Bild: Rike Müller, Mitglied im SHK-Rat. , Grußwort vom SHK-Rat, der Anlaufstelle für studentische Hilfskräfte Foto: privat
Der SHK-Rat ist die Interessensvertretung der Hilfskräfte, die noch keinen Hochschulabschluss haben. Mit dem Hochschulzukunftsgesetz hat der Landtag für diese eine Art Personalvertretung „light“ in Form einer Vertretung der Belange studentischer Hilfskräfte geschaffen – an der RUB ist diese seit Januar im Amt.
 
Da es sich um den ersten SHK-Rat handelt, müssen wir, die für ein Jahr gewählten Mitglieder (Lennart Brinkmann, Rike Müller und Madita Adolphs als stellvertretendes Mitglied), unser Aufgabenfeld sondieren. Unterstützung bekommen wir dabei vom Wissenschaftlichen Personalrat (WPR) und der Gewerkschaft GEW NRW.

Wofür eine Personalvertretung der studentischen Hilfskräfte?

Als Hilfskraft ist man ArbeitnehmerIn und hat somit zum Beispiel Anspruch auf Urlaub oder Bezahlung im Krankheitsfall. Hilfskräfte mit einem Hochschulabschluss (wissenschaftliche Hilfskräfte) werden bei Verletzungen dieser Ansprüche vom Wissenschaftlichen Personalrat (WPR) vertreten. Studierende ohne Hochschulabschluss (studentische Hilfskräfte) hatten bis Januar überhaupt keine Anlaufstelle bei Problemen dieser Art. Nun können sich die SHKs an uns wenden.

Doppelte Abhängigkeit

Problemfelder haben die SHKs genug. Es wird nur ein Bruchteil der Stellen ausgeschrieben, was zu einem intransparenten und unfairen Vergabesystem führt. 
 
Zudem sind sich viele SHKs ihrer Rechte als ArbeitnehmerInnen nicht bewusst, was die Institute oft ausnutzen. Doch auch wer nur zwei, vier oder sechs Stunden die Woche arbeitet, hat z. B. Recht auf Urlaub. Selbst wenn die Rechte bekannt sind, besteht immer noch das Problem der doppelten Abhängigkeit – viele SHKs schreiben bei den Personen, bei denen sie arbeiten, auch (Abschluss)Arbeiten und wollen lieber keine schlechten Noten riskieren oder die Verlängerung ihres Arbeitsvertrages gefährden.
 
Als SHK-Rat bieten wir Euch eine Anlaufstelle: Wir beraten Euch und vertreten Eure Interessen gegenüber der Universität. Ihr erreicht uns unter: shk-rat@rub.de
 
:Gastautorin Rike Müller ist Mitglied im SHK-Rat und Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie 
 

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