Bild: STUPA-Wahl Bild: Symbolbild

Wahlkampf.  Das 53. Studierendenparlament der RUB wird gewählt. Wir haben die zehn antretenden Listen (quasi Parteien) gebeten, sich kurz vorzustellen und ihre politischen Ziele zu beschreiben. Ihr bekommt hier nur einen kurzen Eindruck; für weitergehende Informationen besucht die Wahlkampfstände der Listen oder prüft im StuPa Check, welche Liste zu Euch passt

Aktiv, ein Kompromiss aus Erfahrung und Perspektive und ein direktes Sprachrohr für Euch, die Studierendenschaft – dafür steht die ReWi ein. Unsere Liste ist ein Zusammenschluss aus erfahrenen, neu interessierten und höchst engagierten Kommilitonen.

Ob Ihr uns über die Sozialen Medien kontaktiert, eine Mail schreibt oder uns direkt auf dem Campus ansprecht – Eure Wünsche, Vorschläge und Ziele sind der Inhalt unserer Arbeit.
Wir setzen uns pragmatisch für Eure Interessen ein!
 

 


Die Linke.SDS Bochum ist die sozialistisch-demokratische Liste in Bochum.

Wir streiten für selbstbestimmtes Lernen und eine solidarische Hochschule. Wir verstehen unsere politische Arbeit als Teil einer gesellschaftlichen Bewegung.

Da wir den Ursprung der vielfältigen Missstände in Bildungssystem und Hochschule im Kapitalismus sehen, arbeitet Die Linke.SDS bundesweit und international auf einen radikalen Politik- und Systemwandel hin, um diesen zu überwinden.

 

Wir Jungen Liberalen verstehen uns als Vertreter, die sich für Deine individuelle Freiheit, Flexibilität und den pragmatischen, effizienten Umgang mit Deinen Geldern einsetzen.

Dies wollen wir mit Technologieoffenheit, dem Vorantreiben von Digitalisierungsmaßnahmen sowie Einsparungen bei überflüssigen Ausgaben erreichen.

In unserer diesjährigen AStA-Beteiligung konnten wir viele Projekte umsetzen, wie die Reihe „PolitikerInnen im Hörsaal“, die Greenweek und die Modernisierung des KulturCafés.

 


Die primäre Zielsetzung der GEWI ist die Etablierung einer partei- und ideologieunabhängigen, pragmatischen Studierendenvertretung.

Die Hochschulpolitik hat in unseren Augen die Aufgabe, sich auf den Studentenalltag zu fokussieren, um das Lernen, Lehren und Leben an der Universität so unkompliziert und erfüllend wie möglich zu gestalten.

Unser Anliegen ist daher, dass der AStA seinem eigentlichen Zweck gemäß handeln und die Interessen der gesamten Studierendenschaft vertreten soll.

 


Wir, die grünen und alternativen Student*innen an der RUB (GRAS), sind DIE grüne Liste im Studierendenparlament.

Wir stehen für eine Hochschulpolitik, die unsere Uni durch Klimaneutralität zukunftstauglich und durch Förderung sozial Benachteiligter offen für alle macht.

Die Ziele: klimaneutrale RUB, teilzeitkompatibles, bezahlbares Studium, politischer AStA, grüner „Wohlfühlcampus“, Geschlechtergerechtigkeit und eine Uni für alle: auch Ausländer*innen, LGBTQIA*-Personen und Studierende mit Behinderung.

 

Die LiLi versteht sich als eine parteiunabhängige hochschulpolitische Bündnisliste, die sich auf dem Campus und darüber hinaus für emanzipatorische Positionen engagiert.
Hierbei können wir auf nunmehr zwölf Jahre hochschulpolitische Erfahrung zurückblicken.

So konnten wir mehrere Jahre erfolgreich im AStA mitwirken und in hochschulpolitischen Gremien die Uni sozialer gestalten.Zu alledem organisieren wir auch regelmäßig spektren- und themenübergreifende Veranstaltungen für Studis von Studis.

 

Wir als RCDS sind eine unionsnahe, aber parteiunabhängige hochschulpolitische Gruppe, die sich seit 1951 für wertebasierte und effektive Hochschulpolitik einsetzt.

Dabei ist uns wichtig, dass sich das StuPa auf die ihm gesetzlich zugewiesenen Aufgaben konzentriert und dass der in Bochum seit Jahren überdurchschnittlich hohe Sozialbeitrag endlich substanziell gesenkt wird.

Zudem legen wir großen Wert auf die Universität als einen Ort des freien akademischen Diskurses auf Basis unseres Grundgesetzes.

 

 

Die NAWI steht für studinahe und pragmatische Problemlösungen auf dem Campus.

Wir sind keiner Partei oder Ideologie verpflichtet, sondern bilden unsere Inhalte aus eigenen Erfahrungen als Studis an der RUB.

Die Themen der NAWI sind immer neu und orientieren sich an den Interessen und Sorgen der Studis auf und um den Campus. Als unabhängige Interessenvertretung macht die NAWI pragmatische Hochschulpolitik von Studis für Studis!

