Benjamin Trilling (bent)
Auf den Spuren von Genet, Fichte und Co.: Rocko Schamonis „Grosse Freiheit“
Kneipenfan, Musiker und Romancier: Rocko Schamonis „große Freiheit“ über die St. Pauli in der jungen BRD.		Bild: Dorle Bahlburg

Roman. Wolfgang „Wolli“ Köhler las Sartre und Camus, liebäugelte mit dem Kommunismus und stieg zum Rotlicht-Chef in St. Pauli auf. Rocko Schamoni widmet ihm mit „Grosse Freiheit“ ein Denkmal: ein sozialromantischer Abgesang auf die Randexistenzen in der alten BRD.

Zeitreise in die Zechen-Ära: Das Projekt „Unter Tage“
Gesprächsrunde mit den Drehbuchautoren von „Junges Licht“ Nils und Till Beckmann. Bild: bent

Lokalgeschichte. Eine Begegnung mit der Bergbauvergangenheit in Kultur und Literatur: Das erforschten Bochumer Schulen und ein Germanistik-Team beim Projekt „Unter Tage“. Zur Abschlusspräsentation am Samstag im UFO erschienen die Drehbuchautoren des Films „Junges Licht“.

Unser Weihnachtsgedicht für Euch
Wir hoffen ihr wart alle Artig: Der Weihnachtsmann kommt nur einmal im Jahr.

Smartphone und Schmuck stehen auf den Wunschlisten
Doch wer sich noch weihnachtlich abhetzt,
Verdrängt das gefährliche Polizeigesetz,
Das nicht nur betrifft alle bösen
Kommunisten
 

Studentische Ausstellung über die Dichterin Ilse Kibgis
Leben und Wirken der Ilse Kibgis: Germanistik-Studierende der RUB stellten bei der Vernissage in Dortmund die unterschiedlichen Facetten der Schriftstellerin vor. Bild: Felix Wöstmann

Ausstellung. Ilse Kibgis schuftete in verschiedenen Jobs, machte den Familienhaushalt in Gelsenkirchen-Horst und schrieb nebenbei Gedichte. Studierende der Germanistik stellen im Dortmunder Fritz-Hüser-Institut die Kunst dieser Arbeitsliteratin vor.

AStA-Vorsitz im Protest-Jahr 1968 und heute
Er war dabei, sie hätte damals mitgemacht: Reinhard Zimmermann und  Zeynep-Fatma Dikman sprachen über Hochschulpolitik 1968 und in der Gegenwart. Bild: bent

Hochschulpolitik. Kopien alter :bsz-Ausgaben legt Reinhard Zimmermann auf den Tisch. Der AStA-Vorsitzende von 1968 erinnert sich gerne an seine Zeit zurück, während die heutige Amtsinhaberin Zeynep-Fatma Dikman skeptischer ist. Ein Gespräch über „Springer“-Blockaden, Engagement und unpolitische Studis.

Student präsentierte Dokumentarfilm über das Ankommen in Deutschland
Fußball, Freunde und Engagement prägen Esmails Leben in Deutschland:  Jan Lukas Meier hat ihn für seine filmische Abschlussarbeit begleitet. Bild: Jan Lukas Meier

Film. Kamera an und zuhören: Nach diesem Prinzip porträtierte der Journalistik-Student Jan Lukas Meier die beiden Syrer Manar und Esmail. Entstanden ist die Reportage „Hier“, eine B.A.-Arbeit, die am Samstag im Dortmunder Roxy ihre Kino-Premiere feierte.

Offene Leere im AStA?
Nichts los? Auf dem AStA-Flur herrscht gähnende Leere. Selbiges behauptet die Opposition vom AStA selbst. Bild: sat

Hochschulpolitik. Alles erfüllt, was das Studierendenparlament (StuPa) aufgetragen hat: Die AStA-Vorsitzende Zeynep-Fatma Dikman blickt positiv auf die bisherige Legislaturperiode zurück. Das Konzept des „offenen AStAs“ sieht nicht nur als Übergangslösung. So offen und erfolgreichen bewerten jedoch nicht alle hochschulpolitischen Aktiven diese Amtszeit.

„Computer Grrrls“ vom Hartware MedienKunstVerein
Der PC als feministische Folie: In der Ausstellung „Computer Grrrls“ treffen Geschlechterfragen auf Algorithmen. Bild: Lu Yang, „Delusional Mandala“, 2015

Kunst. In der Ausstellung „Computer Grrrls“ reflektieren 20 internationale Künstler*innen über das Verhältnis von Geschlecht und Technologie. Die Kuratorinnen rücken im U-Turm zudem die historische Rolle von weiblichen Rechenkräften ins Gedächtnis.

Einkommensschwäche bedeutet keinen sozialen Defizit
Klassenkampf mit Sprache? Arme werden in den Medien oft als „Asis“ abgestempelt. Bild: kac

Kommentar. „Reichtum bringt Ansehen“, sagt ein Ovid-Zitat. Für Arme gilt das nicht. In der Berichterstattung über die OECD-Studie werden Geringverdiener*innen durch begriffliche Nebelkerzen diffamiert, obwohl sie sich gerade solidarischer verhalten.

Tiere. Die Universität von Amsterdam holt Hundewelpen an den Campus. In einem  „puppy room“ können Studierende  die  Vierbeiner streicheln. Während der Prüfungsphase soll damit Stress abgebaut werden. Nach der Ankündigung reagierten viele mit Sorge: Bedeutet die Einrichtung Stress für die Welpen?

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