Bild: Auf ganzer Linie ein Erfolg. Aufgrund des positiven Feedbacks wird auch im kommenden Jahr ein RuhrSummit veranstaltet. , Die Gründerszene zu Gast in der KulturKathedrale Bochums Bild: bena

Messe. Nach den erfolgreichen Vorgängern in Essen 2016 und Dortmund 2017 begrüßten die Initiator*innen des RuhrSummits das „Who is Who“ der Unternehmens- und Gründerbranche in Bochum.

Am vergangenen Donnerstag und Freitag, den 11. und 12. Oktober, traf sich die Gründerszene in der Jahrhunderthalle. Das Community-Event brachte rund 800 Startups mit 400 Unternehmen und tausenden Besucher*innen und Investor*innen aus 50 Nationen zusammen und macht sich somit zur größten Startup-Konferenz im Ruhrgebiet. Oliver Weimann, Founder der 360 Online Performance Group und einer der Initiator*innen des RuhrSummits, ist sich sicher: Im Pott „haben wir rund 280.000 Studenten, technische Studiengänge“ und einen starken Fachkräftenachwuchs. „Wenn wir es schaffen, hier attraktive Jobs und Herausforderungen zu schaffen,  sodass die Leute hier eine Karriere anstreben, das wäre eine spannende Geschichte.“ Deswegen sei das Ruhrgebiet in Zukunft ein ideales Gründerbiotop.

Networking ist alles

Das Konzept der Veranstalter*innen ist einfach erklärt: Die lokale Gründerszene mit Vertreter*innen der internationalen Szene zusammenbringen. Im Rahmen der Messe und Zusammenarbeit mit InternationalSummit, der Industrie- und Handelskammer wurden zahlreiche Möglichkeiten geschaffen um sich auszutauschen, wie bei den „Deep Dives“ mit Networking Break, von erfahrenen Unternehmer*innen Tipps und Anregungen auf der „MainStage“ zu holen oder an Diskussionsrunden sowie Workshops teilzunehmen. Wer keinen Platz bei den Workshops oder Dive ergattern konnte, setzte sich in die Match-Making Area und konnte dort für zehn Minuten mit dem Speed-Date Partner*innen über seine Ideen sprechen. „Wir haben ein Transportsystem für Wasserkanister in Entwicklungsländer entwickelt und konnten jetzt einen Kontakt mit jemandem aus Kenia herstellen, der auch ein Social Business für Farming entwickelt hat“, meinte Sarah Özekcin, Pressesprecherin von Smabarrel zufrieden.
An beiden Messetagen war es für 50 Jungunternehmer*innen möglich, sich auf der StartupExpo zu präsentieren und ihre Ideen erlebbar zu machen. Neben dem Networking konnten ausgewählte regionale und internationale Startups ihre Geschäftsideen beim RuhrPitch vor einer hochkarätigen Jury vorstellen. Der Gewinner hieß am Freitag dann Motion Minors. Das junge Team aus Logistiker*innen, Datenanalyst*innen und Technik-Expert*innen setzte sich gegen 32 Teams durch und gewann das vom Initiativkreis Ruhr gestiftete Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

Hochschulen als Ansprechpartnerin

Viele Jungunternehmer*innen unter den Aussteller*innen sind noch Studierende oder haben während ihres Studiums ein Konzept entwickelt. Deswegen waren auch einige Hochschulen des Ruhrgebiets vor Ort, wie zum Beispiel die TU Dortmund.
Die Worldfactory, das Transfer- und Gründerkonzept der Ruhr-Universität Bochum, das Studierende auf ihrem Weg zur Unternehmensgründung begleitet, repräsentierte die Uni Bochum.
Im Rahmen der Seminarreihe „Vom Studium in die Selbständigkeit“ wird im November ein erster Einblick in die Gründungswelt gegeben. „Man sollte ziemlich fix sein, da die Plätze schon fast vergeben sind“, meinte Christine Jonietz, Gründungsberaterin an der RUB. Sie stehe aber auch bei einem grundsätzlichen Interesse zu dem Thema Existenzgründung Verfügung.
Mehr Informationen zur Worldfactory und zu den Veranstaltungen gibt es Hier -> klick<-

:Abena Appiah
 

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