Forscher der Ruhr-Uni Bochum und der Heinrich Heine Universität Düsseldorf haben herausgefunden, dass der Duft von Jasmin eine Schlaftablette ersetzen kann. Die Pflanze wurde bisher in Vorderasien hauptsächlich zur Herstellung von Tee benutzt und fand dank ihres einmaligen Duftes viel Verwendung in der Parfümindustrie. Gemeinsam konnten die Forscher nachweisen, dass der Duftstoff der Gardenia jasminoides und die chemische Variante (PI24513) den gleichen molekularen Wirkmechanismus haben. Jasmin soll damit genauso stark wirken wie die häufig verordneten und mit vielen Nebenwirkungen behafteten Barbiturate oder Propofol. Für die Entdeckung der beruhigenden, angstlösenden und schlaffördernden Wirkung des Jasmins bekamen die Forscher sogar die Patente erteilt.

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