf Betroffene haben.

Als PoC richtig beraten werden:

Jeder Mensch, der sich für eine Therapie entscheidet weiß, dass es relativ schwer ist den passenden Therapeuten oder die passende Therapeutin zu finden. Besonders dann, wenn man nach PoC-Therapeut:innen sucht.Nachfolgend findet ihr einige Tipps, die Euch Eure Suche nach der richtigen Therapie vereinfachen können.

Die richtige Suche:

Der erste Schritt sind sogenannte Therapeut:innenverzeichnisse. In solchen Verzeichnissen könnt Ihr ganz einfach über eine Googlesuche Therapeut:innen in Eurer Umgebung finden, die bilingual, PoC, spezialisiert auf Rassismus und/oder Diskriminierung sind. Alle diese „Besonderheiten“ können Therapeut:innen selber angeben.

Die nachfolgenden Seiten eignen sich besonders gut für eine konkrete Suche:

https://www.therapie.de/therapeutensuche/

https://www.psychotherapiesuche.de/pid/search

https://www.antidiskriminierung.org/beratungsstelle-finden

Die Telefonseelsorge verfügt ebenfalls über Listen mit PoC Therapeut:innen. Dort könnt ihr telefonisch um Rat und Informationen bitten.

Beratungsstellen:

Möglicherweise ist es für den einen oder anderen leichter, sich zunächst an eine Beratungsstelle zu wenden. Dafür eignet sich besonders gut der VBRG (Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V). Über deren Website könnt Ihr Beratungsstellen in eurem Bundesland finden. Die Angebote sind alle kostenlos, mehrsprachig und vertraulich. Betroffene finden dort Unterstützung hinsichtlich emotionaler Verarbeitung, aber auch finanzielle Unterstützung (Therapie ist leider teuer) und Hilfe zum weiteren Vorgehen (juristische Möglichkeiten, ärztliche Angebote, Begleitung zur Polizei etc.) 
Dazu die Website: https://verband-brg.de/beratung/

Bochumer:innen können sich gerne an die PLANB Ruhr e.V wenden. Schwerpunkt dieser Beratungsstelle ist Interkulturelle Kinder- und Jugendhilfe. Auch diese Beratungsstelle ist mehrsprachig. https://www.planb-ruhr.de/index.php/offene-angebote

In Dortmund findet Ihr die vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft geförderte Opferberatung „BackUp-Beratung für Opfer rechtsextremer und rassitischer Gewalt“. Bei BackUp gibt es nicht nur Beratung, sondern regelmäßig auch Lehrveranstaltungen, wie Podiumsdiskussionen. Ebenfalls eine mehrsprachige Beratung, die kostenlos ist. https://backup-nrw.org/unterstuetzen/

Außerdem könnt Ihr Euch bei Blackinmedicine.de schlau machen. Das ist ein Netzwerk Schwarzer Mediziner:innen, die für eine bessere Gesundheitsversorgung kämpfen. Regelmäßig könnt Ihr an Veranstaltungen teilnehmen oder auch online die Aufklärungsarbeit genießen.

Selbsthilfe:

Vielen Betroffenen fällt es schwer, zur Therapie zu gehen, weil sie sich noch nicht bereit fühlen – und das ist vollkommen in Ordnung! Ihr solltet immer versuchen, professionelle Hilfe zu suchen, wenn Ihr diese benötigt. Wer sich jedoch noch nicht bereit dafür fühlt und etwas mehr mit der Thematik beschäftigen möchte, kann das gerne über die nachfolgende Liter atur- und Podcast-Empfehlungen:

• Rassismuskritik und Widerstandsformen von Meral El & K arim Fereidooni

• Schwarze Weiblich*keiten Denise Bergold-Caldwell

• Afropod – Kompromisslos Schwarz

• Solidarität – Was können wir tun; #50 – Rassismus in der Psychotherapie (Spotify/deezer)

