Thyssenkrupp
Unter dem Ruhrgebiet lauern unsichtbare Gefahren
Es wird gefährlich: Wenn Sicherungen alter Schächte nicht mehr ausreichen.

Bergbau. Bochum war wie viele Städte des Ruhrgebiets eine der Gewinnerinnen des Ruhrbergbaus. Doch jetzt drohen die Altlasten der Steinkohleförderung zur Gefahr zu werden.

Thyssens Fusion mit Tata Steel verursacht Unzufriedenheit unter MitarbeiterInnen
ThyssenKrupp: Der Stahlgigant plant die Fusion mit dem indischen Unternehmen Tata Steel. Bild: ken

IG Metall. Betriebsversammlung von ThyssenKrupp zur Fusion mit Tata Steel stellt MitarbeiterInnen nicht zufrieden.

IG Metall läutet in Bochum den Arbeitskampf bei Thyssenkrupp ein
Stahl ist Zukunft: In Bochum demonstrieren tausende StahlarbeiterInnen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Foto: Sebastian Weiermann

Bochum. Die IG Metall macht gegen Thyssenkrupp mobil. Am vergangenen Freitag wurde Bochum für kurze Zeit Schauplatz eines kleinen Arbeitskampfes. 2.000 Stellen sind gefährdet.

Streik!“, rufen sie – zumindest teilweise und noch verhalten. Gerechtigkeit und Standortgarantie wollen sie alle. Von ArbeiterInnen über Mitglieder von Betriebsräten und PolitikerInnen sind sie sich einig: Die Konzernspitze in Essen steht in der Pflicht. Dort ist man sich sicher: Die Fusion mit Tata Steel bedeutet Zukunft für Stahl. Die KollegInnen sehen das Ganze anders: Ihre Zukunft ist in Gefahr, daher wird zum Arbeitskampf aufgerufen.

:Die Redaktion

Kalte Hochöfen und erhitzte Gemüter
Mit der Glocke voran: In Bochum wurde der Arbeitskampf eingeläutet.  Foto: Sebastian Weiermann CC-BY SA 2.0

Arbeitskampf. In Bochum blieben am vergangenen Freitag die Hochöfen bei ThyssenKrupp am Westpark kalt. Der Kampf um die Erhaltung von Arbeitsplätzen wurde eingeläutet. Bis zu 2.000 Stellen sind durch die Fusion gefährdet.

Die Thyssenkrupp AG will 2.000 Stellen streichen – Standort Bochum in Gefahr

Kommentar. Stahl und Maloche gehören eben so zu Bochum wie Fiege und der VfL. Letzteres haben noch Zukunft, die Stahlarbeit nicht.