Lesen
Frohe Feiertage und erholsame Ferien
Kohlenverstaubte Vergangenheit: Mit dem Bergbau-Aus laden viele Bücher zur Zeitreise ein. Nehmt Euch Zeit zum  Schmöckern. :bsz wünscht Euch erholsame Feiertage. Bild: kac

Feiertage. Das Christkind kommt, die Kumpels gehen: Mit der Schließung der letzten Zeche beginnt die Erinnerung. Auch unterm Weihnachtsbaum.

Jedes Jahr die gleiche Scheiße? Mariah Carey kräht, was sie sich zu Weihnachten wünscht und Wham!s ewiges Synthesizer-Gedudel erklingt an langen Supermarktschlangen? Nicht ganz! Denn neben einem Plädoyer für alte Weihnachtssongs, verabschieden wir uns von Euch mit neuesten Projekten über die Arbeitsweltliteratur ins neue Jahr. Die Forschungsergebnisse erscheinen demnächst auch als Buch. Sicher eine Geschenkoption für die Feiertage. Denn mit der Schließung von „Prosper-Haniel“ verschwindet der Bergbau endgültig aus der Region. Anlass genug, auf diese idenditätsstiftende Ära zu blicken. In dem Sinne: Glück auf! Und: Frohe Weihnachten und einen tollen Start ins neue Jahr!                             

  :Die Redaktion
 

Kommentar: Preisgeschwurbel auf dem Buchmarkt

Verlage haben es nicht leicht: sinkende Verkaufszahlen, steigende Kosten, höhere Tantiemen an die Autoren und Konkurrenz durch self publisher. Wenn ein Verlag die armen Autorinnen und Autoren als Grund für Preiserhöhungen aufführt, ist das allerdings hanebüchen. Uns Lesenden stellt sich die Frage: Was ist uns ein Buch wert?

RUB-Studierende setzen in eigenem Blog Komparatistik-Theorie in die Praxis um
Ein Teil der literaturundfeuilleton-Redaktion: (von links nach rechts) Sylvia Kokot, Esra Canpalat, Nadine Hemgesberg, Katja Papiorek, Lina Brünig. Foto: mar

Als ich zum Treffen der Blog-Redaktion in einem Café im Bermudadreieck eintreffe, unterhalten sich die Komparatistik- Studentinnen gerade über Berufsaussichten, über „Stellen, die es nicht gibt“. Meine Frage, ob es denn jemals Stellen für LiteraturwissenschaftlerInnen gegeben habe, löst ein paar Lacher aus, Lacher mit leicht verzweifeltem Unterton. Das typische Lachen der GeisteswissenschaftlerInnen als Reaktion auf die Frage nach ihren Berufsperspektiven.