Bild: Newcomer mit Blues in der Stimme: Jesper Munk. , Jesper Munk im Gespräch mit der :bsz Foto: Warner-Music-Group
Er gilt als Newcomer des Bluesrock: Mit seinem neuen Album „The Claim“ tritt Jesper Munk am 20. April in der Zeche Bochum auf. Die :bsz sprach mit ihm über Whiskey, Shakespeare und Plan B.
 
:bsz Vor kurzem ist Dein neues Album „Claim“ erschienen –  eine Mischung aus Blues, aber auch Post-Punk-Elementen. Wie kam es zu diesem Mix? Wie würdest Du die neue Platte einordnen?
 
Jesper Munk Die Songs auf diesem Album sind in sehr unterschiedlichen Situationen entstanden. Verbindet man diese Begebenheit mit der Tatsache, dass vier verschiedene Produzenten sich an diesen Songs beteiligt haben, dann wird das Einordnen des gemeinsamen Nenners der Platte schwierig für mich.
 
Wie würdest Du sonst deine Musik beschreiben? Vor allem mit Blick auf die Anleihen beim eher altmodischen Blues?
 
Meine Musik ist Reflektion und Ventil für meine Emotionen, ob durch Handlungen, Träume, Wünsche, oder Erfahrungen ausgelöst. Blues ist für mich viel schwieriger zu definieren; ich weiß nur, dass es angenehm ist, sich daran anzulehnen.
Wie bist Du überhaupt zur Musik gekommen? Wie kam es zur Bandgründung? Gab es denn für dich keinen Plan B?
 
Ich war erst Bassist in einer Band namens Lila‘s Riot, seitdem gab es nichts Wichtigeres, was ich verfolgt hätte. Als ich ungefähr 17 war, habe ich angefangen, meine ersten Songs zu schreiben und Gitarre zu spielen. Plan B war erst Goldschmied und dann Gitarrenbauer.
 
Im aktuellen Album kommen Shakespeare, Morgenkaffee und Reeperbahn vor: Wie will das zusammenpassen? Wie viel Persönliches steckt in den Songs?
 
Shakespeare steht für das Interesse an Lyrik, wobei ich ihn nie selbst gelesen habe. Der morgendliche Kaffee ist alltäglich. Die Reeperbahn ist meine deutlichste Erinnerung an Hamburg. Alles ist persönlich, weil es meine Gedanken sind, die ich versuche, auszudrücken. 
 
Bald steht Deine Tournee auch im Ruhrpott an: Worauf können wir uns beim Konzert in Bochum freuen?
 
Auf ein paar Musiker, die ihren Job als Leidenschaft verstehen und dankbar für jedes Gesicht sind, das sie von der Bühne aus erkennen können. 
 
 
 
 
 
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