Geklatsche hier, Geklatsche da. Die Menschen im Gesundheitswesen sind es leid, für ihre Arbeit in äußerst schweren Zeiten nicht auch dementsprechend entlohnt zu werden.Stichwort: Corona-Pandemie. Die Politik weiß über diese Problematik nur zu gut Bescheid.Ständig wurde den Pflegekräften ein kleiner Hoffnungsschimmer bereitet, indem sie Einmalzahlungen erhielten. Ich würde eher sagen, dass sie dadurch ständig vertröstet wurden. Die Politik soll es angehenden Auszubildenden im Gesundheitswesen attraktiver machen, dort ihre berufliche Laufbahn zu beginnen. In anderen Worten: Gebt den Auszubildenden mehr Geld und genug Aufstiegsmöglichkeiten. Ein Beruf, der an die körperlichen und psychischen Grenzen geht, hat es verdient, dementsprechend entlohnt zu werden. Es kann und darf nicht sein, dass ein Personalmangel schon zum Alltag dazu gehört. Unter solchen Bedingungen wollen wir uns alle sicher nicht bei einer größeren Operation auf der Intensivstation wiederfinden. Nicht grundlos überlegen sich unter solchen Bedingungen circa. 32 Prozent der Pflegekräfte, die Branche zu wechseln. Doch das sollte dringlichst vermieden werden, denn dann ist unser Gesundheitssystem doch nicht mehr so toll wie einst gedacht. 

Kultur weiterhin am Kämpfen

Für kleine Theater, Schauspielhäuser und Kinos wird der kommende Herbst ein echter Kraftakt. Steigende Energiekosten und das bei sinkenden Zuschauerzahlen. Es wird eine Schließungswelle befürchtet, die ohne Unterstützung der Politik unumgänglich sei. Zudem laufen die Corona-Hilfsprogramme für die Kulturbranche bald aus. Eine mögliche Folge: Die Eintrittskarten müssten teurer werden.

Fridays for Future

Die “Fridays for Future”-Bewegung hatte für den vergangenen Freitag, den 23. September, den globalen Klimastreik ausgerufen. In mehr als 250 Städten sind zahlreiche Menschen diesem Ausruf gefolgt. Nach polizeilichen Angaben gingen alleine in Berlin 30.000 Menschen für die Klimagerechtigkeit auf die Straße. Auch in vielen anderen Ländern gingen Menschen auf die Straße – etwa in Neuseeland, Indonesien und der Demokratischen Republik Kongo.

Rechtsbündnis siegt in Italien laut Hochrechnungen

Laut ersten Hochrechnungen hat sich bei der Parlamentswahl in Italien die Allianz um die rechtsradikale Partei Fratelli d`Italia durchgesetzt. Die 45-jährige Giorgia Meloni versprach in ihrer neunminütigen Siegesrede, dass Nationalstolz und nationale Identität in Italien künftig wieder eine wichtigere Rolle spielen werden. Meloni, die ihre politische Arbeit in neofaschistischen Parteien begonnen hat, bezeichnet sich selbst als Konservative.

:asli

Bild: Der Kommentar

Content Note: In diesem Text geht es um verschiedene Er- krankungen, die für Außenstehende nicht offensichtlich sichtbar sind.

In Zeiten von Mental Health Awareness sind wir immer noch  sehr  klassisch,  was „gesund“ ist und was eben„nicht“. Das sorgt immer wieder für Erklärungen und Outings von Menschen, die es nicht immer unbedingt wollen.

Dieser Satz hatte sich in mein Hirn gebrannt: „Sie sehen doch gar nicht behindert aus und zwei Sätze bekommen Sie einwandfrei raus!“ Danke, liebe Dozentin, der mein Behindertenausweis für einen Zugang zu einer Wärmflasche während einer Klausur nicht gereicht hatte. Warum? Ich rezitiere mal KIZ: „Ich bin ein Spast!“ Klar, vielleicht hätte ich vor ihr verkrampfen müssen. Damit sie mir noch besser glauben kann. Was machen dann Menschen, die ADHS haben? Am besten lasst Ihr Euer Gegenüber nicht aussprechen, tanzt die ganze Zeit rum und fangt mit jedem Satz ein neues Thema an! Weil alle AD(H)S-ler:innen krass hyperaktiv sind. Ja, die Geschichten sind so einfach, es macht ja nur Sinn, chronische Erkrankungen und Behinderungen zu akzeptieren, wenn sie krass zu sehen sind. Doch was ist, wenn ich Euch sage, dass es Menschen im Rollstuhl gibt, die auch laufen können. Das erlebe ich nämlich auch oft, dass dann gesagt wird: „Wenn du doch laufen kannst, warum ein Rollstuhl?“ Warum muss die behinderte Person sich verteidigen müssen? Können Menschen mit Behinderungen nicht einfach leben? Ach, da ist das nächste Problem „einfach leben“, denn unsere deutsche Gesellschaft ist so aufgestellt, dass Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen nicht mitgedacht werden. Schauen wir nach Neuseeland: Dort ist Gebärde eine Amtssprache. Das fördert nicht nur, dass Menschen die grundsätzlich erstmal „nicht gebärden müssten“ die Sprache lernen. Es würde auch eine Einheitlichkeit mitbringen. Dank einigen Menschen hat sich zumindest die Untertitelfunktion im Internet etabliert. Doch einige Social Media-Plattformen überlassen das immer noch dem einzelnen Menschen. Heißt: Wenn Du auf Instagram die automatisierten Untertitel nicht freigegeben hast, haben die Menschen, die gehörlos sind eben Pech. BTW! Untertitel ergeben GRUNDSÄTZLICH Sinn, da die meisten Storys ohne Sound schauen. Aber ist ja am Ende nicht schlimm, denn wir lieben Parallelgesellschaften. Und des- wegen gehen wir auch direkt davon aus, wenn ein Mensch in einem öffentlichen Raum ist, dieser auch erstmal „gesund ist“. Krank, behindert, beeinträchtigt sind doch nur diese, die in Behindertenwerkstätten arbeiten oder gar in betreuten Wohnheimen wohnen. Im Jahr 2019 wurden insgesamt 778.090 Kinder geboren rund 257.600 von ihnen waren bei der Geburt

