Bild: Flaschenpost: Das Treibgut-Logo mal nicht gezeichnet, sondern in echt., Literaturinitiative Treibgut – Literatur von der Ruhr wieder am Campus Foto: kac

Treibgut ist eine Literaturinitiative, die es seit 2002 gibt. Sie wurde von Studierenden gegründet, um ihre Liebe zur Literatur an andere weiterzugeben, so kann Treibgut auf bereits über 40 Lesungen zurückblicken. Auch dieses Semester können wir die Literatur von der Ruhr am Campus genießen, denn schon am 3. Juni findet wieder die Lesereihe mit dem Titel Gestrandet auf der Bühne im Kulturcafé darüberhinaus auch am 7. Juni im Rottstr5-Theater statt.

Nach eigenen Angaben möchte Treibgut  sowohl jungen AutorInnen, die schon eine Erstveröffentlichung haben, als auch denen, die noch keine haben, eine Unterstützung bieten, um die jüngste deutschsprachige Literatur zu pflegen. So kann jeder und jede auf offener Bühne eigene Texte präsentieren. Das Grundkonzept dieser Literaturinitiative wird durch Auftritte von teils etablierten Autorinnen und Autoren oder MusikerInnen, die manchmal auch als Lockvogel für die etwas weniger bekannten KünstlerInnen unterstützt. Eine der Treibgut-Autorinnen ist Antonia Stoodt, dabei ist Stoodt nur ihr Treibgut-Nachname. Sie studiert Theologie an der RUB und schreibt in ihrer Freizeit: „Geschichten in unterschiedlicher Länge, manchmal Kurzgeschichten, manchmal auch etwas, was mit viel Zeit und Geduld eventuell mal mehr werden könnte.“

Das Begleitpersonal

Am 3. Juni könnt Ihr Euch im Kulturcafé auf die Lesung  Gestrandet 35 freuen, die von den Treibgut-AutorInnen Tim Kollande und Katharina Mraz moderiert wird. Als spezieller Gast wurde der Dortmunder Schriftsteller Tobi Katze eingeladen, der neben den Treibgut-Mitgliedern Marek Firlej, Katharina Mraz und Felicitas Friedrich lesen wird.

Damit auch Ihr Euch traut, Eure Werke zu lesen, lädt die Literaturinitiative zur „Offenen Bühne“ ein und wartet auf Euren Auftritt. Noch bis zum 1. Juni könnt Ihr Euch dafür anmelden.
„Ich denke, die Mischung macht es bei Treibgut. Sowohl die GastkünstlerInnen als auch unsere eigenen AutorInnen sowie diesmal die Offene Bühne bieten einen schönen Rahmen, in dem für alle etwas dabei ist. Ich bin sehr gespannt auf die Offene Bühne. Wir haben immer ein großartiges Publikum gehabt, das die Lesenden, auch und vor allem die, die sich zum ersten Mal überhaupt mit ihren Texten in die Öffentlichkeit getraut haben, mit Applaus und großer Wertschätzung unterstützt hat“, erklärt Philipp Dorok, der am 7. Juni im Rottstr5-Theater auftreten wird, genau wie Tim Kollade und Ulrich Schröder. Zu Gast werden die Bremer Stand-Up-Comedian Inge Wenzel – auch als Irre Inge bekannt – und die Kasseler Bildhauerin Astrid Hülsmann sein.

Mit Worten entgleisen

Das Motto diesmal heißt „Verbale Entgleisungen“. Treibgut lege großen Wert darauf, ein vielfältiges, kulturelles Angebot an Texten aufzuweisen. „Das kann manchmal auch experimentell werden, ein gebildetes ‚Literatenpublikum‘ ansprechen und muss nicht immer nur eine Hintereinanderreihung sein von Witzen, durch welche der Sieg auf gewissen Literaturunterhaltungsabenden gewiss wäre. Neuen Textformen, welche die Grundlage der Weiterentwicklung der Literatur ermöglichen, stehen wir immer offen und gespannt gegenüber, wobei viel Wortwitz bei uns natürlich nie fehlt. Bei uns darf und kann geweint, gelacht und ausprobiert werden“, erklärt Caroline Königs, die nicht nur Treibgut-Autorin ist, sondern auch auf der Bühne im Musischen Zentrum der RUB zu sehen sein wird, wenn es wieder heißt „Sinn und Unsinn – die homoerotischen Polyluces“ (siehe Termine).

„Ob vor der Bühne oder im hinteren Abteil: Wenn Texte unter die Haut gehen, zum Nachdenken oder zum Lachen anregen, sitzen alle in der ersten Klasse – zuschlagsfrei“ , lautet der Aufruf für Gestrandet 35. Also nicht lange warten, sondern unter treibgut@lists.rub.de anmelden!

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