Geklatsche hier, Geklatsche da. Die Menschen im Gesundheitswesen sind es leid, für ihre Arbeit in äußerst schweren Zeiten nicht auch dementsprechend entlohnt zu werden.Stichwort: Corona-Pandemie. Die Politik weiß über diese Problematik nur zu gut Bescheid.Ständig wurde den Pflegekräften ein kleiner Hoffnungsschimmer bereitet, indem sie Einmalzahlungen erhielten. Ich würde eher sagen, dass sie dadurch ständig vertröstet wurden. Die Politik soll es angehenden Auszubildenden im Gesundheitswesen attraktiver machen, dort ihre berufliche Laufbahn zu beginnen. In anderen Worten: Gebt den Auszubildenden mehr Geld und genug Aufstiegsmöglichkeiten. Ein Beruf, der an die körperlichen und psychischen Grenzen geht, hat es verdient, dementsprechend entlohnt zu werden. Es kann und darf nicht sein, dass ein Personalmangel schon zum Alltag dazu gehört. Unter solchen Bedingungen wollen wir uns alle sicher nicht bei einer größeren Operation auf der Intensivstation wiederfinden. Nicht grundlos überlegen sich unter solchen Bedingungen circa. 32 Prozent der Pflegekräfte, die Branche zu wechseln. Doch das sollte dringlichst vermieden werden, denn dann ist unser Gesundheitssystem doch nicht mehr so toll wie einst gedacht. 

Bild: Schreibtisch räumen nicht nur wegen Home-Office: In der Pandemie drohen Entlassungen. , Spanien, Großbritannien, USA … und Deutschland? Bild: lewy

Arbeitsplatzabbau. Corona hat schon viele ihre Arbeitsstellen gekostet. Nun trifft es auch Unis verschiedener Länder, wobei die Begründungen häufig vorgeschoben scheinen.

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Bild: Kein Sonnenschein für die Miartbeiter*innen: ThyssenKrupp baut Stellen ab. , Thyssen plant den Abbau von 6000 Stellen Bild: bena

Wirtschaft. Die Fusion zwischen dem deutschen Stahlkonzern ThyssenKrupp und Tata Steel ist geplatzt. Jetzt plant Thyssen den Abbau von 6.000 Stellen, davon 4.000 in Deutschland.

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Bild: 6.000 Stellen sind bedroht: Nach der nicht zustande gekommenen Fusion von Thyssen & Tatastehen Arbeitsstellen auf dem Spiel. , Stellenstreichung bei Thyssen Bild: bena

Kommentar. Die Thyssen-Tata-Fusion kommt nicht zustande, aus der Konzernaufspaltung wird ebenfalls nichts. Und statt den Rotstift in der Chefetage anzusetzen, droht 6.000 Arbeiter*innen der Jobverlust.

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Bild: Die :bsz-Redaktion begrüßt Euch: (v. l. n. r., v. o. n. u.) Stefanie Lux (lux), Benjamin Trilling (bent), Marek Firlej (mar), Tim Schwermer (tims), Sarah Tsah (sat), Birthe Kolb (bk), Katrin Skaznik (ksz), Katharina „Kasia“ Cygan (kac), Andrea Lorenz (lor), Kendra Smielowski (ken)., Halbzeit bei der Jobreihe „Alles außer kellnern“: Arbeiten bei einer Studierendenzeitung Foto: Alexander Schneider

Wie kommt man am besten durchs Studium? In unserer Reihe „Alles außer kellnern“ haben wir Studis vorgestellt, die Feuer spucken, sich vor Publikum ausziehen oder in Innenstädten Didgeridoo spielen.

Einen Job gibt es, in dem man solche schillernden Gestalten treffen kann: Als Redakteur oder Redakteurin bei einer Studierendenzeitung, etwa der :bsz.

In Zukunft erscheint die Reihe in unregelmäßigen Abständen. Habt Ihr einen Job, der nicht ganz gewöhnlich ist? Schreibt uns auf Facebook oder an redaktion@bszonline.de.

:Die Redaktion