 

 


Die Juso-Hochschulgruppe ist der Hochschulableger der Jusos.

Wir sind ein sozialistischer, (queer-)feministischer und internationalistischer Verband.

Wir setzen uns in den Gremien dieser Uni dafür ein, dass die RUB inklusiver wird und Hürden wie Anwesenheitspflichten oder Studiengebühren kein Standard werden, aber auch dass unsere Uni divers bleibt und das jede*r, der*die ein Studium beginnen möchte, das auch kann.


 

Grün, Sozial, International. Wir, die internationale Liste, sind eine überparteiliche und basisdemokratische hochschulpolitische Liste, die besonders Studierende aus dem Ausland und mit Migrationshintergrund unterstützt.

Durch unsere jahrelange Arbeit im AStA und im autonomen Ausländer*innen Referat haben wir viele Projekte und Veranstaltungen auf die Beine gestellt, die zu mehr Vielfalt auf dem Campus beigetragen haben.

Interkultureller Austausch ist die beste Möglichkeit, um Vorurteile abzubauen und Rassismus entgegenzuwirken.
 

Bild: Die Verteilung der Sitze im neuen StuPa – Wer den AStA stellen wird, bleibt abzuwarten. , Studierendenparlamentswahlen an der Universität Duisburg-Essen Bild: ken

Hochschulpolitik. Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) zieht mit neun Sitzen als stärkste Kraft ins Studierendenparlament der Uni Duisburg-Essen (UDE) ein. Nur 7 Prozent gaben ihre Stimme ab.

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Bild: Illustrieren die verschiedenen Phasen des Gesprächs sehr gut: Cristian, Lilli und Zeynep (v.l.n.r.) , Kritik und Einigkeit Bild: lor

HoPo. Die drei VertreterInnen Zeynep, Cristian und Lilli der Internationalen Liste (IL), der Linken Liste (LiLi) und der Juso-Hochschulgruppe (Jusos) diskutierten beim dritten Tresentreff unserer Reihe kontrovers – und waren sich mehr als einmal einig.

 Der derzeitige AStA, nicht mehr als ein Kindergarten? Aus der Sicht von Cristian, Mitglied der Oppositionsliste der LiLi, ein klarer Fall. Zu inkompetent seien dafür einige ReferentInnen, unter anderem der AStA-Vorsitzende, welche „einfach hochgehievt werden in Positionen“. Dass, obwohl sie ungeeignet seien für die Posten.

Auf der anderen Seite agiere die Opposition im Studierendenparlament (StuPA) viel zu zahm: „Ihr habt kaum schriftliche Anträge gestellt!“, bemängelt Lilli von den Jusos, welche zusammen mit Zeyneps IL den derzeitigen AStA mitträgt. Zeynep präzisiert: „Wir haben dieses Jahr nicht so ein schönes Gefühl von Hochschulpolitik, dass man konstruktiv miteinander debattieren kann.“

Nicht nur die gegenseitige Wahrnehmung der Oppositions- wie auch AStA-Arbeit wurde von beiden Seiten bei Pils und Whisky klar kritisiert. Beim dritten Aufeinandertreffen von Oppo und AStA im KulturCafé standen aber noch mehr Themen auf dem Diskussionszettel.

Die FSVK …

Eine der Kernforderungen sowohl der IL als auch der LiLi sei die Einführung einer dritten, bezahlten Stelle der SprecherInnen der FachschaftsvertretreInnenkonferenz (FSVK): Derzeit teilen sich die drei SprecherInnen zwei bezahlte Stellen. Für Cristian wäre dies auch Zeichen an die Studierendenschaft: „Wir wollen die Studierenden auch von unten stärken und dementsprechend auch die FachschaftsvertreterInnenkonferenz stärken.“ Auch ein prekäres Thema: die Autonomie-Frage der FSVK, die im Zusammenhang mit der Besetzung einer RedakteurInnen-Stelle für die :bsz entbrannt ist (:bsz 1126). Der Streit wurde beigelegt, doch für die Linke Liste, die parteiunabhängig sich vor allem Themen wie politische Themen engagiere, handelte es sich „um eine ziemlich lächerliche Farce“. Vor allem für den Eindruck, man habe von oben herab doch noch zugestimmt, entschuldigte sich Zeynep, derzeitiges Vorstands-Mitglied, ausdrücklich für den AStA-Vorstand.

