Ver.di
Wir sind am Montag wieder für Sie da …

Contra-Kommentar. In Bochum streiten sich Stadtverwaltung und Gewerkschaft ver.di um verkaufsoffene Sonntage. Ein leidiges Thema …

Veraltete Dogmen statt modernen Argumenten

Pro-Kommentar. Am Sonntag wird nicht gearbeitet. Gemeinhin die Regel? Für die Privilegierten gilt das, alle anderen malochen.

 
Streik in Düsseldorf – Auswirkungen an der RUB
Tarifverhandlung mit Humor: „Wer hätte gedacht, dass das Wetter genauso eiskalt und unberechenbar ist wie die Arbeitgeber?“ Foto: box

Warnstreik: Die Gewerkschaften setzten am 9. Februar in Düsseldorf ein klares Zeichen in den Tarifverhandlungen der Länder 2017. Auch für die Ruhr-Universität Bochum hatte das Engagement der circa 7.000 GewerkschafterInnen Folgen. 

Reallohnverlust abwenden: ver.di streikt, der öffentliche Dienst in NRW steht still
Der öffentliche Dienst tritt in Aktion und streikt am 26. April: Bereits am 8 April hatte es eine Demo vor dem Rathaus gegeben. Foto: mar

Für NRW hat die Gewerkschaft ver.di zum Warnstreik ausgerufen. Am 26. und 27. April kommt infolgedessen in 110 Kommunen weitflächig der öffentliche Dienst zum Erliegen. Betroffen sind nicht nur der Nahverkehr, sondern zum Beispiel auch Krankenhäuser, Flughäfen und Kitas. Ziel ist es, vor der dritten Tarifverhandlungsrunde den Druck auf die ArbeitgeberInnen zu erhöhen, um den Lohn und die betriebsbedingte Altersvorsorge der 2,14 Millionen Beschäftigten des Bundes und der Kommunen zu verteidigen. Ver.di erwartet mehrere zehntausend Streikende.

 
Kitas, Pflege, Bildung: Duisburger Konferenz zu schlechten Arbeitsbedingungen
Engagiert: Eine soziale Bewegung für Verbesserungen in der beruflichen und der privaten Sorgearbeit. Logo: Care Revolution Netzwerk

Schlechte Arbeitsbedingungen gibt es längst nicht nur in der Gastronomie und bei medial kritisierten Großkonzernen. Auch in Behörden, Kitas oder Hochschulen werden soziale Standards unterlaufen. Kommenden Samstag findet hierzu in Duisburg die gewerkschaftlich organisierte Konferenz „Prekär im öffentlichen Auftrag“ statt. Daran schließt sich bis Sonntag ein Netzwerktreffen an, das die generell problematische Situation der Care-Arbeit (Sorgearbeit) behandelt.

Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes setzen Arbeitskampf unbefristet fort
Der Arbeitskampf geht unbefristet weiter: Auch in den letzten Wochen beteiligten sich bundesweit tausende Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst an den Streik-Demos. Foto: bent

Über 97 Prozent der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst stimmten bei der Streik-Delegierten-Konferenz am 20. Mai dafür, den Arbeitskampf unbefristet fortzusetzen. GewerkschaftsvertreterInnen  von Ver.di kritisieren, dass die ArbeitgeberInnen versuchen, den Streik in den Kitas auf den Rücken der Eltern auszutragen und diese gegen die Beschäftigten auszuspielen.

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