Zeitzeugen
Ehemaliger Hitlerjunge erzählt aus seiner Jugend
Gefüllter Hörsaal – und das nicht für eine Vorlesung: Das  Publikum wartet gespannt auf den „Hitlerjungen Salomon“, kurz bevor er mit seinem Vortrag die Geschichte lebendig werden lässt. Foto: Alexander Schneider (alx)
„Hitlerjunge Salomon“ war am Montag, den 20. Juni zu Gast an der RUB.
 
Die Veranstaltung des AStA-Referats für politische Bildung war so gut besucht, dass kurzfristig der Raum gewechselt werden musste. Mit einem solchen Andrang hatte niemand gerechnet: selbst das HZO 10 war mit etwa 600 ZuhörerInnen fast ausgelastet.
 
Gebannt lauschten alle Sally, wie er von seinem Doppelleben und dem inneren Konflikt als gläubiger Jude und gleichzeitig überzeugtem Nazi erzählt.
 
:Die Redaktion
„Ich war Hitlerjunge Salomon“: Zeitzeuge Sally Perel berichtet an der RUB
Mahnende Worte an die Jugend: Sally Perel erzählt von seinem Leben und warnt vor einer Wiederholung der Geschichte.	Foto: ksz

„Ihr seid jetzt auch Zeitzeugen“, ruft Sally Perel und wirkt dabei ernst. Indem er seine Geschichte erzählt, will er aufklären, warnen, vorbeugen. „Nun seid ihr gewappnet“, sagt der 91-Jährige am vergangenen Montag im HZO zu hunderten Studierenden. Damit sich die Geschichte nicht wiederholt.