Schwerbehindert. FUNFACT: Viele Menschen, die mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung leben, bekommen diese erst im Laufe des Lebens. Aber das passt nicht in unser Normdenken. Was aber in unser Normdenken passt? Das Ext- remisieren! So können Menschen mit Depressionen nicht neben Dir auf dem Konzert stehen, Menschen die gehörlos sind, neben Dir im Club tanzen, Menschen mit AD(H)S Doktorarbeiten schreiben, Menschen mit Essstörungen nur sehr schlank sein. Ja, ist schon doof, mal abseits der „Norm“ zu denken. Klar, nicht alle um einen herum müssen von einer Krankheit betroffen sein, aber wenn sie es ansprechen, solltest Du es vielleicht nicht gleich absprechen. Ja, Ich bin ein Spast. Ja, ich spiele Basketball. Ja, ich verkrampfe oft. Möchte ich grundsätzlich anders behandelt werden? Nein! Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen geht es primär um gesellschaftliche Akzeptanz. Und keine Stigmatisierung, die in Übergriffigkeit endet, weil ein Mensch im Rollstuhl ja unbedingt überall hingeschoben werden möchte und das am besten, ohne zu fragen. Wenn Du wirklich helfen willst, dann lass Deinen E-Roller nicht im Weg stehen oder wenn du welche siehst, die den Gehweg blockieren, stell sie zur Seite. Achte doch einfach auf die Umwelt, damit sie so barrierefrei ist, wie es nur geht. Alle können helfe.

:Abena Appiah

Zu dick – zu dünn – genau rich- tig – oder doch nicht? Personen, deren   körperliches              Erschei- nungsbild von den genormten Vorstellungen unserer Gesellschaftabweichen, erfahren auf unterschied- liche Art und Weise Diskriminie- rung. Auch im Gesundheitswesen. Dabei weiß es die Medizin doch inzwischen besser.

Guten Tag

Der Körper als Gesundheitsmaß – das ist eine Erfahrung, die wahrscheinlich fast alle einmal im Leben durchlaufen: Von medizinischem Personal, im Be- kannten- oder Freund:innenkreis oder in der Familie wird der Gesundheitszustand unweigerlich mit dem Äußeren eines Menschen verknüpft. Wenn der eigene Körper gewichtig ist, hängen laut Umfeld, das plötzlich zu in der Medizin bewanderten Coiffuren mutiert, alle gesundheitlichen kleineren Problemchen und größere Probleme mit dem erhöhten BMI zusammen. Vor allem natürlich die Knieschmerzen, der erhöhte Blutdruck, der zu schnelle Puls. Körperliche Beschwerden werden nicht ernst genommen und von allen Seiten, sogar von Ärzt:innen ein Allheil- mittel, ein Gral, an die Betroffenen herangetragen:

