Studiobühne
Schauspiel an der Uni

Die Studiobühne des Musischen Zentrums hat unter dem Titel „Romeo und Julia – Eine Tragödie in Splittern“ ein Choose-Your-Own-Adventure Drama veröffentlicht.  

Die Tragödie ist den meisten ein Begriff und genau darauf zielt das erste Video ab. Eine Puppe gibt den Zuschauer:innen eine Einleitung in Reimform in das Stück. Von da an geht die individuelle Reise los, denn unter dem Video findet sich eine Frage, auf die jede:r antworten kann: wie gut man mit Romeo und Julia vertraut ist. Je nachdem, was man nun anklickt, kommt man zu einem anderen Viaqdeo, welches aus über 60 Zoom- und Handyaufnahmen entstanden ist. Mal wird konkret eine Szene gespielt, wobei die Rollenverteilung eine gewisse Note in die Inszenierung und Interpretation bringt. Manche Videos sind aber auch ganz anderer Natur und nicht direkt für jede:n vielleicht klar mit Romeo und Julia verknüpfbar, doch das lässt Raum für eigene Interpretationen.   

Insgesamt gibt es 19 verschiedene Videos, die zwischen ungefähr 30 Sekunden und fast 8 Minuten lang sind und die in Eigenproduktion teilweise online produziert wurden. Ihr findet alle Videos seit dem 20. Oktober 2021 auf diesem Blog: mz-ensemble.blogs.ruhr-uni-bochum.de/start/. Die Regie wurde von Karin Freymeyer, Marina Mucha und Christoph Ranft geführt.                           

  :Lukas Simon Quentin

 
Musisches Zentrum vor den Bildschirmen
 Neues Format Spot On: Die Studiobühne bietet Studierenden die Möglichkeit, Ideen auf ihren Kanälen zu zeigen und ein breites Publikum zu erreichen

Studentisches Schauspiel. Ohne Live-Publikum kein Theater? Das Studiobühnen-Team des Musischen Zentrums sagt „Nein!“ und findet neue Formate. 

Der Computer Nummer 3
Mit Greenscreen und Selfie-Stick: notsopretty zeigen Selbstdarstellung in und Möglichkeiten von Dating-Apps. Bild:notsopretty

Performance. Das Kollektiv notsopretty zeigt, was es mit uns macht, dass das Internet auch Einzug in unser Datingverhalten gehalten hat.

Neue Koordinatorin der Open Stage
Marina Mucha neu bei der Open Stage: Erst seit April dabei, aber mit vielen Ideen und Tatendrang.

Interview. … die Open Stage? Marina Mucha ist seit kurzem Koordinatorin der Open Stage. Mit viel Elan und Freude geht sie an ihren neuen Job heran und erklärt uns, wie sie zurück an die RUB kam und was sie für die Open Stage plant.

„Avias Traum“ auf der Studiobühne des MZ
Düster, aber auch humorvoll: Das Musical „Avias Traum“ ist vielfältig. Bild: Blackstage Musical

Theater. Auf der Studiobühne des Musischen Zentrums (MZ) an der RUB wird das selbstgeschriebene Musical „Avias Traum“ von der studentischen Theatergruppe Blackstage Musical aufgeführt.

Mauern“ auf der Studiobühne des MZ
Verschiedene Glaubenskonzepte vor einer Mauer: In Linda Coopers Stück „Mauern“ stehen sie sich gegenüber, preisen sie an und hinterfragen sie. Bild: mag

Theater. Auf der Studiobühne des Musischen Zentrums der RUB treffen am kommenden Wochenende verschiedene Glaubenskonzepte in Form von Figuren aufeinander. Die Theatergruppe „Die Suchenden“ führt das von der Regisseurin Linda Cooper selbstgeschriebene Stück „Mauern“ auf.

„Der Gott des Gemetzels“ an der RUB
Malte Siefken, Maika Letizia Wolff und Jonas Planken (v.l.) sind nur im Stück zerstritten: Die Theatergruppe setzt auf Zusammenarbeit und Austausch. Bild: mag

Theater. Die Gruppe „Madcaps“ zeigt auf der Studiobühne des Musischen Zentrums der RUB „Der Gott des Gemetzels“ von der Französin Yasmina Reza. Ein Stück über Geheimnisse, Wutausbrüche, bröckelnde Fassaden und das wahre Gesicht.

Inszenierung über ersten schwarzen Akademiker
Alles nur Schwarz-Weiß-Seherei? Sebstian Bös und Elikem Anyigba laden mit ihrem Theaterprojekt „Schwarzseher“ zum offenen Schlagabtausch ein. Bild: Astrid Meier

Theater. Die koloniale Sichtweise stecke noch immer in unseren Köpfen, sagen die MacherInnen des Stücks „Schwarzseher“, das nächstes Wochenende auf der Studiobühne Premiere feiert. 

Premiere von „Schwarzseher“ auf der Studiobühne
So harmonisch umarmt waren sie während der Proben von „Schwarzseher“ im MZ nicht immer:  Elikem Anyigba, David Guy Kono und Sebastian Bös (v.l.n.r.) sprachen oft Klartext. Bild: bent

Theater. Gibt es einen „schwarzen“ und „weißen“ Blick? Das wollen Elikem Anyigba und Sebastian Bös mit ihrem MZ-Stück „Schwarzseher“ hinterfragen. Vor dem Hintergrund der Biographie des ersten afrodeutschen Akademikers diskutieren sie über Rassismen.

Konsumieren oder selbst produzieren: Breites Kulturangebot auf dem Campus
Gut vernetzt und regelmäßig auf der Bühne: Felicitas Friedrich ist seit ihrer Ersti-Woche literarisch an der RUB aktiv, Foto: Fotowikinger

Wer nicht nur büffeln und Vorlesungen besuchen will, findet an der RUB eine Menge Anlaufstellen für kulturelle Aktivitäten. Von Kino bis Theater gibt es ein riesiges Angebot, sich selbst kreativ auszuleben oder  Hier eine kleine Auswahl.

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