Allgemein ist Russland dabei, in der westlichen Welt wieder den zweifelhaften Ruf zurückzuerlangen, den es in den besten James-Bond-Tagen hatte. Doch sollte dabei nicht vergessen werden, dass das größte Land der Welt mehr ist und war als ein Bärenwrestler, der das Krimsektmonopol inne haben will. Russland ist das Heimatland einer reichen und vielfaltigen Kultur, insbesondere einer Literatur, die weltweit auf Begeisterung gestoßen ist. Man denke nur an Lew Tolstoj („Krieg und Frieden“ („Война и мир“)), Fjodor Dostojewski („Schuld und Sühne“ („Преступление и наказание“)), Dmitri Gluchowski („Metro 2033“ („Метро 2033“)) und den Begründer der modernen russischen Literatur und Literatursprache, Alexander Puschkin. Nicht nur Russland, sondern auch die UNO feiert am 6. Juni, Puschkins Geburtstag, den Tag der russischen Sprache. Das Russiche ist nicht nur Amtssprache in Russland, einigen ehemaligen Sowjetrepubliken und der UNO, sondern mit mehr als drei Millionen SprecherInnen wohl die am zweithäufigsten gesprochene Sprache in Deutschland.
 

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