UNI:VERSUM
Kommentar: Wem die Mensa zu teuer ist, soll sich FreundInnen suchen!

Seit der drastischen Preiserhöhung in den Mensen und Cafeten des Akafö ist nunmehr ein Monat vergangen. Nur ein Bruchteil der Studierenden hat bisher am eigenen Geldbeutel erfahren, was diese „Preisanpassung“ bedeutet. Entsprechend schlecht wird die Stimmung an den Kassen zum Beginn der Vorlesungszeit werden – dann sind ja noch alle frisch motiviert und fünf Tage die Woche an der Uni und entsprechend oft in der Mensa. Da hätte man lieber den Sozialbeitrag erhöhen können!

Iliso Care Society & Youth Choir: Singen für die Völkerverständigung
Dürfen wir wiederkommen? Iliso gab ein begeisterndes Gastspiel in Bochum. Foto: USch

„Es gibt kein richtiges Leben im falschen“, schrieb Theodor Adorno einst in seinen „Minima moralia“. Mit einem stimmgewaltigen Jugendchor und vollem Programm versuchte die „Iliso Care Society“, im Rahmen einer „interkulturellen Woche“ vom 20. bis 28. September das Gegenteil zu beweisen: 29 SüdafrikanerInnen legten am vergangenen Freitag in der Luxus-Campusgastronomie „Q-West“ eine hochkarätige Chor-Performance hin.

Preise rauf, Stimmung runter – viele Studis sind sauer
Alles leer: Leere Henkelmänner sorgen für leere Brieftaschen – und bald für leere Cafeten? Illustration: mar

Die jüngsten Preiserhöhungen beim Akademischen Förderungswerk (Akafö) haben für viel Unmut auf dem Campus gesorgt: „Die Stimmung unter den Studenten ist mies hier an der Kasse“, bestätigt eine Verkäuferin in der Cafeteria im Gebäude GA der :bsz. Doch auch der Frust beim Personal ist spürbar: „Viele Studierende beschweren sich über die Preiserhöhung, aber wir können ja nichts dafür. Wir haben nur die Weisung bekommen: ‚Ab 1.9. gibt es neue Preise.‛ Die Kassen wurden auch automatisch umgestellt, wir können da nichts machen, kriegen aber den Ärger ab.“

Akademie der Wissenschaften: „Auf Latein kann an der Uni nicht verzichtet werden“
Plädoyers für eine tote Sprache: (von links) Klaus-Peter Wegera, Wolfgang Dieter Lebek, Franz Lebsanft, Martina Häcker, Moderator Klaus Rosen. Foto: AWK NRW

Jahrelang kämpften die Fachschaften gegen den Latinumszwang für Studierende, die Lehrer oder Lehrerin werden wollen. Ende letzten Jahres gelang der Durchbruch: Die Reform der LehrerInnenausbildung in NRW will die Lateinpflicht für FremdsprachenlehrerInnen abschaffen. Die Akademie der Wissenschaften und Künste NRW (AWK NRW), der auch 24 Bochumer WissenschaftlerInnen angehören, sieht damit das Fremdsprachenstudium auf ein „unvertretbar tiefes Niveau“ gesunken und diskutierte am 8. September öffentlich über dieses Thema.

Internationale DoktorandInnen zu Gast an der RUB
Zwischen den Disziplinen: TheaterwissenschaftlerInnen versuchen den Brückenschlag. Foto: Peter Lück

Ende September findet ein von vier PromovendInnen der Bochumer Theaterwissenschaft initiiertes und realisiertes Forschungsprojekt seinen vorläufigen Abschluss. Insgesamt 17 DoktorandInnen aus den USA, Frankreich, Ungarn, Österreich und Deutschland wagten in den vergangenen Monaten Grenzgänge zwischen Theater,- Geschichts-, Literatur-, Medienwissenschaft und Philosophie, um Potentiale und Grenzen interdisziplinären Arbeitens auszuloten. Auf der öffentlichen Tagung In-between. Interdisciplinarity and Theatre Studies, zu der die OrganisatorInnen alle Interessierten herzlich einladen, werden die vier Projektgruppen ihre Arbeitsstände präsentieren.

Die :bsz wünscht einen guten Start ins Wintersemester 2014/15
   Das dreckige Dutzend: Die RedakteurInnen der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung ­— plus Archivar. Karikatur: ck

Liebe neue Kommidingsbums, wir heißen Euch herzlich willkommen an der betoniertesten Universität südlich der A40, im gelobten Land der höheren Bildung. An diejenigen, die schon länger dabei sind: Willkommen zurück!

Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung, informiert Euch über das, was auf dem Campus, in der Stadt und darüber hinaus passiert. In dieser Sonderausgabe wollen wir vor allem denen, die neu an der RUB sind, etwas Orientierung geben – beispielsweise welche kulturellen Angebote es gibt, wie Gremien funktionieren, oder an welche nicht immer ganz ernst gemeinten Gebote man sich halten sollte (und die gelten nicht nur für Erstis!).

Engagiert für die Studierenden im Einsatz
Nicht nur träumen, :bsz-Wombat! Es gibt viele Möglichkeiten zur Entfaltung! Foto:wikimedia commons, AlterVista CC BY-SA-3.0

Ab Ausgabe 1015 stellen wir Euch jede Woche ein Gremium an der Uni vor: Was genau habe ich von einem AStA? Was passiert, wenn ich beim Fachschaftsrat anklopfe? Wer steckt hinter der FSVK? Und wo kann ich überhaupt mitmachen und meine Studienzeit sinnvoll nutzen? Hier vorab ein Überblick!

JedeR kennt ihn, jedeR zahlt ihn – aber wer bekommt ihn?

Wenn Ihr diese Zeilen lest, habt Ihr ihn vermutlich schon an die Uni überwiesen – wenn nicht, müsst Ihr das in jedem Fall noch tun. Für einige von Euch wird es das erste Mal sein, anderen ist er schon vertraut. Die Rede ist vom Semesterbeitrag. Im Wintersemester 2014/15 beträgt er genau 267, 66 Euro. Wir schauen uns mal genauer an, was mit dem Geld eigentlich bezahlt wird.

Der Mythos der Selbstmorduni
Haltung bewahren: Treibt die RUB Studis in den Freitod? Zeichnung: Klaus Pitter; Quelle: :bsz-Archiv

Viele Erstis haben schon vom ihm gehört – dem Mythos der Bochumer Selbstmorduni. Kaum jemand weiß jedoch, wie er entstand und ob er überhaupt wahr ist. Denn auch an anderen Universitäten geschehen Selbstmorde, doch nur an der RUB werden Statistiken geführt. Klar ist: Auf den ersten Blick hinterlässt die Ruhr-Uni keinen positiven Eindruck. Zu viel Grau, zu viel Beton; das bemerkte auch schon Mitte der 1970er Jahre „Die Zeit“: „Festgefroren auf der grünen Woge der Ruhrberge droht die Ruhr Universität Bochum. 13 Gebäude mit Balkons, die niemand betritt. Fenster, die niemand wäscht. Professoren, die keiner kennt. 19.600 Studenten, die niemand tröstet“ („Zeitzeichen“, WDR).

Studentisches Kunstfestival Zeitzeug_ sucht Kunstschaffende und HelferInnen

Erstmals geht das Bochumer Nachwuchsfestival im Herbst an den Start. Das bedeutet, dass beim diesjährigen Zeitzeug_-Festival die Spielstätten sich alle innerhalb von vier Wänden befinden. Ansonsten sind der Kunst auch diesmal keine Grenzen gesetzt – wer der Welt also etwas präsentieren möchte, folge dem call for entries!

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