Abnehmen! Ein paar Kilogramm weniger, und alle Probleme werden sich auf wundersame Weise in Luft auflösen. Diese Annahme vieler Menschen beruht auf einem trügerischen Fehlschluss. Es ist bekannt, dass korpulentere Menschen erhöhte Risiken für verschiedene Erkrankungen haben – doch das heißt noch lange nicht, dass das individuelle Körpergewicht zwangsläufig ein Faktor für diese Risiken ist. Durch diese Assoziation, der auch Mediziner:innen folgen, werden gesundheitliche Probleme von gewichtigeren Menschen nicht ernst genommen oder ihnen weniger Gehör geschenkt – schließlich könnten sie auch einfach mal abnehmen. Diese Art der körperlichen Diskriminierung erleben auch schlanke- re Menschen – allerdings vom anderen Pol aus. Bei ihnen heißt es dann: „Wie, du hast Bluthochdruck? Du hast Krankheit ‚Beliebigen-Namen-einfügen‘? Aber du bist doch so schön schlank!“ Wie bei gewichtigeren Menschen wird bei schlanken Menschen die körperliche Verfasstheit im Sinne der Kiloanzahl, als alles bestimmender Faktor gewertet und auch ihre körperlichen Probleme werden abgewertet. Denn hey, nur, falls es einige noch immer nicht geschnallt haben: Auch dünne Menschen können an Knie-, Hüft- oder Rückenschmerzen leiden und dickere Menschen können den niedrigsten und gesündesten Blutdruck haben oder beachtenswerte Ausdauersportler:innen sein. Wie immer ist das Äußere nicht entscheidend. Schonmal etwas von genetischer Disposition gehört? Nein? Dann googelt! Eine weitere Fehleinschätzung aus dieser Kategorie ist übrigens auch, dass junge Menschen kerngesund sein müssen. Nicht selten bekommen chronisch kranke junge Menschen (teils von fachli- chem Personal wie Pharmazeutiker:innen) zu hören:„So viele Tabletten nehmen Sie? Aber Sie sind doch noch so jung“ und einen mitledigen Blick noch dazu. Wow! Was lernen wir daraus? Nehmt die Menschen in Eurem Umfeld bei ihren Wehwehchen ernst! Ohne Verurteilung, ohne direkt auf ihre körperliche Verfassung zu lenken oder laienhafte Rückschlüsse zu ziehen – ein „Vielleicht liegt’s an deinem Gewicht“ lässt sie nämlich so schnell die Augen verdrehen wie ein

„Hä?! Aber du bist doch so dünn!“. Hört ihnen zu. Und klar: Unter- oder Übergewicht sind Faktoren, welche die Gesundheit beeinflussen, das wissen wir alle. Doch Generalisierung hat noch niemandem geholfen, gerade nicht in der Medizin. Wo kämen wir denn da hin, wenn niemand individuell behandelt werden würde? Das wäre ja fast so als würden wir Medikamente nur an Männern testen, um sie dann Frauen zu verschreiben. Pfh! Lächerlich, sowas.

:Rebecca Voeste

Bild: Ingwer und die Heilung

Ihr wollt Eurem Immunsystem einen dicken Gesundheitsbooster verpassen? Dann spitzt die Lauscher! … oder eher: Richtet die Augen auf’s Papier! Hier kommen Zitrone, Ingwer und Kurkuma.

Ingwer-Zitronen-Tee bei herannahenden Erkältungen dürfte den meisten von Euch ein Begriff sein, schließlich handelt es sich hierbei um eine bewährte Mischung – es ist nachgewiesen worden, dass Ingwer gegen die sogenannten Rhinovieren, die Erkältungsvieren, wirkt. Doch das ist nicht alles, was die Powerknolle drauf hat: Ingwer enthält außerdem den entzündungshemmenden Wirkstoff Gingerol, der beispielsweise auch bei Arthritis, Athrose oder Rheuma und zur Schmerzlinderung eingesetzt wird. Gingerol dämmt Entzündungsprozesse ein – von denen sind zum Beispiel fast alle Menschen betroffen, die an chronischen Erkrankungen leiden, so hilft Ingwer auch bei Multipler Sklerose und Nierenerkrankungen. Ebenfalls bei Verdauungsproblemen und Vollegefühl kann Ingwer zum Einsatz kommen. Diesem Allrounder kann nur vom Kurkuma das Wasser gereicht werden, das ebenfalls aus der Familie der Ingwergewächse stammt. Kurkuma oder Gelbwurz hilft bei verschiedenen kleineren körperlichen Leiden wie Verdauungsbeschwerden, Vollegefühl, Blähungen, Verstopfungen und Darmschleimhautentzündungen und soll auch bei den Großen wie Diabetes, Alzheimer und Krebs Effekte erzielen. Falls Ihr also Eurem Körper oder Eurem Immunsystem etwas Gutes tun wollt, solltet Ihr aus Eurem Ingwer-Zitronen-Tee einen Ingwer-Kurkuma-Zitronen-Tee machen. Oder noch besser: Einen Ingwer-Kurkuma-Zitronen-Honig-Tee. Dann kann gar nichts mehr schief gehen.

