Bild: Schmeckt Studierenden nicht: Plakatwerbung fürs Semesterticket – Belehrung statt Gespräche. , Kommentar: Lecker Semesterticket – fast hätten wir es vergessen! Foto: lux

Das beste Semesterticket gibt es im VRR – diese Botschaft hängt derzeit gut sichtbar in der U35. Gerade jetzt, im Zuge der anhaltenden Debatte über das Semesterticket, stößt dieses Plakat allerdings eher sauer auf, als dass es wie lecker Currywurst schmeckt.

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Bild: Er war wieder da: VRR-Vorstand Castrillo zog auch an der Uni Duisburg-Essen seine Marketing-Show ab., Uni Duisburg-Essen: Kein Straßenprotest nach Marketing-Veranstaltung von VRR-Chef Castrillo Foto: USch

Die Zeichen standen auf Sturm: Fast 2.000 Studierende hatten sich via Facebook angesagt, bevor sich VRR-Chef José Castrillo letzten Donnerstag zu einem Marketing-Vortrag über die Preiserhöhungspläne beim Semesterticket im neuen Audimax auf dem Campus Essen einfand. Zeitgleich war in der WAZ zu lesen, dass der VRR ein alternatives Vertragsangebot von insgesamt 16 Hochschulen ablehne und weiterhin nicht zu Verhandlungen bereit sei. Die erste Spontandemo gegen die drohenden Preiserhöhungen lag in der Luft…

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Bild: Los jetzt hier! The SPAM is mightier than the VRR. , Wonderful Spam: Briefkampagne gegen den VRR Darstellung: lux

Der Protest geht weiter: Die angekündigte Briefaktion gegen den VRR ist angelaufen. Studierende aller Fakultäten sind dazu aufgerufen, dem VRR schriftlich die Meinung zu geigen.

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Bild: WDR-Interview vor der letzten VRR-Verwaltungsratssitzung vom 12.12.14 im Essener Rathaus: Marcus Lamprecht, Referent für Ökologie und Mobilität, AStA der Uni Duisburg-Essen., Wuppertal unterschreibt VRR-Vertrag: RCDS-AStA der Bergischen Uni verlässt Kampagne „So nicht, VRR!“ Foto: USch

Viele von Euch werden es bereits bei der Überweisung des um 6,30 Euro nach oben korrigierten Semesterbeitrags (siehe Seite 2) gemerkt haben: „Das VRR-Ticket wird um 4,20 Euro teurer und das NRW-Ticket um 2,10 Euro“, erläutert Leon Schmitz von der Grünen Hochschulgruppe. Ersteres entspreche einer Erhöhung von 3,8 und  letzteres von 4,5 Prozent, aber nur die Preissteigerung beim VRR-Anteil sei durch den noch aktuellen Vertrag begrenzt – nämlich auf 3,9 Prozent.

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Bild: Fachschaftsrat Slavistik/Russische Kultur diskutiert über „Rote-Punkt-Aktion“

Seit Monaten beschäftigen sich Fachschaftsräte (FSR) mit der Preiserhöhung des VRR-Tickets. In der FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) der Ruhr-Uni werden diverse Ideen gesammelt. Der FSR Slavistik/Russische Kultur (RuKu) startete in einer Sitzung die Debatte über die einst erfolgreiche „Rote-PunSeit Monaten beschäftigen sich Fachschaftsräte (FSR) mit der Preiserhöhung des VRR-Tickets. In der FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) der Ruhr-Uni werden diverse Ideen gesammelt. Der FSR Slavistik/Russische Kultur (RuKu) startete in einer Sitzung die Debatte über die einst erfolgreiche „Rote-Punkt-Aktion“. Das Pro und Contra wurde ausgiebig diskutiert.kt-Aktion“. Das Pro und Contra wurde ausgiebig diskutiert.

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Bild: Markus Lamprecht, AStA-Vorsitzender der Uni Duisburg-Essen, nach der VRR-Sitzung beim WDR-Interview. , Proteste in Essen und Urabstimmung an der EFH Bochum Foto: USch

Studentischer Protest bei der Sitzung des VRR-Verwaltungsrats vom 12. Dezember im Essener Rathaus: Am Freitag fanden sich etwa 50 Studierende dort ein – fast alle davon von der Uni Duisburg-Essen (UDE).

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Bild: Scheint selbst gelangweilt von seinem eigenen Geschwafel: VRR-Vorstand José Luis Castrillo (r); links Nur Demir vom AStA und StuPa-Sprecher Felix P. Joswig. , VRR-Vorstand: „Sozialpolitik ist nicht unser Thema“ Foto: USch

Nach der Farce von Dortmund, wo José Luis Castrillo zwei Wochen zuvor ein Gastspiel gab (die :bsz berichtete), hat das VRR-Vorstandsmitglied auch bei seinem Auftritt im Studierendenparlament (StuPa) der Ruhr-Uni am vergangenen Mittwoch viel geredet und wenig Konkretes gesagt. Neue Verhandlungen über die geplanten bis zu fünfzigprozentigen Preissteigerungen beim Semesterticket jedenfalls soll es weiterhin nicht geben.

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Bild: Was tun gegen überfüllte U-Bahnen? , Die Listen über Mobilität auf dem Campus und im Ruhrgebiet Foto: mb

Das Thema Mobilität ist derzeit in aller Munde: Metropolräder, Carscharing und der drohende Verlust des Semestertickets. Was halten die Listen für Lösungen bereit?

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Bild: Taube Ohren beim VRR: Wenn es nach dem Verkehrsverbund geht, wird das Semesterticket alles andere als bezahlbar bleiben., Semesterticket: Verkehrsverbund riskiert 66,5 Millionen Euro Foto: USch

Nachdem der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) den Studierendenschaften im Sommer die Semesterticket-Verträge gekündigt hat (die :bsz berichtete), gibt es hinter den Kulissen ein Tauziehen zwischen ASten und VRR-Vorstand um einen neuen Vertrag ab Wintersemester 2015/16. Mit der einseitigen Kündigung will der VRR Preiserhöhungen von über 40 Prozent durchdrücken und setzt zugleich feste Einnahmen von rund 66.524.000 Euro jährlich aufs Spiel. Die :bsz war für Euch dabei, als sich VRR-Chef José Luis Castrillo am vergangenen Donnerstag an der FH Dortmund erstmals der Kritik eines Studierendenparlaments (StuPa) stellte. Für Mittwoch, den 3. Dezember (18 Uhr, HZO 10), ist Castrillo ins StuPa der RUB eingeladen

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