Viktor Orban
Proteste in Ungarn: umstrittenes Gesetz vorerst auf Eis gelegt
Symbolträchtiges Smartphone-Leuchten: Riesige Menschenmengen setzten in der ungarischen Hauptstadt ein deutliches Zeichen gegen die Internetsteuer. Foto. Bődey János, index.hu

„Die Besteuerung des Internets ist eindeutig überflüssig, unüberlegt und falsch.“ Mit dieser Aussage positionierte sich die ungarische Partei Fidesz (Bund junger Demokraten) gegen die Internetsteuer – 2008 jedenfalls. Diesen Herbst trug sie den Vorschlag selbst ins Parlament und löste damit eine Welle von Protesten aus. Letzten Freitag dann die Erleichterung: Regierungschef Viktor Orbán (Fidesz) kündigte an, die Debatte über das Gesetz sei vorerst eingestellt.