Abseits der angemeldeten Demo blockierten etwa 50 Jugendliche erfolgreich die Zufahrt über die Grottenstraße zur Moschee. Die Polizei löste die Blockade gewaltsam auf, als die Bullis von „pro NRW“ bereits umgekehrt waren, um über andere Wege zur Moschee zu gelangen. Dabei wurden elf Demonstrierende in Gewahrsam genommen. Die Antifaschistische Jugend Bochum erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizei: Bei der Zeugenvernehmung sei eine Person bis zur Ohnmacht gewürgt worden, um eine Abnahme der Fingerabdrücke zu erzwingen. Eine weitere sei nach Schlägen auf den Kopf bei der Auflösung der Blockade ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die Polizei berichtet, dass drei Beamte bei der Aktion leicht verletzt worden seien, aber dienstfähig blieben.

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