Bild: Du bist, was du isst: Proteinbonbons fördern die Entwicklung. , Glosse: Gotta eat ’em all: Kannibalismus unter Pokémon Karikatur: kac

Sofern Ihr die letzten Wochen nicht hinter einem Felsen gelebt habt, müsste Euch Pokémon Go ein Begriff sein. Das neue Smartphonespiel mit erweiterter Realität erobert SpielerInnenherzen, Straßen und Märkte (Nintendo ist mittlerweile mehr wert als Sony). Ziel des Spiels ist es, gemäß dem nostalgischen Intro-Song, „der Allerbeste zu sein“ und dafür muss man nichts anderes tun, als die tierähnlichen Pokémon virtuell einzufangen, sie zu KämpferInnen zu trainieren und somit stärker als alle anderen werden zu lassen. 

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Bild: Tönnies-Imperium: Hier wird geschlachtet, was das Zeug hält. , Monopolismus und Konsum: Die Folgen der Maßlosigkeit Foto: tims

Die Weihnachtszeit ist vorbei und mit ihr auch die Völlerei, der unbegrenzte Fleischkonsum: Zwischen dem obligatorischen Gänsebraten und dem Fleischsalat mit einem Brühwürstchen passten bestimmt noch die Rinderrouladen und die Hühnersuppe in den Magen. Es offenbart die Ausmaße des westlichen Fleischkonsums, doch ist sie nur der jährliche Höhepunkt einer perversen Entwicklung: Die Gier nach billigem Fleisch ohne Rücksicht auf die beängstigenden Folgen für Tier und Mensch.

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