Evangelische Fachhochschule
Trotz Preiserhöhung erhält der neue VRR-Vertrag an unseren Nachbarunis eine überwältigende Zustimmung
Auch wenn’s etwas teurer wird: Die meisten betroffenen Hochschulen haben sich bisher für das neue Semesterticket ausgesprochen. Grafik:  bk

Die RUB-Studis haben es diese Woche getan, die NachbarInnen von der Uni Duisburg-Essen haben es im vergangenen Monat vorgemacht und die Studierenden der TU Dortmund sind in der kommenden Woche am Zug: Wir werfen einen Blick über den Bochumer Tellerrand und fassen zusammen, was sich an den übrigen Unis im VRR-Gebiet in Sachen Semesterticket tut.

Mensapreis-Debatte: Akafö-Entscheidung instransparent

Der Preissprung in der Mensa (die :bsz berichtete mehrfach) lässt auch die StudierendenpolitikerInnen an der RUB nicht kalt. Das Akafö habe „unangekündigt die Preise erhöht“ – so jedenfalls sieht es der AStA-Vorsitzende Martin Wilken (Nawi), der dies vergangenen Mittwoch dem Studierendenparlament (StuPa) gegenüber als „unverschämt“ bezeichnete. „Es kann nicht sein, dass das Essen so teuer ist, dass sich dies Menschen mit kleinem Geldbeutel kaum noch leisten können“, bekräftigte Wilken.

Studierende der EFH boykottierten geschlossen ihre Mensa wegen teuren Essens
Welche Wirkung könnte ein Streik an der RUB-Mensa haben? Foto: kac

Die Studierenden der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum (EFH) haben dem Akafö erfolgreich gezeigt, was sie von der Preiserhöhung in der Gastronomie halten – nämlich gar nichts! Der dortige AStA organisierte am 24. und 25 September einen Mensastreik, dem sich fast alle Studierenden angeschlossen hatten. Nun gibt es drei Gerichte zu unterschiedlichen Preisen – eins sogar günstiger als zuvor. Doch geht der Kampf weiter?

Die Civil Academy coacht Jugendliche und junge Erwachsene fürs Ehrenamt
Du bist, was Du liest: Auch im KulturCafé macht Sabrina Locuratolo einen engagierten Eindruck. - Foto: koi

Wer eine oder mehrere gute Projektideen, aber keine Ahnung von deren Umsetzung hat, muss die Geistesblitze nicht gleich in den zerebralen Papierkorb entsorgen. Programme für junge Engagierte helfen, das eigene Projekt auf sichere Füße zu stellen – und dann im Idealfall auch laufen zu lassen.