Bild: Retten wir die Erde! Im Ruhrgebiet schaut Captain Planet zwar nicht vorbei, dafür haben wir aber das n.a.t.u.r.-Festival und die Klimametropole RUHR 2022. , Wat sind wir kreativ: Ruhrgebiet erfindet sich schon wieder neu Grafik: mar; Quellen: flickr, Felix Winkelnkemper / Captain Planet Foundation

Zum Klima wären den Bergleuten von einst wohl nur ihre stickigen Stollen und im schlimmsten Fall schlagende Wetter eingefallen, aber dass das Ruhrgebiet einmal nicht nur Kultur-, sondern auch Klimametropole sein würde, hätten sie sich wohl nicht träumen lassen.
Dass im Pott – nicht erst seit der Ruhr.2010 – Kultur und Kreativwirtschaft gedeihen können, beweist beispielsweise das Festival n.a.t.u.r. (Natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum), das sich neben der Kultur auch mit nachhaltigem Leben im städtischen Raum auseinandersetzt. Passend dazu soll von offizieller Seite die Region 2022 Klimametropole werden – ein grünerer, nachhaltigerer Ballungsraum.

Wir berichten über das festival n.a.t.u.r. und über die Eröffnung der Klimametropohle Ruhr 2022.

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Bild: Der neue Vertrag wird nicht unterschrieben: Finanzreferent Sven Heintze sprach mit der bsz über die Kündigung des Semestertickets. , Ab dem Wintersemester 2015/16 soll mit dem Studiticket Schluss sein Foto: bent

Nach der Kündigung des Semestertickets zum Wintersemester 2015/16 kritisiert der AStA der RUB, dass der VRR versuche, hierdurch die Studierenden zu erpressen, um einen neuen, teureren Vertrag durchzusetzen. Die vom VRR vorgeschlagenen Konditionen beinhalten eine stufenweise Anhebung des Ticket-Preises: In einigen Jahren wären es zusätzliche 50 Euro. Sven Heintze, AStA-Finanzreferent, kritisiert neben der intransparenten Linie des VRR auch die Berichterstattung der WAZ.

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Bild: Kommentar: Wem die Mensa zu teuer ist, soll sich FreundInnen suchen!

Seit der drastischen Preiserhöhung in den Mensen und Cafeten des Akafö ist nunmehr ein Monat vergangen. Nur ein Bruchteil der Studierenden hat bisher am eigenen Geldbeutel erfahren, was diese „Preisanpassung“ bedeutet. Entsprechend schlecht wird die Stimmung an den Kassen zum Beginn der Vorlesungszeit werden – dann sind ja noch alle frisch motiviert und fünf Tage die Woche an der Uni und entsprechend oft in der Mensa. Da hätte man lieber den Sozialbeitrag erhöhen können!

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Bild: Dürfen wir wiederkommen? Iliso gab ein begeisterndes Gastspiel in Bochum., Iliso Care Society & Youth Choir: Singen für die Völkerverständigung Foto: USch

„Es gibt kein richtiges Leben im falschen“, schrieb Theodor Adorno einst in seinen „Minima moralia“. Mit einem stimmgewaltigen Jugendchor und vollem Programm versuchte die „Iliso Care Society“, im Rahmen einer „interkulturellen Woche“ vom 20. bis 28. September das Gegenteil zu beweisen: 29 SüdafrikanerInnen legten am vergangenen Freitag in der Luxus-Campusgastronomie „Q-West“ eine hochkarätige Chor-Performance hin.