Traute Einigkeit

Abgesehen von der FSVK-Episode, zeigten sich an vielen Stellen gemeinsame Schnittpunkte der Anwesenden. So müsse vor allem bei den Finanzen was getan werden. Das gespart werden müsse, liegt für alle Drei auf der Hand. Unklar sei allerdings, welche Ausgaben konkret beschnitten werden müssten. Initiativen und Sachmittel sehen alle als Möglichkeit an. Zusätzlich wirft Zeynep, deren IL für eine kulturelle, vielfältige und demokratische Politik stehe, die Aufwandsentschädigungen des AStA ein. „Zurzeit gibt es 15 AEs und für jede einzelne bekommt man den alten BAföG-Höchstsatz (670 Euro, Anm. der Redaktion). Wir tun es alle aber ehrenamtlich. Es ist ein schöner Beigeschmack, dass man eine Aufwandsentschädigung bekommt. Aber da muss man in den Haushalt schauen und sich fragen: Wo kann man sparen?“ Für Lilli, deren Jusos eine „feministische, internationalistische und sozialistische Hochschulpolitik von Studierenden für Studierende“ mache, müsste der AStA auch in Sachen Veranstaltungen Prioritäten setzen: Sollte die Wahl zwischen einer Veranstaltung zur politischen Bildung und einem Spieleabend stehen, sei erstere vorzuziehen.

Klare Haltung

Auch Einigkeit herrscht, was dringende Probleme der kommenden Legislaturperiode angehe: Neben den Finanzen (:bsz 1133) müssen Transparenz und auch die Kommunikation inner- und außerhalb des AStAs verbessert werden.

Thematisch sehen die drei Listen vor allem aktuelle Streitpunkte wie die Anwesenheitspflicht ), die Studiengebühren (:bsz 1139), aber auch Rechtsruck im Fokus. Gegen letzteres brauche es vor allem kritische und fundierte Vorträge, die aber auf Polemik verzichten, so Cristian. Gleichzeitig stellt Lilli klar: Sollte es ein Ableger des AfD-Ablegers, „Junge Alternative“, jemals an die Uni und in den StuPa schaffen, müsse man „hart abgrenzen und zeigen, dass wir nicht mit ihnen kooperieren“.

Trotz der zu Beginn harschen Kritik an Oppo und AStA, gibt es auch versöhnliche Worte für die jeweils anderen. So schließt Cristian damit, dass sowohl IL als auch die Jusos aktiver Teil des AStAs seien, während Lilli im Hinblick auf die Opposition feststellt, dass „die Kooperation mit der LiLi und der GRAS sehr gut“ im Hinblick auf gemeinsame Veranstaltungen laufe. Während die Getränke dann doch bereits gelehrt sind, äußern sich alle drei noch zur K(oalitions)-Frage: Während sowohl die IL als auch die Jusos eine Kooperation mit den JuLis und dem RCDS ausschließen, lehnt die LiLi eine Zusammenarbeit mit der NAWI und der GEWI ab.

:Andrea Lorenz

Bild: Ein Zeichen gegen rassistische Hetze: Der neue AStA der Uni Duisburg-Essen beteiligte sich auch an den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Oberhausen. , Regierungswechsel nach vier Jahren Foto: AStA der Uni Duisburg-Essen

Hochschulpolitik: Auf dem Blog „ruhrbarone“ wurde die neue Koalition als „Querfront-AStA“ angegriffen. Denn vertreten ist unter anderem auch der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS). Die neue AStA-Vorsitzende Nadine Bendahou (IL) widerspricht der Kritik.

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Bild: Die Mensa: Nicht nur im Ramadan ein Ort des interkulturellen Austausches., Mehr als 700 TeilnehmerInnen beim 6. Interkulturellen Abendessen Foto: koi

(koi) Nicht essen, nicht trinken, den ganzen Tag lang – und das freiwillig im Namen des Glaubens: Viele muslimische KomilitonInnen und KollegInnen befinden sich derzeit im Fastenmonat Ramadan. Nahrungsaufnahme ist beim Fasten nach islamischem Ritus erst nach Sonnenuntergang gestattet. Zu einem gemeinsamen Fastenbrechen trafen sich am vergangenen Donnerstag über 700 RUB-Mitglieder in der Mensa.

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Bild: Erhielt auch Stimmen der Opposition: Noureddine El Ghoulbzouri (IL) engagiert sich für die Belange ausländischer Studierender., Durchbruch nach vier StuPa-Sitzungstagen Foto: Privat

Nachdem bereits die aktuelle AStA-Wahl zwei Tage in Anspruch genommen hatte (die :bsz berichtete), ist nun auch der Haushalt der Studierendenschaft nach zweitägiger Beratung im Studierendenparlament (StuPa) verabschiedet worden. Zwar verlief die Debatte sehr sachlich, jedoch durchaus kontrovers: Umstritten waren vor allem die Posten für Personalausgaben, Aufwandsentschädigungen für StudierendenvertreterInnen, die Unterstützungszuwendungen für Veranstaltungen der Studierendenschaft sowie steigende Aufwendungen für die AStA-Betriebe. Am vierten Sitzungstag wurde der Haushaltsplan der Studierendenschaft der RUB über insgesamt knapp 15.165.000 Euro (davon rund 13.242.775 Euro fürs Semesterticket) mit 19 zu 11 Stimmen verabschiedet. Zudem beschloss das StuPa eine neue Satzung und befasste sich unter anderem mit den Vorbereitungen des diesjährigen Campusfests.

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