Dafür braucht Ihr:
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 daumengroßes Stück Kurkuma
½ bis 1 Zitrone (nach Belieben)
1 TL Honig (nach Belieben)
500ml bis 1l Wasser

Gebt den in kleine Stücke geschnittenen Ingwer und Kurkuma mit dem kochenden Wasser in eine Tasse. Lasst alles mindestens 15 Minuten ziehen und gebt dann den Saft
der Zitrone hinzu. Es ist wichtig, mindestens 15 Minuten zu warten, bevor Ihr die Zitrone hinzugebt, da die Vitamine des Saftes sonst verkochen. Zitrone treibt, reinigt Eure Nieren
und wirkt antibakteriell genau wie der Honig. Ihr könnt den Tee so lange ziehen lassen, wie ihr wollt, auch mehrere Stunden. Umso stärker und intensiver wird der Geschmack.
Diesen Tee könnt Ihr, wenn Ihr wollt, jeden Tag trinken. Schaden kann es nicht!

:Rebecca Voest

Bild: Online Sport

Content Note: In diesem Text kommen Themen wie Essstörungen vor.

Im Internet gibt es zig Menschen, die Dir auf den verschiedensten Plattformen die besten Fitnesstipps geben und genau wissen, was Du brauchst. Wenn Du ein Sportmuffel bist, solltest Du vorsichtig sein, denn nicht alles ist Gold, was glänzt. Wie Du trotzdem etwas mitnehmen kannst, ohne Dich verrückt zu machen.

Der neueste Hype-Sport ist da: Pilates. Ihr wisst, was zu tun ist und was Ihr nun braucht! Eben alles. Los, kauft den neusten Scheiß um ganz schnell Gewicht zu verlieren. Leider funktioniert das nicht wirklich. Die Fitnessindustrie verkauft uns seit Jahren, wie schnell und einfach es ist, Gewicht zu verlieren. Auf Instagram, TikTok und YouTube bekommst Du dann auch noch das passende Workout gezeigt, das Dir hilft in 3-Wochen 10 Kilo abzunehmen. Grundsätzlich sind diese Versprechen erstmal Versprechen und meist nicht über einen „gesunden“ Weg zu erreichen!

Achtung Stoffwechsel und Mythen

Jeder Körper funktioniert anders! Beim Stoffwechsel zerlegt der Körper Stoffe und setzt die Bestandteile neu zusammen und er ist somit die Grundlage aller lebenswichtigen Vorgänge im Körper. Diese bekommt er zum Großteil über die Nahrung. So werden die Bestandteile der zugeführten Nährstoffe in den Zellen verstoffwechselt. Wichtig ist, zu wissen, dass der Stoffwechsel mehr ist als der Verdauungsprozess.

Die Verdauung ist gewissermaßen die Voraussetzung für Stoffwechsel und der Stoffwechsel an sich ist so einzigartig wie unser Fingerabdruck. Aus diesem Grund kann man auch nicht von dem EINEN Stoffwechsel sprechen es gibt verschiedene, die nach den Substanzen benannt werden, die verarbeitet werden wie zum Beispiel: Kohlenhydratstoffwechsel, Eiweißstoffwechsel bzw. Aminosäurestoffwechsel, Fettstoffwechsel oder den Mineralstoffwechsel.

Aber warum ist das wichtig?

Der Mensch verbraucht unterschiedlich viel Energie. Heißt, zum Erhalt der K.rperfunktionen brauchen Menschen unterschiedlich Energie. So gibt es Menschen, die in den Ruhephasen mehr Energie verbrauchen, also einen höheren Grundumsatz haben. Der Grundumsatz schwankt somit von Mensch zu Mensch sehr stark. Ende des kleinen Exkurses und zurück zu den Fitfluencer:innen!

