Studienfinanzierung
Hürden bei der Antragstellung und unzureichende Werbung bei der Studienförderung – Die Bafög-Statistik 2016
Etwas Geld gegen sehr hohen Aufwand: Bafög-Anträge stellen Hürden dar, und die Zahl Geförderter sinkt. Bild: tom

Studienförderung. 2016 fiel die Zahl der BAföG beziehenden Studierenden um etwa 27.000 im Vergleich zum Vorjahr. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am 4. August mit. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) fordert mehr Werbung und regelmäßige Erhöhungen.

Studis können sich über mehr Knete freuen
Fünf Bierkästen mehr im Monat: Der Studierenden-Einkauf darf demnächst rund 50 Euro teurer sein. Foto: pixabay, public domain

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) gab am 1. August bekannt, dass die neuen Bafög-Regelungen in den kommenden Monaten in Kraft treten werden. Studierende können sich über eine Erhöhung der Maximalförderung auf 735 Euro freuen.

Kommentar: Bafög-Erhöhung scheint nicht besonders sinnvoll

Die Bafög-Erhöhung ist durch, einige Studierende dürfen sich auf mehr Geld freuen, andere könnten eventuell erstmals Bafög-EmpfängerInnen werden. Ich bin zwar auch erfreut über diese Änderungen, andererseits kann ich aber die Forderungen, zum Beispiel vom Freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fsz), nach immer mehr Erhöhungen nicht ganz nachvollziehen.

Grußwort vom SHK-Rat, der Anlaufstelle für studentische Hilfskräfte
Rike Müller, Mitglied im SHK-Rat. Foto: privat

Der SHK-Rat ist die Interessensvertretung der Hilfskräfte, die noch keinen Hochschulabschluss haben. Mit dem Hochschulzukunftsgesetz hat der Landtag für diese eine Art Personalvertretung „light“ in Form einer Vertretung der Belange studentischer Hilfskräfte geschaffen – an der RUB ist diese seit Januar im Amt.

Kommentar: Frühjahrsputz 2016: Weg mit dem Alten, her mit dem Neuen
Auch Kleinvieh macht Mist: Der klassische Trödel ist immer noch eine Alternative zu Ebay & Co. Foto: alx

Das Frühjahr bricht über uns hinein und alles regt sich: Die Sonne kommt raus, die Uhren werden umgestellt und manch eineR beginnt mit dem Putzen. Jetzt ist die Gelegenheit, alten Kram beim digitalen oder analogen Trödelmarkt zu verhökern.

Bundeswehr, Hauptzollamt, Uni Nijmegen – Diversität bei der HORIZON im RuhrCongress
ExpertInnen geben Auskunft: Auch zum Thema Studienfinanzierung konnte man sich auf der HORIZON informieren.           Foto: tims

Zum zweiten Mal  fand am vergangenen Wochenende die Bildungsmesse „HORIZON Ruhrgebiet“ im RuhrCongress Bochum statt.  Verschiedene Bildungsträger warben bei diesem um die Gunst der AbiturientInnen, aber auch für bereits Studierende gab es hilfreiche Infos – kostenlos.

Lernen kennt keine Grenzen: Unis auf jedem Kontinent zu besuchen ist möglich
Kein Problem: Stipendien sind für alle da. Grafik: tims

Knapp 800 Euro benötigen Studierende durchschnittlich pro Monat zum Leben. Die meisten finanzieren sich ihr Studium durch Eltern (87 Prozent), Ersparnisse, Bafög (32 Prozent), Studienkredite (5 Prozent) oder arbeiten neben dem Studium (66 Prozent). An ein Stipendium denken dabei die wenigsten. Nur knapp 4 Prozent der Studierenden nutzen diese Finanzierungsmöglichkeit. Welche Stipendien gibt es eigentlich und was muss ich dafür tun?

Kommentar: Wem die Mensa zu teuer ist, soll sich FreundInnen suchen!

Seit der drastischen Preiserhöhung in den Mensen und Cafeten des Akafö ist nunmehr ein Monat vergangen. Nur ein Bruchteil der Studierenden hat bisher am eigenen Geldbeutel erfahren, was diese „Preisanpassung“ bedeutet. Entsprechend schlecht wird die Stimmung an den Kassen zum Beginn der Vorlesungszeit werden – dann sind ja noch alle frisch motiviert und fünf Tage die Woche an der Uni und entsprechend oft in der Mensa. Da hätte man lieber den Sozialbeitrag erhöhen können!

JedeR kennt ihn, jedeR zahlt ihn – aber wer bekommt ihn?

Wenn Ihr diese Zeilen lest, habt Ihr ihn vermutlich schon an die Uni überwiesen – wenn nicht, müsst Ihr das in jedem Fall noch tun. Für einige von Euch wird es das erste Mal sein, anderen ist er schon vertraut. Die Rede ist vom Semesterbeitrag. Im Wintersemester 2014/15 beträgt er genau 267, 66 Euro. Wir schauen uns mal genauer an, was mit dem Geld eigentlich bezahlt wird.

Nach dem Reformstau: Mehr Geld für die Studierenden?
Wankas verspätete Finanzspritze: Seit 2010 hat sich beim Bafög nichts mehr getan. Karikatur: ck

Ganze sieben Prozent mehr Bafög soll es ab dem Wintersemester 2016/17 für die Studierenden geben. Ende Juli konnte sich die Bundesregierung auf eine Novellierung des Bafög-Gesetzes einigen. Nach jahrelangem Hick-Hack und anhaltenden Blockaden durch den Bundesrat brachte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka nun eine Bafög-Reform auf den Weg, die viel zu spät kommt.

Seiten