Bild: Ängstlich: Der Schnepfenvogel drängte sich in eine Ecke, bis sein Taxi kam. , Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente: Schnepfe Foto: kac

Die StudierendenvertreterInnen hatten für kurze Zeit ein neues Haustier: Vergangenen Mittwoch verirrte sich eine Schnepfe auf den Campus – dabei ist allerdings nicht die Beleidigung gemeint. Im Innenhof des AStA versteckte sich ein Watvogel, der an Küsten, Ufern und in Feuchtgebieten lebt.  Professor Dr. Thomas Stützel vom Lehrstuhl Evolution und Biodiversität der Pflanzen holte das Asyl beantragende Tier ab und half ihm bei den Formalitäten.

„Der Vogel ist in einer Auffangstation gelandet und war inzwischen auch beim Tierarzt“, so Stützel. Die Schnepfe hatte eine blutende Wunde unter dem rechten Auge. Das könne ganz harmlos sein, wie eine Stoßverletzung, wenn wir gegen eine Tür rennen, aber auch recht heftig, so erklärte der Experte. „Da das Tier gestern Morgen nach der Übernachtung in dem Karton einen recht munteren Eindruck gemacht hat, hoffe ich mal, dass es keinen Schädelbruch hatte“, führte Stützel weiter aus. Beim Arzt wurde das Tier auch genauer bestimmt. Es soll eine Waldschnepfe sein.

Woher sie  kam, bleibt unschlüssig, da sie ihr Reiseticket nicht dabei hatte. Die :bsz wünscht der Schnepfe auf Ihrem weiteren Weg jedenfalls alles Gute.

:kac

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