Stefan Moll (Stem)

Technik. Es ist Klausurphase: also schnell nochmal auf Moodle anmelden und die Vorlesungsfolien herunterladen. So liefe das bei vielen Studierenden im Idealfall. Doch derzeit plagen Technikprobleme die Prüfungsvorbereitungen. Unmut darüber wird auch auf den sozialen Netzwerken laut. Betroffen sind vor allem der Zugang zur RUB-Mail sowie Moodle. Wie die IT-Services bekanntgaben, liegt es an einem Softwarefehler eines Borderrouters. Dadurch konnte das Datennetz der RUB bei einigen Providern wie Vodafone, Telekom oder anderen, die über das Telekom-Netzwerk angeschlossen sind, nicht oder nur sehr eingeschränkt genutzt werden. Zusammen mit dem Hersteller des Routers habe man das Problem analysiert. Die Störungen sollten am Mittwochmorgen eigentlich behoben worden sein. Allerdings ereigneten sich am Wochenende erneute Ausfälle von Moodle und den Mail-Seiten. Sollten die Probleme weiterhin bestehen, können manche einen Ausweg finden, indem sie mit dem Handy auf die Seiten zugreifen, da sich bei einigen die DSL- und Mobilfunkanbieter unterscheiden oder gegebenenfalls andere Knoten genutzt werden. Derzeit ist noch nicht bekannt, ob es Regelungen wie Ausweichtermine für Klausuren für Studierende gibt, die aufgrund der IT-Probleme nur eingeschränkt lernen können.  Den passenden Kommentar findet Ihr hier.

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Museum auf dem Smartphone
Bild: stem

Ausstellung. Die studentische Ausstellung in GA verbindet analoge mit digitalen Darstellungsformen.

Neues Hochschulgesetz
Einschränkung der Freiheit von Studierenden: Anwesenheitspflichten, Rüstungsforschung und Zwangsexmatrikulationen kommen an die Unis von NRW. Bild: stem

Studieren. Am vergangenen Donnerstag beschloss die schwarz-gelbe Landesregierung das neue Hochschulgesetz. Darin enthalten: Anwesenheitspflichten, Rüstungsforschung, Studienverlaufsvereinbarungen und mehr Möglichkeiten für Exmatrikulationen. Doch obwohl das Gesetz ab dem Wintersemester in Kraft tritt, geben sich viele Studierende nicht geschlagen.

Stadt beschließt Klimapaket
Fridays for Future: Die Proteste gegen den Klimawandel und für eine nachhaltige Politik hören nicht auf und zeigen ihre ersten Erfolge. Bild: stem

Klimaschutz. Beim Karneval der Vielfalt machte die Bewegung auf das Artensterben aufmerksam. Derweil beschloss der Stadtrat ein Klimaschutzpaket.

Grüne Demos
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Kommentar. Nach vielen Monaten Protest ist unverkennbar, dass die Klimaschutzbewegung nachhaltigen politischen Wandel bringt.

Neues Hochschulgesetz
Not my Hochschulgesetz - Am Donnerstag soll das neue Hochschulgesetz von der Landesregierung beschlossen werden. Bild: Landes-ASten-Treffen

Studium. Kommenden Donnerstag will die schwarz-gelbe Landesregierung das neue Hochschulgesetz beschließen. Nun rufen Studierende wieder auf die Straße.

Rückmeldung. Wieder einmal ist die Vorlesungszeit vorbei und nach einer verdienten Sommerpause steht das nächste Semester an. Doch das heißt auch: Die Rückmeldung tätigen und den Sozialbeitrag zahlen. Dieser beträgt für das kommende Wintersemester 332 Euro. Damit ist der Betrag um 1,38 Euro von ehemals 333,38 Euro gesunken.

Stadt stellt ISEK vor
Neugestaltung des Südrings: Mit einer Summe von ungefähr 4 Millionen Euro sollen die Spuren des Südrings neu aufgeteilt und begrünt werden. Bild: stem

Stadtentwicklung. Vergangene Woche stellte die Stadt ihre Pläne für die neue Innenstadt vor. Nun herrscht ein straffer Zeitplan, denn bereits 2020 sollen die Mittel freigegeben sein.

Neue Innenstadt
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Kommentar. Herzlose Mitbestimmung Die Stadt ruft zur Beteiligung der Bürger*innen auf. Damit diese sinnvoll ist, sollte sie jedoch nicht nur PR-Zwecken dienen.

Es ist schon fast Gewohnheit: Wie aus dem Nichts droppte ANIMA, das neue Album von Thom Yorke, dem Frontmann von Radiohead. Wie üblich setzt der Brite auf seinen Soloalben auf elektronische Sounds, starke Voice-Samples, Synthesizer, Drum Machines und seine hohe Falsett-Stimme. ANIMA ist da keine Ausnahme. Die LP schwingt häufig zwischen tanzbaren Elektrotracks, melancholischen Songs und außerirdisch klingenden Beats. Hin und wieder sind diesmal sogar ein paar nicht am Computer generierte Instrumente zu hören. Dadurch ist das Album wesentlich menschlicher und analoger als das Vorgängeralbum Tomorrow‘s Modern Boxes, welches durch seinen musikalischen Minimalismus vor allem kalt und unnahbar daher kam. Das würde man zuerst gar nicht meinen. Denn inhaltlich beschäftigt sich Yorke vorwiegend mit apokalyptischen Thematiken, welche durch einige lockere Rhythmen nicht deprimierend wirken. Vor allem die Übergänge zwischen den Songs halten das Album zusammen. Hörtipps: „Dawn Chorus“, „Runwayaway“, „The Axe“ und „Traffic“.         

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