Bild: Dafür oder dagegen? Bei der Online-Novelle des Hochschulgesetzes wird nach der Meinung der Bevölkerung zu einzelnen Themen gefragt., Online-Dialog zum Hochschulgesetz endet diese Woche Foto: ks

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen hat zum Online-Dialog gebeten. Es geht um das neue Hochschulgesetz für NRW, das im Wintersemester 2014/15 in Kraft treten soll. Der Dialog, den das Ministerium, dem Ministerin Svenja Schulze (SPD) vorsteht, im Internet bis Ende dieser Woche führt, gehört zur zweiten von drei Phasen, in denen das Gesetz diskutiert wird. In der ersten Phase wurden ExpertInnen-Interviews geführt und in der Folge ein Eckpunkte-Papier erarbeitet, das die grundsätzlichen Züge des neuen Hochschulgesetzes festlegen soll. Dieses Eckpunktepapier wurde nun in der zweiten Phase online gestellt, damit alle BürgerInnen NRWs ihre Anmerkungen machen können. Ab März werden Vor-Ort-Gespräche geführt. Diese Phase wird mit einem Kongress im Juni oder Juli 2013 abgeschlossen werden. In der dritten Phase wird dann der Landtag über den Entwurf des Gesetzes entscheiden.

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Bild: Ohne Moos nix los: TutorInnen stehen doof da, wenn trotz Arbeit die Taschen leer bleiben., RUB-TutorInnen wurden für ihre Arbeit nicht bezahlt Foto: ks

Das Verwaltungsdickicht treibt oft seltsame Blüten. Manchmal ist es schwer zu entscheiden, was ein Versehen und was ein Verwaltungsfehler ist oder wo Verwaltungswillkür anfängt. Wenn Studierende für ihre Arbeit an der RUB nicht bezahlt werden, hört der Spaß in jedem Falle auf. Einige Studierende, die monatelang auf ihren Vertrag und ihr Geld warten mussten, haben sich mit ihren persönlichen Geschichten an die :bsz gewandt. Wir wollen über ihre Situation berichten. Die :bsz hat für alle Studierenden ein offenes Ohr, auch wenn es darum geht, über Dinge zu berichten, die nicht so gut laufen. Wir hoffen, mit unserer Berichterstattung zu einer Verbesserung der Situation beitragen  zu können.

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Bild: Die Herbertstraße in Hamburg-St. Pauli: Das älteste Gewerbe der Welt sorgt mal wieder für Kontroversen., Kommentar: Aktuelle Diskussionen über die Prostitution Foto: flickr / florianscholz (CC-BY-NC-SA-2.0)

Hamburg, Freitagabend, 25.01.2013: Zehn Aktivistinnen der militant-feministischen Frauenorganisation Femen zogen mit Fackeln durch die Herbertstraße, eine traditionsreiche Bordellstraße in St. Pauli, nahe der Reeperbahn. Trotz Minusgraden demonstrierten die Frauen mit nacktem Oberkörper. Der für Femen charakteristische, barbusige Protest richtete sich in Hamburg zum wiederholten Male gegen die Prostitution und deren Legalität. Femen fordert die Ächtung und ein generelles Verbot der Prostitution sowie die Bestrafung der Freier. Die Femen-Aktivistinnen hielten Schilder hoch mit Parolen wie „Frau ist keine Ware“, „Sexindustrie ist Faschismus“ oder „10 Jahre legale Sklaverei“. Letzteres bezieht sich auf das 2002 inkraftgetretene Prostitutionsgesetz (ProstG), welches die rechtliche Stellung von Prostitution/Sexarbeit als Dienstleistung regelt.

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Bild: Lesen, lernen, anschauen: Die Autoren versuchen zu ergründen, was die Bundesrepublik im Innersten zusammenhält., Infografiken bis zum Abwinken – gestalten-Verlag versteht Deutschland Coverausschnitt.: gestalten-Verlag

Deutschland verstehen – nicht mehr und nicht weniger verspricht uns das Werk von Ralf Grauel und Jan Schwochow. Das ist der Anspruch, mit dem LeserInnen die 240 gebundenen Seiten im Hardcover zur Hand nehmen.  Aber wir von der  :bsz geben uns gerne erst einmal mit weniger zufrieden. Wir wollen wissen: Was sagt das Buch uns als Studierenden der RUB?

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Bild: Wo wird im Pott food geshared? Ein Blick auf die Karte zeigt, dass das Projekt in Witten und Umgebung bereits Freunde gefunden hat. , Foodsharing.de bringt Menschen zueinander und schärft das Lebensmittelbewusstsein Screenshot: foodsharing.de

In den westlichen Industriestaaten landen Unmengen an kostbaren Lebensmitteln im Müll. Der Schwund lauert überall: Bei der Produktion, beim Transport, Verkauf und nicht zuletzt auch in den Haushalten wird weggeschmissen, was gegessen gehört. Die Kampagne „Zu gut für die Tonne“ des Ernährungsministeriums rät, Übriggebliebenes aufzuwärmen, einzufrieren oder kreativ wiederzuverwenden. Der Journalist und Filmemacher Valentin Thurn („Taste the Waste“) will das Bewusstsein für Lebensmittel in der Gesellschaft verändern und die Verwendungsmöglichkeiten von „Resten“ um eine soziale Komponente erweitern: Auf foodsharing.de kann man sehen, wer in der Nähe Lebensmittel zu verschenken hat.

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Bild: Kampf der Kriechtiere: Noch ist der Drache auf der Brust des Musikers zu sehen, doch seine traditionelle Bambusflöte läutet bereits das aktuelle Jahr der Schlange ein., 恭喜发财 ­– oder auch: Glückwünsche und Erfolg Foto: koi

Der Drache ist tot, es lebe die Schlange: Mit dem traditionellen chinesischen Frühlingsfest „chūnjié“ haben der Verein der Chinesischen Studierenden und Wissenschaftler (VCSW) und das Akafö vergangene Woche das neue Jahr begrüßt. Der chinesische Jahreswechsel richtet sich nach einem traditionellen Kalender. In diesem Jahr wird nach 2001 wieder ein Jahr der Schlange gefeiert. „Das offizielle Frühlingsfest in China findet erst am 10. Februar statt“, weiß Mitorganisator Abraham van Veen, Leiter Internationales beim Akafö.

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Bild: „Ihr kommt hier nicht rein!“ – Französische Truppen in Mali: Friedensmission oder Neokolonialismus?, Der Krieg in Mali und aufkeimender Dschihadismus in Nordafrika Karikatur: ck

Mali und Algerien sind nur die letzten Beispiele in einer Reihe von Entwicklungen, die darauf hinweisen, dass die Staaten Nordafrikas derzeit vor einigen sicherheitspolitischen Herausforderungen stehen. Dem/der entfernten BeobachterIn mag es so vorkommen, dass der scheinbare Aufschwung dschihadistischer Gruppierungen infolge des Arabischen Frühlings Ursache für die komplizierte Situation in den so genannten „schwachen“ Staaten der Region ist. Allerdings sind die Probleme vielschichtiger und speisen sich auch aus tribalen und ethnischen Konflikten sowie den finanziellen Interessen verschiedener Parteien.

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