Oft werden Sportprogamme gezeigt, die eben für diese Menschen gut funktionieren. Heißt das, dass man keine Pamela Reif, Sophia Thiel oder Sascha Huber Programme machen sollte? Nein! Natürlich ist erstmal mehr Bewegung und auf „gesunde“ Ernährung zu achten etwas Gutes, aber Eure Körper ticken eben unterschiedlich. Trainieren heißt auch, man kann klein anfangen und die Leistung der Fitfluencer:innen als Ziel sehen. Der Weg zum langfristigen und gesunden Abnehmen dauert etwas l.nger. Denn oft führt der Sporthype zu einem verzerrten Körperbild, wenn er mit dem schnellen Abnehmerfolg gekreuzt wird. Am Anfang ist der Mensch positiv gestimmt, da viel abgenommen wurde, was meist Wasser ist und wenn es stagniert, ist die Motivation nicht dieselbe. Wie Ihr merkt, spreche ich nicht von Menschen, die sich mit ihrem Körper auseinandersetzen und gucken was bei ihnen funktioniert, sondern von dem Laie, der:die den Fitfluencer:innen und deren Programmen und Essensvorgaben blind vertraut. Insbesondere Menschen mit Uterus werden in den Pl.nen nicht richtig beachtet, denn kurz vor und während der Periode ist der Hormonhaushalt noch mal anders! Einige Krankenkassen zahlen und oder unterstützen bei Ernährungsberatungen, zudem gibt es kostenlose Kurse, bei denen Ihr starten könnt. Ebenso könnt Ihr in eurem Fitnessstudio mit den Trainer:innen sprechen, welche Übungen zu Eurem Ziel passen könnten. Denn einfach auf Shakes vertrauen und Mahlzeiten mit diesen ersetzen, jeden Tag sein Essen wiegen oder Saftkuren, ohne zu wissen, ob es Eurem Körper gerade gut tut, kann nach kurzeitigem Erfolg zu Essstörungen führen. Ich betone: KANN! Denn viele denken immer noch, mit gro.em Verzicht im Nahrungsbereich gibt es die schnelleren Erfolge! Das ist falsch! Also geht doch vorher am besten zum Arzt oder zur Ärztin, lasst ein großes Blutbild machen und checkt einfach das KOSTENLOSE Angebot der Krankenkassen ab. Zudem solltest Du grundsätzlich nicht aufhören, die Programme der Fitfluencer:innen zu machen, aber checke, ob es wirklich zu Dir und Deinem Ziel passt!

:Abena Appiah

Bild: Sporteln in Bochum

Unsere Gesundheit ist mit das wichtigste Gut, welches wir Menschen besitzen. Genau deswegen zeigen wir Euch auf, wie Ihr Euch im Studi-Alltag körperlich fit haltet.
Die körperliche Gesundheit und Fitness kommt im Studi-Alltag meist zu kurz. Wir kennen es doch alle: hier eine Vorlesung, da ein Seminar und ganz schnell saß man plötzlich mehrere Stunden nur auf einem Stuhl, ohne sich groß zu bewegen. Um dem alltäglichen Wahnsinn für ein paar Stunden zu entgehen, gibt es hier ein paar Tipps zum Ausgleich.

Kemnader See
Der Kemnader See ist das blaue Juwel des Ruhrgebiets. Dieser bietet auf einer hochmodernen asphaltierten Skate-Strecke den maximalen Spaß für Skatebegeisterte, bis 23 Uhr. Doch auch für die Wasserratten unter uns dürfte die Surfschule in Bochum eine Möglichkeit sein, ihrem Alltag zu entfliehen und etwas zu erleben. In Kooperation mit dem Hochschulsport bietet die Surfschule ein Angebot an, welches an den Geldbeutel der Studierenden angepasst ist. Doch keine Sorge, auch Anfänger:innen dürfen an den Surfkursen teilnehmen. Für diejenigen, die lieber mit dem Fahrrad unterwegs sind, ist die große Route mit 10 Kilometern oder die kleine Route mit 8,3 Kilometern um den See sicherlich eine Tour wert.

