Einer der Gewinner*innentexte des Dramatikwettbewerbs „SPIEL.FREI.GABE“ stammt von Hannah Zufall und ihr Werk wird nun unter der Regie von Helge Salnikau auf die Bühne gebracht. Maikäfer: Ein Theaterstück, dessen Text vor allem durch die Dialoge, starke Frauenrollen und exzellente Figurenführung überzeugen soll. Wenn Ihr wie Redakteur Feras gespannt dabei sein wollt, sichert euch am besten vorab schon mal Karten. Eine zweite Vorstellung gibt es direkt am darauffolgenden Samstag.

Reservierungen unter zeitmaultheater.de

In „Carnality“ verschwinden in einer kleinen Stadt Menschen. Ein Detektiv und seine Assistentin ermitteln im Fall der Verschwundenen. Dabei begeben sich die Beteiligten in eine düstere Welt, in der sie langsam die Kontrolle verlieren. Im Stück unter der Regie von David Bönner dreht sich alles um Fleischeslust in menschlichen Beziehungen und was passiert, wenn die Lust die Oberhand gewinnt. Dabei ist es egal was oder wer man ist, das einzige was zählt, ist das eigene Fleisch.

In „Malinche oder Die andere Geschichte der Eroberung Mexikos“ geht es um das Schicksal einer jungen Indio-Frau aus dem 16. Jahrhundert. Die junge Aztekin wird im Alter von acht Jahren von ihrer Mutter an Maya-Sklavenhändler verkauft und landet schließlich im Dienst der spanischen Eroberer. Es ist die Geschichte einer Frau, die für die Konquistadoren als Übersetzerin und Beraterin unentbehrlich wird. Die Geschichte einer Sklavin, die zur mächtigsten Frau in Neu-Spanien aufsteigt und dem Eroberer Mexikos, Hernán Cortéz, einen Sohn geschenkt hat.
 

Robert Wienes Kultklassiker „Das Cabinet des Dr. Caligari“ von 1920 wird im Rottstr5 Theater mit Livemusik von Interzone Perceptile.  „Du musst Caligari werden!“ oder wenn du Lust auf gute Stummfilme hast, am Samstag ins Rottstr5-Theater gehen.

Ihr wollt mal Theater machen, aber in einem entspannteren Rahmen, als an großen Häusern? Dann geh doch erstmal zum Young ‚n‘ Rotten Workshop. Da kannst Du nämlich einmal alles machen, was in einem Theaterbetrieb so anfällt. Von Licht bis Kostüm habt Ihr die Möglichkeit euch auszutoben.
 

Das Stück „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller, das 1800 entstand, kreist um die rasende Rivalität der Königin von Schottland, Maria Stuart, und ihrer Kontrahentin in England, Elizabeth I. Zum dritten Mal in kürzester Zeit werden die Königinnen nun in Bochum neu inszeniert, diesmal von Regisseurin Ariane Kareev und mit Greta Ipfelkofer (Maria) und Sina Ebell (Elisabeth). Das körperbetonte Stück rund um Macht, Eifersucht und Verlust feierte am 13. Juli Premiere und machte das Haus voll.
 

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Deal or no Deal? Hier könnt ihr keinen Koffer voll Geld gewinnen, aber Euch über die Briten amüsieren. Denn bei Play/With/Brexit haben Studierende im Rahmen eines Seminars, all ihr Können aufgezeigt und ein Schauspiel über die ernstzunehmende Situation erstellt. Auch wenn es für alle Beteiligten nicht lustig erscheint, sind Brexit-Artikel immer wieder mit einem ironischen Unterton zu lesen. Und wer findet es nicht lustig wenn John Bercow, Vorsitzender des Unterhauses inbrünstig „Order!“ schreit?

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Mit dem Ende des NSU-Prozesses bleiben weiterhin endgültige Antworten aus. Insbesondere für die Familien der Opfer bleibt eine Aufklärung offen. In „Warum musste Theo sterben?“, geschrieben durch den Düsseldorfer Journalist Miltiadis Oulios, beschäftigt sich ein multinationales Team mit den Problematiken rund um Rassismus, die Zerstörung sozialer Existenzen und Traumata auf die Bühne. Veranstalter sind das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur (BoFo) und der Bahnhof Langendreer.
 

Mit der Inszenierung von „Die Jüdin von Toledo“ startet das Schauspielhaus Bochum sowohl in die neue Spielzeit als auch in die Intendanz von Johan Simons. Das Stück, das auf dem Roman von Lion Feuchtwanger basiert und von Simons selbst inszeniert wird, behandelt das Aufeinandertreffen der drei abrahamitischen Religionen und geht auf interreligiöse Verständigung ein. Die Premiere des hochaktuellen Stoffs am 1. November ist zwar schon ausverkauft, aber für Samstag, Sonntag und Mittwoch gibt es noch Karten.
 

Wenn Ihr im vergangenen Semester nicht die Möglichkeit hattet, in das studentische Stück „Mit aller Kraft gegen die Vernunft – Meine tägliche Dosis Wahnsinn“ zu gehen, habt Ihr am kommenden Wochenende noch einmal die Möglichkeit das nachzuholen. Das Drama, geschrieben und inszeniert von Pascal Jockisch und aufgeführt durch „KonGus Trupp“, handelt von dem Gefühl, nicht verstanden zu werden und als Individuum aus der Masse herauszustechen. Karten könnt Ihr unter pascal.jockisch@rub.de reservieren.