Stefan Moll (stem)
Kommunalwahl Bochum - Die Ergebnisse

Wahlen. Am 13. September wurden in Bochum Oberbürgermeister, Rat, Bezirksvertretung, Integrationsausschuss und das Ruhrparlament gewählt. Die Ergebnisse zeigen einen Trend nach links und grün. Was das konkret heißt, erfahrt ihr hier.  

RUB-Wissenschaftler von Innenministerium einberufen

Interview. Der RUB-Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Karim Fereidooni wurde vor kurzem von der Bundesregierung in die Kabinettskommission zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus sowie von dem Bundesinnenministerium in den Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit berufen. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt er sich unter anderem mit rassistischen Strukturen in Bildungsinstitutionen. Wir haben mit ihm über die Kommissions- und Expertenkreis-Arbeit, Lösungsansätze und rassistische Strukturen in Schulen und Universitäten gesprochen.

Glasriesen stürzen

Kommentar. Die Corona-Pandemie verändert die Arbeitswelt – und wahrscheinlich auch unsere Städte.

Studienförderung

Finanzierung. Ein Jahr nach Inkrafttreten der BAföG-Reform zeigt sich, dass das Ziel, mehr Studierende zu erreichen, nicht erreicht werden konnte.

Stipendium. Stipendien stehen im Ruf, vor allem für Überflieger gemacht zu sein und wirken gerne auf Studierende abschreckend, die weder die besten Noten noch den beispielhaftesten Studienverlauf haben. Auf das Gefühl, immer mehr tun zu müssen und zu können antwortet nun die Hamburger Hochschule für bildende Künste (HFBK) mit einem Stipendium, das das Nichtstun belohnt. Es geht dabei um die Frage „Welche Handlungen kann ich unterlassen, damit mein Leben keine negativen Folgen für das Leben anderer hat?“ Anstatt nach Erfolg und Wirksamkeit, solle man heutzutage nach Folgenlosigkeit streben und sich fragen, wie man auch dadurch einen gewünschten Zustand erreichen kann. Die drei Gewinner:innen werden von einer vierköpfigen Jury ermittelt und erhalten je 1.600 Euro. Außerdem werden sie im Rahmen der Kunstausstellung „Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben“ von Projektinitiator Friedrich von Borries vorgestellt. Ganz ohne ein paar Finger in die Tasten zu hauen, geht jedoch auch die Bewerbung für das Nichtstun-Stipendium nicht. Denn zumindest ein paar Fragen muss man beantworten: „Was wollen Sie nicht tun?“ „Wie lange wollen Sie es nicht tun?“ „Warum ist es wichtig, genau das nicht zu tun?“ und „Warum sind sie der*die Richtige, das nicht zu tun?“ Die Bewerbungsfrist dauert noch bis zum 15. September und steht für jede:n offen. Weitere Infos auf tinyurl.com/nichtstun-stipendium.

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Zum zehnten Todestag

Dokumentaion. „Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien“ zeigt die Kunst des Oberhausener Künstlers, der viele Diskussionen auslöste. 

Proteste wegen vermuteten Wahlbetrugs

Demonstrierende atmen auf nach Woche von gewaltsamer Repression 

In Belarus sind am Wochenende rund 200.000 Demonstrierende auf die Straßen gegangen, um gegen den autoritären Präsidenten Lukaschenka zu protestieren.

Ermittlungen laufen

Todesfall. In Hagen wurde ein Mann im Rollstuhl von der Notaufnahme abgewiesen und starb kurze Zeit später. Derzeit wird auf unterlassene Hilfeleistung ermittelt.

Unigeschäfte vor dem Aus
Joachim Schaten: Seit 1982 leitet er die Unibuchhandlung. Bild:stem

Schließung. Das Campusleben zeichnet sich auch durch die lokalen Geschäfte aus, die seit langer Zeit Studierende auf ihrem Weg begleiten – einige davon stehen nun vor dem Aussterben. 

Verkehrsdemo

Mobilität. Bei einer Demonstration forderten die Teilnehmenden autofreie Innenstädte. Ihre Forderungen werden auch durch wissenschaftliche Studien unterstützt. 

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