Unifit
Mit nur 22 Euro monatlich kann man als Studierende:r der Ruhr-Universität Bochum oder einer kooperierenden Hochschule das Fitnessstudio Unifit nutzen. Für Beschäftigte
und Alumnis ist das Entgelt etwas teurer. Der Vorteil an Unifit: alle Menschen sind willkommen, das heißt konkret, dass auch Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung dort gut aufgehoben sind. Am besten meldet man sich vor Ort, um von Trainer:innen bestmöglich beraten zu werden. Für weitere Informationen
könnt Ihr hier alles Wichtige nachlesen:
https://hochschulsport-bochum.ruhr-uni-bochum.de/de/willkommen-im-unifit

Campus-Sport
Aufgepasst, liebe Studierende. Am 5. Oktober um 9 Uhr beginnt der Buchungsstart für den Hochschulsport. Dieser fängt pünktlich zum Semesterbeginn am 10.
Oktober an. Von A wie Achtsamkeitstraining bis hin zu Z wie Zumba ist wirklich alles dabei. Und das alles für einen Preis, den sich die meisten Studis auch leisten
können. Egal ob Anfänger oder Fortgeschritten, hier ist für jeden was dabei. Außerdem werden auch einige Sportarten am Wochenende angeboten, falls unter der
Woche mal keine Zeit bleiben sollte, denn für körperliche Bewegung solltet Ihr immer Zeit haben. Weitere Infos findet Ihr unter: https://buchung.hochschulsport.ruhr-uni-bochum.de/angebote/aktueller_zeitraum/index.html

Na, wann hast Du Dich das letzte Mal auf Geschlechtskrankheiten testen lassen? Das WALK IN RUHR in der Bochumer Innenstadt ist eine anonyme Anlauf- und Beratungsstelle für Menschen. Insbsondere Sexarbeiter:innen und Queere Menschen sowie Geflüchtete finden hier einen zusätzlichen Support erhalten.

WALK IN RUHR ist ein Zentrum für sexuelle Gesundheit in Bochum. Es ist
ein Zusammenschluss aus verschiedenen medizinischen Spezialbereichen und
Vereinen, wie die Interdisziplinärer Immunologische Ambulanz – Zentrum für Sexuelle
Gesundheit, der Klinik für Dermatologie, die Venerologie und Allergologie
der Ruhr-Universität Bochum, die Aidshilfe Bochum e.V., das Gesundheitsamt Bochum,
pro familia e.V., Madonna e.V. sowie die Rosa Strippe e.V.. Das Ziel? Beratung, Informationen, medizinische Behandlung, Prävention, Psychotherapie und Selbsthilfe zusammenzubringen.

Die medizinische Ambulanz

Dort findet die medizinische Beratung zur sexuellen Gesundheit statt, aber ebenso
die Aufklärung und Prävention. Ebenso finden hier die Diagnostik und die Vermittlung
der jeweiligen Therapie statt. Das Team ist auf die Behandlung von HIV/
AIDS sowie anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) spezialisiert. Aus
diesem Grund kann Mensch sich zu Testungen dieser Infektionen hier anmelden.
Das geht auch anonym. Auch proktologische wie gynäkologische Beratungen finden
im WIR statt, die auch die Schwangerschaftsberatung einschließen. Zusätzlich
werden auch präventive Maßnahmen angeboten, zum Beispiel Hepatitis- und
HPV-Impfungen, PEP/PrEP. Bei allen Leistungen steht Euch ein Team aus wichtigen
Fachrichtungen zur Verfügung. So arbeiten Expert:innen aus Psychotherapie,
internistische-, proktologische und gynäkologische Sprechstunden, Weiterleitung
in die Gastrologie, Neurologie, Urologie, Radiologie in enger Kooperation mit
Sozialarbeiter*innen und Selbsthilfegruppen.


Sprechzeiten:
Mo.: 9.00-17.00 Uhr (Mittagspause 12:15-13:00 Uhr)
Di.: 8.00–19.00 Uhr (Mittagspause 12:15-13:00 Uhr)
Mi.: 9.00–13.00 Uhr
Do.: 8.00-16.00 Uhr (Mittagspause 12:15-13:00 Uhr)
Fr.: 7.00–15.00 Uhr (Mittagspause 12:45-13:30 Uhr)
(Termine nur nach telefonischer Voranmeldung)

Wichtig! Wenn ihr gesetzlich krankenversichert seid, braucht Ihr eine Überweisung
eines niedergelassenen Arztes oder Ärztin.

