Landesspracheninstitut der RUB
Auf der Bildungsmesse didacta wird LSI.online vorgestellt – erste Kurse ab März buchbar
Lerntechnologie made in Bochum: LSI-Direktor Klaus Waschik will auf der didacta die neue Online-Plattform vorstellen.   Foto: joop

Das Landesspracheninstitut der RUB (LSI) will künftig verstärkt auf neue Lerntechnologien setzen und online ergänzendes Kursmaterial sowie komplette Kurse anbieten. Mit der eigens dafür entwickelten Plattform LSI.online will sich das Institut vom 16. bis 20. Februar auf Europas größter Bildungsmesse, der didacta in Köln, präsentieren. 

Nach den Anschlägen von Paris rückt die Welt für einen Moment zusammen
Bunte Trachten und brasilianische Rhythmen: Kultur aus aller Welt präsentierte sich am Samstag beim Tag der offenen Tür im LSI. Fotos: bk; Illustration: mb/bk

Über hundert Menschen fielen den Anschlägen der Terrormiliz Islamischer Staat in Paris zum Opfer. Auch wir bleiben von den Ereignissen nicht unberührt und reflektieren über das Geschehen in einem Kommentar.

Das LSI lud mit Minisprachkursen und kultureller Vielfalt zu einer kleinen Weltreise ein
Einmal in fremde Kulturen schlüpfen: Dieser Besucher kam im LSI zum ersten Mal mit koreanischer Tracht in Berührung. Foto: bk

„Der sprachliche Austausch ist ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz“ – mit diesen Worten eröffnete Klaus Waschik, der Leiter des Landesspracheninstituts (LSI) am vergangenen Samstag den Tag der offenen Tür. Nicht einmal 24 Stunden nach den Anschlägen von Paris bewies das LSI mit einem breit gefächerten Programm, dass Sprache dazu dient, den Menschen ein Stück anderer Kulturen zu vermitteln. Das fing bereits bei der musikalischen Eröffnung der Veranstaltung an.

Altmodisch, modern, zeitlos: Fernreisen mit dem Fahrrad
Mit ordentlich Ost-Erfahrung im Gepäck: Die Bochumerin Nicola Haardt signierte in der Pause noch ihr neues Buch „Osterfahrung – Mit dem Rad von Bochum zum Baikal“. Foto: tims

Im Landesspracheninstitut (LSI) der Ruhr-Universität berichtete Nicola Haardt über ihren Trip mit dem Rad zum Baikalsee in Sibirien. 2.000 Kilometer legte sie zurück – über ein Jahr war sie unterwegs. Wie kommen Menschen darauf, auf moderne Transportmittel (Flugzeug, Auto, Zug) zu verzichten, um mit dem altmodischen Fahrrad immense Strecken zurückzulegen? Oder ist das Fahrrad einfach modern und zeitlos?