Im vergangenen Jahr hatte der Dortmunder Rat in der ganzen Stadt die Straßenprostitution verboten. Hurenverbände, Grüne und Linke protestierten dagegen. Polizei und Ordnungsamt haben damals die Prostituierten vom Straßenstrich in der Ravensberger Straße samt der als vorbildlich bezeichneten „Verrichtungsboxen“ vertrieben. Nun hat sich die Prostitution an den Nordmarkt verlagert. Unter noch größerem Druck und verstärkter Gefahr mussten viele Frauen in der Illegalität weiterarbeiten. Seit Anfang Juni versucht die Polizei den wieder entstehenden Straßenstrich aus der Nähe des Nordmarktes zu vertreiben. Die verstärkte Repression gegen randständige Menschen wie Prostituierte, Sinti und Roma sowie Alkohol- oder Drogensüchtige geht in Dortmund anscheinend unvermindert weiter.

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