Studierendenleben
Ein lachendes und ein weinendes Auge: Adieu, Erasmus-Studierende
Multikulti mit einem Lächeln: Die vielen fröhlichen Gesichter des Erasmus-Programms. Fotos: privat, Collage: kac

Die letzten Wochen waren wegen Prüfungen und Abgabefristen ziemlich anstrengend. Jetzt da die Klausuren langsam vorbei sind, leeren sich die Wohnheime und wir hören jeden Morgen das Klacker-Geräusch der Rollkoffer. Unsere Gäste aus anderen europäischen Ländern fahren zurück in ihre Heimat.

Vorstellung des Beratungsangebots des RUB-AStAs
Für Fragen offen: Studierende können in schwierigen Situationen Hilfe vom AStA bekommen. Foto: flickr.com, Universitaet Nuernberg (CC-BY 2.0)

Nicht immer läuft im Leben alles rund und so kann jedeR auch an den Punkt kommen, an dem er/sie Beratung braucht. Familie und Freunde können helfen, aber wenn man eine neutrale Sicht haben möchte, trägt professionelle Distanz und Erfahrung dazu bei, Probleme schneller zu bewältigen als wenn man sich diesen alleine stellt. Der AStA stellt Euch hierfür kostenlos ein Beratungsangebot zur Verfügung.

:bsz-Nebenjob-Serie: „Alles außer kellnern“ – Teil II
Und da sage doch jemand, die Schönschriftnote in der Grundschule sei überflüssig: Geld verdienen im Namen personalisierter Werbung. Foto: joop

Ein Stapel Briefpapier mit Wintermotiv und dazu passende Umschläge griffbereit, der Füller durchgeladen und entsichert, weitere Tintenpatronen als Nachschub stets parat – so sah es vor kurzem noch auf Katharinas Schreibtisch aus, die ganze Adventszeit hindurch. Doch die RUB-Studentin hatte sich nicht etwa vorgenommen, die eigene Verwandtschaft bis ins vierte Glied mit Weihnachtsgrüßen zu erfreuen – nein, ihre Mission lautete: Werbebriefe schreiben, von Hand.

Scharfe Bilder im HZO: Der neue 4K-Projektor sorgt für reichlich Augenschmaus
Das gute Stück: Pascal Günther, Andreas Nasemann und Nora Schönfelder (von l. nach r.) präsentieren den neuen 4K-Digital-Projektor im HZO 20. Foto: ck

Der Studienkreis-Film an der Ruhr-Universität Bochum, kurz SKF, ist einer der ältesten studentischen Filmklubs Deutschlands. 1966 von Studierenden gegründet, hat sich der Klub zu einer festen Instanz in der nordrhein-westfälischen Kulturszene entwickelt. Am vergangenen Donnerstag stellte der SKF seinen neuen 4K-Projektor offiziell der Öffentlichkeit vor und lud hierzu verschiedene VertreterInnen des AStA, der Presse und weitere Gäste ein, jene kostspielige Technik zu bestaunen, die das Abspielen von Filmen in mehr als doppelter HD-Auflösung (4096 × 2304 Pixel) ermöglicht.

AStA und Schauspielhaus Bochum planen eine „Theater-Flatrate“ für Studierende
Das Schauspielhaus Bochum hat der Studierendenschaft eine Kooperation angeboten: Die Theater-Flatrate für Studierende. Foto: Schauspielhaus Bochum / Jürgen Landes

Am gestrigen Dienstag wurde dem Studierendenparlament (StuPa) eine mögliche neue Kooperation der Studie-rendenschaft mit dem Schauspielhaus Bochum vorgestellt. Das Theater war in der Vergangenheit an den AStA heran-getreten, um verschiedene Ideen einer Zusammenarbeit zu besprechen. Dabei entstand die Vision eines Theater-Abos für Studierende, das intern bereits als „Theater-Flatrate“ bezeichnet wird. Schon ab dem kommenden Winterse-mester 2013/14 könnte diese Koopera-tion für die Studierenden zum Tragen kommen. Derzeit sind die genauen Vertragsinhalte und Bedingungen zwar noch nicht festgelegt; dennoch zeigen sich sowohl Schauspielhaus als auch AStA zuversichtlich, eine für alle Seiten vorteilsbringende Vereinbarung treffen zu können. Konkret sieht die derzeit geplante Kooperation vor, dass Studierende der RUB ab dem nächsten Semester komplett umsonst alle eigenen Produktionen des Schauspielhauses an den theatereigenen Spielorten, also auch in den Kammerspielen und dem Theater unter Tage, besuchen könnten. Dafür müsste der AStA pro Semester und pro Studierendem/r einen Euro an das Schauspielhaus bezahlen. In Abhängig-keit zu den Studierendenzahlen ergäbe das einen ungefähren Betragvon knapp über 40.000 Euro. Der symbolische Bei-trag von einem Euro würde von den Stu-dierenden über den Sozialbeitrag bezahlt werden, welcher sich also um einen Euro erhöhen würde.

Die RUB bietet Vieles, für das es sich lohnt, die Uni zu schwänzen...
Kulturcafé und Studierendenhaus: Treffpunkt und Veranstaltungsort. Foto: Jacq

An der Universität ist man zum Lernen. Klar, hier wird der Grundstein für das berufliche Weiterkommen gelegt; hier gilt es, fleißig Creditpoints zu sammeln, Softskills zu erwerben, einen Abschluss zu bekommen. Doch bei der ganzen Lernerei darf eines nicht in Vergessenheit geraten: Die Jahre, die einE StudentIn an der Uni verbringt, sind auch ganz besondere im Leben eines jungen Menschen. Später, im Berufsleben, ist man meist um ein Vielfaches mehr eingespannt, hat mehr Verpflichtungen und wesentlich weniger Zeit, sich persönlich zu entfalten und Leidenschaften nachzugehen. Deshalb sollte die Zeit an der Uni auch für die schönen Dinge des Lebens nicht zu kurz kommen. Hier stellen wir Euch daher einige der schier unzähligen Möglichkeiten vor, die die Ruhr-Universität bietet, sich die Zeit zu vertreiben, Ablenkung und Zerstreuung vom Lernen zu erfahren und seinen Interessen nachzugehen.

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