Bild: Ein Rück- und Ausblick

Komparatistik. Insgesamt 14 Manuskripte wurden bei Verlagen eingereicht: Das ist das Ergebnis der „Literaturagentur“.  

Beinahe 90 Einsendungen folgten dem Aufruf: Bereits im Wintersemester erhielten Schreibende die Möglichkeit, ihre Manuskripte jedweden Genres einzureichen (:bsz 1147).  Die 28 SeminarteilnehmerInnen der „Literaturagentur“ berieten die in der Endauswahl stehenden 49 AutorInnen, lektorierten die Manuskripte und machten sie fit für die Verlage. „Zwischen den AutorInnen und den AgentInnen herrschte immer ein reger Austausch. Viele Betreuungen verliefen ziemlich gut. Die AutorInnen fühlten sich gut beraten“, erklärt Maike Grabow, Teilnehmerin am Seminar. Einsendungen kamen insgesamt aus ganz Deutschland – die Betreuung musste dann auf alternativen Wegen wie mit dem Telefon klappen. Auch die LiteraturagentInnen sehen positiv auf das von inSTUDIES mitgetragene Projekt zurück: „In einem Studiengang, der sonst eher theoretisch angelegt ist, bot die Agentur die Chance, praktische Erfahrungen zu sammeln und selbst Literaturagent zu werden.“

Ein Mal Ja

Letztendlich wurden 14 Manuskripte über die Agentur bei verschiedenen Verlagen eingereicht. Die Resonanz sei bisher gut: „Die Verlage reagierten auf die Literaturagentur sehr positiv“. Noch nicht alle AutorInnen erhielten eine Rückmeldung, einige Absagen sind allerdings dabei. Aber „statt der Standardabsagen“ erhielten diese vonseiten der Verlage „konstruktives Feedback“. Eine Erfolgsnachricht gebe es aber bereits: Die Leipziger Sozialassistentin Laura Lehmann wird Anfang 2019 ihr Fantasy-Manuskript beim Eisermann Verlag publizieren können. In dem Werk mit dem Arbeitstitel „Der Legende dunkles Herz“ entführt die junge Autorin in eine von Eis- und Feuermagie geprägte Welt. Ihre Agentin Maike lobt den Schreibstil: „Sie schafft es, eine magische Welt entstehen zu lassen und diese auf eine einfache und spannende Art und Weise zu beschreiben, sodass der Leser mit der Geschichte mitfiebert.“

Ob die „Literaturagentur“ weitergeführt wird, wird sich im Rahmen eines Treffens zwischen Seminarteilnehmenden und Leiterin Dr. Stephanie Heimgartner zeigen. Das Interesse sei auf jeden Fall da, so Maike.                      

:Andrea Lorenz

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