Bild: Einfach durchs Studium zu gehen ist nicht für alle leicht: Für einen barrierefreien Campus., Neues Autonomes Referat für Studierende der Ruhr-Universität Foto: bent

An der Ruhr-Universität Bochum gibt es seit diesem Monat für die Studierenden das Autonome Referat (AR) für Menschen mit Behinderungen und sämtlichen Beeinträchtigungen. Es bietet allen betroffenen Menschen Unterstützung, um den Studienalltag barrierefreier zu gestalten und Interessen Ausdruck zu verleihen.

Am 21. Oktober 2014 war es soweit: Das Autonome Referat für Menschen mit Behinderungen und sämtlichen Erkrankungen wurde kurz vor dem 50-jährigen Bestehen der Ruhr-Universität ins Leben gerufen. Die erste Sitzung fand erfolgreich mit insgesamt zehn Personen statt und ebnet durch die wesentlichen Beschlüsse die Basis für die weitere Arbeit des autonomen Referats. „Autonom“ wird das Referat bezeichnet, weil es unabhängig von anderen Gremien der studentischen Selbstverwaltung ist und die ReferentInnen die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit eigenverantwortlich festlegen. Neben den Entscheidungen bezüglich der Satzung des AR wurden die ReferentInnen gewählt, die nun ihre Arbeit begonnen haben.

Los gehts!

Zu seinem Beginn bietet das Autonome Referat Euch, den Studierenden mit Behinderungen und Erkrankungen, eine bewusst hohe Anzahl an ReferentInnen. In der geheimen und direkten Wahl wurde das Referat vorübergehend mit sieben ReferentInnen stärker besetzt. Gewählt wurden: Hauke Hoth, Laura-Monica Oprea, Jannis Gotske, Florian Hörle, Helena Patané, Philipp Daniel Unger und meine Person. Von den Gewählten erhielt jeder bis auf Philipp Daniel Unger sieben Stimmen. Damit wurde allen die Aufgabe übertragen, sich im Namen des Referats für Euch und Eure Interessen einzusetzen. Diese Arbeit ist wichtig, denn „Aussonderung bedroht jeden“, wie Gusti Steiner es schon treffend ausdrückte.

:Alexander Schneider

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