Vortrag

Was immer auch Frida Kahlo so besonders macht, weiß man vielleicht nicht so genau. Fest steht: Die Künstlerin bewegt uns bis heute. Sie ist oft das Gesicht für linksorientierte Kampagnen. Unter anderem liegt das daran, dass Frida Kahlo selbst knallharte Marxistin war.

Die Fotokameras von heute sind ausgestattet mit feinster Technik und mehreren Megabytes. Doch zu Beginn der Fotografie sah das alles noch ganz anders aus.

Früher war Miguel de Cervantes’ Roman in aller Munde. Heute ist den Meisten wohl nur noch das berühmte Windmühlen-Kapitel bekannt. Dass der Roman aber noch einiges mehr zu bieten hat, versucht uns Prof. Christian Grünnagel im Blue Square näher zu bringen. Stehst Du also auf Literatur und möchtest ein bisschen mehr über die „goldene Zeit“ spanischer Literatur wissen, dann wünschen wir Dir viel Spaß im cuadrado azul!
 

Die Veranstaltungsreihe „Werke der Weltliteratur“ beschäftigt sich diesen Freitag mit der Erfolgsgeschichte von Joanne K. Rowling und Parallelen zu den Narrativen von christlichen und jüdischen Glaubensgemeinschaften.

Nicht zuletzt durch die Fälschung des Spiegel-Redakteurs Claas Relotius sind Fake News ein Gebiet, dass Redaktionen überall beschäftigt. Deshalb hält Dr. Martin Doll, Medienwissenschaftler der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, den Vortrag „Fälschung und Fake: Hat die Wahrheit eine Geschichte?“ im Blue Square, in dem er auf den Journalismus im postfaktischen Zeitalter eingeht und erklärt, wie man einen weniger fixierten Wahrheitsbegriff anwenden kann, ohne komplett relativierend eine Alles-ist-möglich-Mentalität einzunehmen.
 

„Von der Wüste, ins Meer, an den Schreibtisch und zurück“: Ob Kenia, die Seychellen, Norwegen oder Australien, Dr. Sebastian Striewski ist Biologe und bereist, um zu forschen und Wissen zu vermitteln, die Welt. Mittlerweile unterhält er eine private Agentur für Naturreisen. Er spricht anhand von Fotos über Höhen, Tiefen und Vorbereitungen seiner Reisen, vermittelt Einblicke in Korallenriffe, Labore und Wüsten.

Na, hast du Moby Dick gehasst, geliebt oder nie gelesen? Das Werk Hermann Melvilles polarisiert bis heute und findet noch immer Eingang in die Popkultur, wurde aber zu Lebzeiten des Autors hauptsächlich kritisiert. Wie es später ein Werk der Weltliteratur wurde, erläutert Dr. Martina Pfeiler, Dozentin am Englischen Seminar der RUB, anlässlich Melvilles 200. Geburtstags.

Wat ist Heimat für dich? In einem Zeitalter, in dem die Definition so einfach erscheint, ist es doch so schwierig in der Epoche der Globalisierung und Digitalisierung den Begriff zu fassen.

Einzel verübte Anschläge, die alle unter einer gemeinsamen rechten Gesinnung, wie etwa zuletzt in Christchurch, durchgeführt wurden, treten mittlerweile häufiger auf. Zu diesem Phänomen wird sich Redakteurin Sarah den interessanten Vortrag mit anschließender Diskussion Einsame Wölfe – Der neue Terror rechter Einzeltäter anhören. Als Redner hat RUB bekennt Farbe Dr. Florian Hartleb – er promovierte an der TU Chemnitz zum Thema Rechts- und Linkspopulismus – eingeladen, der durch zahlreiche Lehrtätigkeiten und Vorträge in seinem Fachgebieten Terrorismus, Extremismus, Populismus und Digitalisierung ein gefragter Experte geworden ist.
 

Shakespeares Zeitlosigkeit wird ständig betont. Doch wieso ist das eigentlich so? Die Sprache der Texte ist reich an Metaphern und komplizierter Sprache und die dargestellten Gesellschaften und Figuren sind entsprechend in der heutigen Zeit nicht immer leicht zu finden. Warum es trotzdem zutrifft, erläutert Prof. Roland Weidle vom Englischen Seminar der Ruhr-Universität Bochum am Beispiel von Romeo und Julia, welches auch heute noch viele junge Menschen begeistert.

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