Religionsfrei im Revier
Veranstaltungen zu den Ostertagen
Sorbische Ostereier: Ein verbreiteter Brauch. Neben Eierbemalen gibt es aber noch mehr, was man an Ostern machen kann. Symbolbild

Veranstaltungen. Das Osterwochenende naht und man hat einige Tage frei. Doch was wollt Ihr mit Eurer neu gewonnenen Freizeit machen, wenn viele Sachen einfach geschlossen haben? Wir stellen Euch einige Events vor und sagen Euch, wie und wo Ihr Eure Zeit verbringen könnt.

Verfassungsbeschwerde abgelehnt
In NRW geht man weiter, auch lustige Filmvorführungen sind nicht erwünscht. Bild: juma

Feiern. In Bochum soll es an Karfreitag auch weiterhin traurig zugehen. Das Bundesverfassungsgericht lehnte eine Entscheidung über die Verfassungsbeschwerde der Initiative „Religionsfrei im Revier“ ab. 

Bochum: Mit Monty Python gegen religiösen Zwang
„Ich bin nicht der Messias! Verzieht Euch!“, ruft Brian im Film seinen Jüngern zu – und wer den Film an Karfreitag guckt, möchte rufen: „Ich bin nicht der Antichrist! Verzieht Euch!“ Illustration: mar; Bildquelle: Youtube

„Ehrfurcht vor Gott (…) zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.“ Aus welchem rückständigen SchurkInnenstaat mag dieses Gesetz wohl stammen? Kaum zu glauben, aber es ist die Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen (Art. 7 Abs. 1). So viel zur Trennung von Staat und Kirche. Die Diskussion um den Einfluss der christlichen Kirchen auf Gesetze und unseren Alltag war an Ostern wieder besonders groß; von Jahr zu Jahr scheint die Diskussion über das „Tanzverbot“ an Karfreitag lauter zu werden. Provokant hat der Verein Religionsfrei im Revier e. V. zum vierten Mal den an den stillen Feiertagen verbotenen Satirefilm „Das Leben des Brian“ gezeigt – parallel dazu ist das Verfahren wegen der Aufführung vom letzten Jahr auf dem Weg zum Bundesverfassungsgericht (BVG).

Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst erhitzt (noch immer) die Gemüter
Lächeln dank Luxus: Bischof Tebartz-van Elst. Foto: Christliches Medienmagazin pro

Seit einigen Wochen beschäftigen sich Medien und Öffentlichkeit mit dem Skandal um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Die Baukosten der neuen bischöflichen Residenz des Bistums Limburg sorgen für Wirbel in der katholischen Kirche. Offenkundige Maßlosigkeit und realitätsfremde Bauvorhaben prallen gegen das christliche Grundverständnis vieler Bürgerinnen und Bürger. Auch in Bochum sorgt das Verhalten des Bischofs für Kopfschütteln.