Thomas Feltes
Bochumer KriminologInnen forschen erneut zu Gewalt gegen Rettungskräfte

Forschung. Politik und Gesellschaft sind alarmiert: Es gebe eine erhöhte Gewaltbereitschaft gegenüber Rettungskräften. Ein RUB-Forschungsprojekt hat sich dieser Thematik gewidmet.

Bochumer Kriminologe in die Anti-Folter-Kommission einberufen
Künftig in der Anti-Folter-Kommission: Bochumer Kriminologe  Thomas Feltes. Foto: © RUB Marquard

Folterkommission. Der Bochumer Kriminologe Thomas Feltes wurde als deutsche Vertretung in das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) einberufen.

G20-Gipel in Hamburg: RUB-Professor Thomas Feltes zu rechtliche Fragen und Eskalationsgefahr
Schöne Aussichten für die Mächtigen: Am Wochenende haben Erdoğan und Co. die Hamburger Hafenstadt für sich, denn gegen jegliche Demonstrationen dort will die Polizei einschreiten. Collage: kac

Protest. Hamburgs Innensenator Grote spricht von einem „Festival der Demokratie“. Doch G20-GegnerInnen beklagen weiträumige Versammlungs- wie Demonstrationsverbote und befürchten massive Grundrechtseinschränkungen sowie Repressionen. Die :bsz hat bei RUB-Polizeiwissenschaftler und Kriminologe Thomas Feltes zu rechtlichen Fragen und möglichen Eskalationsgefahren nachgefragt.

Kriminologie-Professor Thomas Feltes von der RUB befragt BürgerInnen zu ihrer Furcht
Forscht im Dunkelfeld: Kriminologe und RUB-Professor Thomas Feltes. Foto: privat

Die Kriminalität steigt und man ist zunehmend dem Risiko ausgesetzt, Opfer einer Straftat zu werden. Doch stimmt das? Mit einer neuen Dunkelfeldstudie wollte RUB-Professor Thomas Feltes unter anderem herausfinden, wie sehr das persönliche Empfinden der BürgerInnen von den tatsächlichen Gegebenheiten abweicht. Die vorläufigen Ergebnisse seiner Studie stellte der Kriminologe vorletzte Woche der Bochumer Presse vor. Nach 1975, 1986 und 1998 nun also die vierte Befragung. Was hat sich geändert? 

Ringvorlesung zur Flüchtlingssituation: Zwei Kriminologen treten Vorurteilen entgegen
Ein Kriminalbeamter räumt mit Vorurteilen auf: BDK-Vorsitzender André Schulz erklärt, dass Geflüchtete nicht mehr Straftaten begehen als an­dere Menschen. Foto: bk

Begehen Geflüchtete, die aus Krisenländern wie Syrien nach Deutschland kommen, wirklich mehr Straftaten  als andere Menschen? Das Bild des gewalttätigen Asylbewerbers, das nicht zuletzt seit der Silvesternacht durch die Medien geistert, ist nur ein Klischee, sagt Professor Thomas Feltes, der den Lehrstuhl für Kriminologie an der RUB innehat. In der Fortsetzung der Ringvorlesung zur Flüchtlingssituation im Blue Square räumt der Wissenschaftler mit weiteren Vorurteilen gegen Asylsuchende auf.