Linguistik
Denglisch: Annoying oder logische Entwicklung?
Sprachen mixen – nicht trendy sondern immer schon da. Bild: Leda

Glosse. Überall nur Denglisch. Like literally: Die Hälfte der Deutschen scheint mit englischen Wörtern oder Anglizismen um sich zu verwerfen.

Tagung über die Zählbarkeit
Ein Besteck, eins! HAHAHAHA! Zwei Bestecke, zwei? HÄÄÄÄÄ? Bild: Barry Stock, CC-BY-SA 2.0

Forschung. Die Zählbarkeit solcher Substantive wird bei der Tagung „The Count-Mass Distinction. A Linguistic Misunderstanding“ untersucht.

Kommentar: Wissenschaft, Forschung, Lehre und Genderwahn mit Apostrophen und Unterstrichen
Eine haarige Angelegenheit, dieses Gendern: Doch eigentlich sind wir doch alle Menschen. Foto: ken

Für die Gleichberechtigung in der deutschen Sprache und um die Frau endlich auf die Bühne der Linguistik zu heben, erschienen 1980 die „Richtlinien zur Vermeidung sexistischen Sprachgebrauchs“,  eine feministische Sprachkritik gegen die vorherrschende „Maskulinguistik“. Heutzutage haben deutsche Unis die mit modernen Gender-Mainstream gefütterten TeenagerInnen am Kragen, die ihre Umwelt nur noch mit weiblichen Endungen, Unterstrichen, Sternchen, Apostrophen und sonstigen Anhängseln kategorisieren und ansprechen können. Aber muss die Sprache wirklich so künstlich verformt werden, um auch den besondersten Studi zu erreichen?

RUB-Emeritus Heinz H. Menge präsentiert „Mein lieber Kokoschinski!“
Dat Büdchen: Auch hier wird linguistische Forschung betrieben. Foto: flickr.com / wwwuppertal (CC BY-NC 2)

Boh glaubse, da gibbet getz nochn Buch zua Sprache im Pott. Aber diesma einz, dat nich nua wat witzich is, sondern auch wissenschaftlich so Hand und Fuß hat! – Heinz H. Menge, der bis 2009 Professor für Germanistische Linguistik und Mediävistik war, hat sich nach seiner Emeritierung zwar von der Universität verabschiedet, nicht aber von der Wissenschaft. Im Gegenteil: Er bringt das Wissen dorthin, wo es hingehört – unter die Leute. Und so erschien diesen Herbst das Buch „Mein lieber Kokoschinski! Der Ruhrdialekt – aus der farbigsten Sprachlandschaft Deutschlands“.