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Bild: Hoch hinaus: Artistik bei der Auftaktveranstaltung zur Ruhr 2022., Klimametropole RUHR 2022 gestartet – Revier soll sich nachhaltig verändern Foto: Klimametropole RUHR 2022

Das Bild vom smogdurchsetzten und rußbedeckten Ruhrgebiet hält sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen – zumindest  in denen, die den Pott nur vom Hörensagen kennen. Wer hier schon einmal auf eine Halde gestiegen ist, weiß, dass man vor lauter Bäumen die Stadt kaum sieht. Trotzdem können Kommunen, Firmen und jedeR Einzelne von uns dazu beitragen, dass es um Klima und Natur noch besser bestellt ist. Das Großprojekt klimametropole RUHR 2022 will bis zum titelgebenden Jahr entscheidend dazu beitragen, dass aus dem Revier eine nachhaltig haushaltende und lebenswerte Region wird. Wir befinden uns mitten in der Auftaktwoche dieses „Dekadenprojekts“, die noch bis zum 3. Oktober mit 200 Veranstaltungen auf die Klimametropole hinweist.

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Bild: Experimentelle Interkultur-Skulptur: Julia Sommers Netz-Installation mit Fäden., „Hustadtteilfest 2014“: Interkultureller Brückenschlag trotz Brandserie Foto: USch

In den vergangenen Wochen stand die Hustadt im Brennpunkt der lokalen Medien: Ein halbes Dutzend Brände hatte die größte Hochhaussiedlung Bochums heimgesucht. Dennoch versuchten die OrganisatorInnen des jährlichen Hustadtfests, den Stadtteil am vergangenen Samstag von seiner besten Seite zu präsentieren: Ein breites multikulturelles KünstlerInnen-LineUp wurde aufgeboten, um zu zeigen, dass das interkulturelle Projekt friedlichen Zusammenlebens in Querenburg noch lange nicht gescheitert ist.

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Bild: „China, verpiss dich!“ Hongkong-ChinesInnen wehren sich gegen den Einfluss der Kommunistischen Partei., Aus Protest für mehr Demokratie: Leere Hörsäle in Hongkongs Unis Quelle: flickr.com, Alan Yeh (CC-BY-ND 2.0)

Eine Woche lang waren die Unis der chinesischen Finanzmetropole Hongkong ungewohnt leer: Tausende Studierende blieben dem Lehrbetrieb an 24 Hochschulen aus Protest fern. Gemeinsam mit Lehrenden protestieren sie für etwas, das man in ihrer Stadt nie kannte: freies Wahlrecht. Denn die Direktwahl des Präsidenten, die den BewohnerInnen Hongkongs von der chinesischen Regierung versprochen wurde, ist nur auf dem Papier eine freie Wahl.

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Bild: Leben wie Gott in Frankreich: Geht auch ohne Kohle., Sommer, Sonne, Palmen: Mit kleinem Budget entlang der französischen Riviera Foto: kac

… sur l’eau de France. Im Original reist Sängerin Desireless zwar durch andere Länder, für mich jedoch war es mein erster road trip zur französischen Riviera.

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Bild: IG-Aktionstag: Ausgelassener, bierseliger Protest für bessere Bildung und Ausbildung., 20.000 Jugendliche demonstrierten in Köln für bessere Bildungs- und Ausbildungsbedingungen Foto: bent

Rund 20.000 junge Menschen aus ganz Deutschland folgten dem Aufruf zum Jugend-Aktionstag der IG Metall unter dem Motto „Bildung.Macht.Zukunft“ und demonstrierten in Köln für gute und gerechte Bildung. Gefordert wurde auch eine wirkliche Reform des Bafög.

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Bild: Bühne frei! Geschäftsführender Dramaturg Olaf Kröck unterhielt sich mit der :bsz über den neuen Spielplan. , DIE BRETTER, DIE DIE STADT BEDEUTEN – Teil III: Saisonstart im Schauspielhaus mit Handke-Stück, Delikatessen und einer Almodóvar-Adaption Foto: bent

Glücksstau und Filmadaptionen: Mit zwei Premierenwochenenden lud das Bochumer Schauspielhaus zur neuen Theatersaison ein. Nach dem Handke-Werk „Die Unvernüftigen sterben aus“ und einer Aufführung von Tschechows „Onkel Wanja“, feierten nun auch die Filmadaptionen „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ und „Delikatessen“ Premiere. Olaf Kröck, geschäftsführender Dramaturg, verspricht ein abwechslungsreiches Programm, das auch Studierende anlocken wird.

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