Wirtschaft
Vortrag zum Wirtschaftswachstum von Niko Paech
Niko Paech polarisiert: Auch ein Grund für die gut besuchte Veranstaltung. Foto: ken

Vortrag: Der umstrittene Ökonom Niko Paech erzählte an der RUB von den Grenzen und Problemen des ewigen Wirtschaftswachstums und stellt seine alternative Theorie vor.

Endless Space 2 – Eine Bestandsaufnahme

Es hat so unschuldig angefangen: Ein paar forschungsbesessene Nerds mit dem Verlangen nach Größerem haben mich zu ihrem Anführer erklärt. Ich habe, denke ich, gute Arbeit geleistet: Wir haben eine komplexe künstliche Intelligenz entwickelt, fremde Lebewesen domestiziert (und verspeist), Helden angeworben und die Tiefen unserer Galaxie erforscht. Aber wir haben auch unser Gebiet verteidigt, eine Kriegsflotte ausgehoben und mächtige Generäle an ihre Spitze gesetzt. 

„Science Scorecard“ attestiert Bochum gute Standortpolitik
Wissenschaftsstandort Bochum: Das Netzwerkmanagement UniverCity ist gut aufgestellt. Foto: mar

Wissenschaft als Standortfaktor – Bochums Bemühungen, sich als Wissenschaftsstadt zu profilieren, scheinen zu fruchten. Das attestiert zumindest das Forschungsprojekt „Science Scorecard“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Die Qualität der Kooperationen wird im Vergleich mit zwölf anderen Städten und Regionen als gut befunden, die Quantität durchschnittlich.

DIE :bsz-GLOSSE

Wirtschaft: Im besten Fall soll sie  durch Produktion und Konsumtion Geld auswerfen und zur gesamtwirtschaftlichen Situation einer (Volks-)Wirtschaft beitragen: Die Wirtschaft, auch Ökonomie genannt, besteht aus verschiedenen AkteurInnen  und Rollen, die am Markt Angebot und Nachfrage generieren sollen. Grafik:  Alfredo HernandezPraktisch sieht das auf dem Campus anders aus, denn ob neo-liberal oder sozialistisch: Die Studi-Folks sind meistens eher vollkommen pleite, weshalb immer ordentlich gewirtschaftet werden muss. Dabei hilft die „Wirtschaft“ um die Ecke nicht direkt, bleibt bei zu viel Bier doch das Essen auf der Strecke. 

Plurale Ökonomie: Vortrag zur Vielschichtigkeit in der Lehre
Plurale Ökonomik: Gegen die theoretische Monokultur in der Wirtschaftslehre richten sich einige Studierende der RUB. Bild: Plurale Ökonomie

Brauchen wir wirklich ständiges Wirtschaftswachstum? Sollten wir wirklich Natur- und Humankapital als monetären Wert ausdrücken? Und wie steht es um die politische Performativität von Wirtschaftstheorien? Wir brauchen Antworten.

 
Keine Zeit für kritische Fragen, wenn es um Krieg und Wirtschaft geht
Schein und Sein: Der deutsche Expräsident Wulff und der afghanische Expräsident Karzai über ihre Amtszeit.  Karikatur: Irene Allerbron

Am 20. April bekam Bochum ranghohen Besuch aus der politischen Führungsriege: Der ehemalige deutsche Staatspräsident Christian Wulff und das im letzten Jahr abgewählte Staatsoberhaupt von Afghanistan, Hamid Karzai, sprachen vor einem dicht gefüllten Saal in der Alten Lohnhalle in Wattenscheid. Zur Diskussion hatte die Initiative Herausforderung Zukunft geladen, die mehrmals im Jahr prominente Redner nach Bochum einlädt, um mit ihnen über gesellschaftlich relevante Themen zu diskutieren.

Allgemein- und Fachwissen: Die wichtigen Theorien der Wissenschaften in Kurzform

Wer bei fachfremden Gesprächen schlau aussehen möchte, hat einige Optionen: Das nötige Wissen könnt Ihr Euch entweder in einer Vorlesung reinschaufeln, ein ausführliches Sachbuch zum jeweiligen Thema lesen oder Podcasts schauen. Aber es geht natürlich auch einfacher und zielgerichteter. Der Verlag Dorling Kindersley hat seine erfolgreichen Einführungsbücher zu den verschiedenen Wissenschaftsfeldern übersetzt. Sie stellen knapp und illustriert wegweisende Ideen vor, die zum Beispiel die Wirtschaft und Psychologie voran brachten. 

Die laufenden Verhandlungen erfordern eine aufmerksame und kritische Öffentlichkeit
Berlin: 50.000 Menschen demonstrierten am 17. Januar gegen TTIP. Foto: Dirk Loose

Das zwischen EU und USA verhandelte Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) ist als Dauerthema in den Medien. Es geht um Lebensmittelsicherheit, Tierschutz, Umweltschutz und Arbeitsplätze in einem Markt, der 800 Millionen VerbraucherInnen in Europa und Nordamerika umfasst. Ständig kommen neue Details der geheimen Verhandlungen an die Öffentlichkeit, wie zum Beispiel die geplante Privatisierung des Gesundheitswesens. Im Januar brachten die möglichen Auswirkungen von TTIP auf den Agrarmarkt in Berlin 50.000 DemonstrantInnen auf die Straße. Doch nicht nur TTIP sondern auch das von der EU mit Kanada verhandelte CETA-Abkommen birgt Gefahren.

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