ZFA
RUB goes global

Education. Engaging with foreign languages and cultures is becoming more important than ever before, not only for your CV but also for your own personal development. Here are some of the options you have at the RUB.

Sprachen lernen im Zentrum für Fremdsprachenausbildung an der RUB
So spricht die Welt: Im Zentrum für Fremdsprachenausbildung können 15 Sprachen gelernt werden. Foto: juma

Sprachkurse. Die Ruhr-Universität bietet 188 Studiengänge, darunter mehrere fremdsprachenorientierte Fächer. Wem das noch nicht genug ist, der hat beim Zentrum für Fremdsprachenausbildung (ZFA) noch mehr Möglichkeiten.

Fremdsprachenausbildung an der RUB: Das ZFA bietet viele Möglichkeiten
Halt Dich fest: Sprachen lernen kann an der RUB so vielseitig sein. Illustration: kac

Die Ruhr-Uni hat ein eigenes Zentrum, um Studis und RUB-Angehörigen die verschiedenen und exotischen Fremdsprachen  anzubieten.  Darunter fällt mitunter die Beratung zu Fragestellungen, die in der akademischen und beruflichen Verwendung von Fremdsprachen auftreten.

Optionalbereich: Wird die Kreditwürdigkeit des Spracherwerbs an der RUB gesenkt?
Kreditierung von AnfängerInnenkursen am ZFA auf der Kippe? Grafik: Zentrum für Fremdsprachenausbildung der RUB

Bestens besucht war die FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) am vergangenen Montag: Prof. Dr. Uta Wilkens, Prorektorin für Lehre der Ruhr-Uni Bochum, stand Rede und Antwort zum Thema „Leitbild der Lehre“ sowie vor allem zu den aktuell zwischen Rektorat und Zentrum für Fremdsprachenausbildung (ZFA) diskutierten Plänen, die derzeitige Praxis einer Kreditierung sämtlicher ZFA-Kurse im Optionalbereich zu verändern. Dies könnte bedeuten, dass ausgerechnet zum Eintreffen des doppelten Abiturjahrgangs im kommenden Wintersemester die Einstiegskurse in auch als Abiturfach gängigen Sprachen nicht mehr kreditierbar wären. Pläne für eine mögliche Gebührenerhebung für AnfängerInnensprachkurse liegen derzeit jedoch auf Eis.

Die RUB bietet Vieles, für das es sich lohnt, die Uni zu schwänzen...
Kulturcafé und Studierendenhaus: Treffpunkt und Veranstaltungsort. Foto: Jacq

An der Universität ist man zum Lernen. Klar, hier wird der Grundstein für das berufliche Weiterkommen gelegt; hier gilt es, fleißig Creditpoints zu sammeln, Softskills zu erwerben, einen Abschluss zu bekommen. Doch bei der ganzen Lernerei darf eines nicht in Vergessenheit geraten: Die Jahre, die einE StudentIn an der Uni verbringt, sind auch ganz besondere im Leben eines jungen Menschen. Später, im Berufsleben, ist man meist um ein Vielfaches mehr eingespannt, hat mehr Verpflichtungen und wesentlich weniger Zeit, sich persönlich zu entfalten und Leidenschaften nachzugehen. Deshalb sollte die Zeit an der Uni auch für die schönen Dinge des Lebens nicht zu kurz kommen. Hier stellen wir Euch daher einige der schier unzähligen Möglichkeiten vor, die die Ruhr-Universität bietet, sich die Zeit zu vertreiben, Ablenkung und Zerstreuung vom Lernen zu erfahren und seinen Interessen nachzugehen.

ZFA der RUB: Griechisch und Dänisch bald weggespart?
ZFA-Krise: Springt die Ampel für Dänisch bald auf rot? Foto: flickr.com / arne list (CC-BY-SA-2.0)

Angesichts vermeintlicher Spar­zwänge ist nicht nur ein bundesweit einmaliger Studiengang wie die Sprachlehrforschung existenzgefährdet (siehe :bsz 937), sondern auch am Zentrum für Fremdsprachenausbildung (ZFA) treibt die Rotstiftdebatte derzeit Blüten. Bereits zum Sommersemester 2011 wurde das Angebot für Ungarisch sowie Serbisch eingestellt und im Wintersemester quer durch alle Kurse eine ganze Unterrichtswoche gestrichen. Nun wird zudem eine Absetzung des Angebots für Neugriechisch und Dänisch erwogen. Dies wäre nicht nur aus Sicht Studierender, die sich auf ein Auslandssemester in Griechenland oder Dänemark vorbereiten, äußerst kontraproduktiv, sondern auch hinsichtlich einer angestrebten Internationalisierung an der angeblich so ‚weltoffenen‘ Ruhr-Universität ein fatales Signal.