Die Bochumer Polizei rüstet gewaltig auf: Sie verfügt nun über den größten Wasserwerfer in ganz NRW. Mit zehn Metern Länge und über drei Metern Breite setzt die Polizei dabei auch auf Abschreckung. Insbesondere bei Demonstrationen soll diese fahrende Waffe eingesetzt werden. Mit bis zu 16 Bar Druck sollen angebliche Ausschreitungen verhindert oder aufgelöst werden. Die Polizei spricht davon, dass die Leute damit nur auf Abstand gehalten werden sollen und natürlich niemand verletzt werden soll. Jedoch haben sich die Bilder von friedlichen Demonstrationen um Stuttgart 21 eingebrannt, bei denen Wasserwerfer grundlos auf Protestierende schossen. Damals gab es einige Verletzte, ein älterer Mann wurde sogar blind. Das Fahrzeug hat samt Entwicklungskosten eine Million Euro gekostet. Dem Wasserwagen-Sonderteam macht es angeblich Spaß, mit dem Wasserwerfer zu arbeiten, aber friedliche Demonstrat*innen wären ihm lieber. Damit wird suggeriert, dass es in Bochum häufiger zu Auseinandersetzungen kommt, was jedoch nicht der Fall ist. Warum diese martialische Aufrüstung vonnöten sein soll, wird nicht erklärt.

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