Aidshilfe Bochum
Gleichzeitig bietet das WIR auch ein Treffunkt für Menschen mit HIV/AIDS. Die
Aidshilfe sieht sich als Vertreter der Interessen, die Menschen mit HIV und AIDS
haben. Das Ziel ist diese zu unterstützen und gegen die gesellschaftliche Ausgrenzung
zu arbeiten. Zudem gibt es mit dem Café enJoy the place einen weiteren
Ort für einen Austausch und Zusammensein.
Auch hier gibt es ein vielfältiges Angebot, dass Expert:innen betreut wird: Psychosoziale
Beratung und Begleitung, die HIV Diagnose-Eröffnung und -begleitung, die
Risikoreduktionsberatung bei mögliche Infektionsrisiken, die Beratung zur Prävention
(Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention als Einheit von Verhaltens- und
Verhältnisprävention), die spezielle Beratung für Menschen mit HIV: Schwule und
MSM (Männer, die Sex mit Männern haben) und für Menschen mit Migrationshintergrund,
ein Spezielles Beratungs- und Testangebot für schwule und andere
MSM und eine Beratung rund um schwule Sexualität und schwule Leben (u.a.:
Sex, Rausch, Lust, Partnerschaft, Migration)


Rosa Strippe
Ein Raum für queere Menschen zum Austausch, aber die vielleicht sich mit einigen
Gedanken auseinandersetzen wollen und sich Hilfestellungen und Beratungen
suchen.
Die nächsten Termine für die offene Sprechstunde sind am 7.10., 4.11., 18.11. ,
2.12. und 16.12. jeweils von 11-13 Uhr.


Über die Rosa Strippe haben wir bereits schon Mal geschrieben. Hier erfahrt ihr
mehr in dem diesem Interview: https://www.bszonline.de/artikel/hilfe-non-bi-nary-und-queer-–-wohin-mit-mir

Bild: Misstrauensvotum

Was ist in der Sitzung passiert?

Außerordentliche Fakultätsratsitzung, Misstrauensvotum, neuer Dekan, aber weit und breit keine tatsächlichen Informationen oder Statements seitens der Universität.

Der Fakultätsrat der Juristischen Fakultät traf sich am 22. September 2022 zu einer außerordentlichen Fakultätsratsitzung.

Laut der sehr knappen Bekanntmachung der Universität ist Gegenstand der Sitzung „die Neuaufstellung des Dekanats der Juristischen Fakultät“. Mittlerweile ist bereits fast eine ganze Woche vergangen, doch Neuigkeiten oder Updates gibt es bisher keine. Der Dekan Professor Dr. Riesenhuber wurde durch ein konstruktives Misstrauensvotum seines Amtes enthoben.

Da ein Dekan oder eine Dekanin die Fakultät und die Geschäfte der Fakultät in eigener Zuständigkeit führt, Vorsitzende:r des Fakultätsrats ist, Sitzungen vorbereitet und die Beschlüsse ausführt, ist eine Abwahl nicht ohne weiteres möglich. Abgewählt werden darf nur, wenn eine qualifizierte Mehrheit vorliegt. Bei dreizehn Mitgliedern müssten drei Viertel, sprich mindestens zehn Mitglieder einer Abwahl zustimmen. Auf der Sitzung wurde der ehemalige Dekan mit zwölf von dreizehn Stimmen abgewählt. Die studentischen Vertreter Ugur Ince, Navid Heshmati und Nikita Kantor weisen bei rechtlichen Fragen zum Verfahren an das Dekanat dekanat-jura@rub.de und Rektorat (webmaster@ruhr-uni-bochum.de) und möchten selber kein Statement abgeben. Solltet Ihr dennoch Fragen an die studentische Vertretung haben, könnt Ihr die per Mail stellen: stud-vertreter-jura@rub.de

Gleichzeitig wurde Professor Dr. Wolters für ein Jahr als neuer Dekan gewählt. Die Sitzung wurde nicht vom Dekan selber geleitet, sondern von der Prorektorin Professor Dr. Lohse. Zur außerordentlichen Sitzung kam es durch Antrag der Professoren.

Genaue Begründung für das Misstrauensvotum liegen der Öffentlichkeit bisher nicht vor. Es hieß nur, dass „kein Vertrauen mehr vorliegt“. An dieser Stelle ein Verweis darauf, dass jede Sitzung protokolliert wird. Ein Protokoll für die außerordentliche Sitzung wurde bisher nicht bereitgestellt. Ob seitens der RUB noch eine genauere Bekanntmachung folgen wird, die länger als vier Sätze ist, bleibt offen. Die bisherige Bekanntmachung könnt Ihr über den nachfolgenden.

Link abrufen: https://news.rub.de/hochschulpolitik/2022-09-19-bekanntmachung-ausserordentliche-fakultaetsratssitzung-der-juristischen-fakultaet