Rechtsextremismus. Der AStA-Vorsitzende Simon Lambertz (NAWI) wünscht sich einen Dialog mit der sogenannten „Identitären Bewegung“. So zitiert ihn zumindest die „WAZ“ in einem Artikel.

Ein Satz, der viel Aufregung und Kritik an der Ruhr-Universität nach sich zog: „Ich würde mich mit denen an einen Tisch setzen, mir Argumente anhören, diskutieren und vielleicht ein Umdenken anregen wollen“, erklärte Lambertz von der Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure auf Nachfrage der „WAZ“.
Die Liste GRAS forderte einen sofortigen Rücktritt des geschäftsführenden AStA-Vorsitzenden. „Dieses Dialogangebot steht im direkten Widerspruch zu den jüngst einstimmig gefassten Beschlüssen des Studierendenparlamentes, in dem sich die Studierendenschaft gegen Organisationen wie der „Identitären Bewegung“ ausspricht“, beklagen sie in einer Stellungnahme. 

AStA korrigiert Aussagen 

Der AStA distanzierte sich in einer Pressemitteilung von jeglichen Verbindungen zu rechtsextremen Gruppierungen, gemäß der AStA- und StuPa-Beschlüsse. In dem Interview für den veröffentlichen Artikel habe „der AstA-Vorsitzende auch seine persönliche Meinung mit in die Antworten einfließen lassen und es dabei versäumt, seine persönlichen Standpunkte von denen des AStAs klar zu differenzieren.“  Kritisiert wird vonseiten des AStA dennoch die fehlende Kontextualisierung des Zitats im Rahmen eines ausführlicheren Interviews. Man wolle in keiner Weise einen Dialog mit der IB oder der „Jungen Alternative“ suchen.
AnhängerInnen der neofaschistischen „Identitären Bewegung“, aber auch des Jugendverbandes der „Alternative für Deutschland“ hatten zuletzt auf dem Campus rassistische Flyer und Sticker verbreitet. Die Ruhr-Universität hatte sich derweil klar gegen diese Positionen ausgesprochen.    

 :Benjamin Trilling

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