Studiengebühren
AKAFÖ und ihre Mensen

Sozialbeitrag. Seit dem 26. Mai kann man sich kleine Mahlzeiten in den Mensen To-Go holen. Inwiefern das mit unserem Sozialbeitrag und auch nicht mit ihm zu tun hat, erfahrt Ihr jetzt.

Studi-Protest gegen Studi-Gebühren
Bunt und laut: Mit TrommlerInnen, Transparenten und Tiefdruckgebiet zogen die Studis vor den Düsseldorfer Landtag. Bild: box

Protest. Im trüben Schein der schwarz-gelben Herbstsonne zogen Studierende am 21. November zum Düsseldorfer Landtag. Der Grund: die bevorstehenden Studiengebühren für Nicht-EU-AusländerInnen. 

Gebrochen und gedemütigt kehrt die FDP von den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene zurück. Die Landesregierung rückt jedoch nicht von ihren Plänen ab, partielle Studiengebühren wiedereinzuführen. Deshalb kamen nun Landes-ASten-Treffen, gewerkschaftliche Hochschulgruppen und politische Jugendorganisationen in Düsseldorf zusammen, um ihre unerschütterliche Position zu beziehen: Nein zu Studiengebühren! Doch wie erfolgreich war der Protest? Und zu welchem Ergebnis kam der im Anschluss tagende Wissenschaftsausschuss? Bei solchen Aussichten denkt man sich doch unweigerlich: Lieber nicht regieren als Studiengebühren.             
 

Mehr dazu findet Ihr hier.

Studi, gib Uhren!
Politischer Protest: Zahlreiche Gruppierungen und Initiativen fanden sich zusammen, um gegen Studiengebühren zu demonstrieren. Bild: box

Protest. Bye bye, Jamaika, hallo deutsches Regenwetter. Nach gescheiterten Koalitionsverhandlungen im Bund bleibt die Position der Studierenden Nordrhein-Westfalens unverändert: Am 21. November riefen sie erneut zur Demo gegen Studiengebühren auf. 

 
Universität zu Köln kritisiert „Baden-Württemberg-Modell“ in NRW
Wie wird die RUB reagieren, wenn die Landesregierung konkrete Pläne zu Gebühren für Studierende aus Drittstaaten vorlegt? Die Universität wartet zunächst auf eine Ausarbeitung dieser. Foto: tom

Studium. Wer als Nicht-EU-BürgerIn in Baden-Württemberg studieren möchte, muss schon seit geraumer Zeit 1.500 Euro pro Semester dafür hinlegen. Während die schwarz-gelbe Landesregierung ähnliche Pläne für NRW verfolgt, stellt sich die erste Uni quer.

„Rock gegen Links“ kommt
Welcome to democracy: Seid jetzt dabei, die Karten gibt exklusiv bnur bei uns. Lasst Euch Navier Xaidoo, Oöhse Bonkelz, Wildfrei uvm. nicht entgehen. Illustration: kac

Sie plündern Supermärkte. Sie hauen PolizistInnen. Und sie widersprechen FDP-Chef Christian Lindner (Seite 8). Wir sagen: Es reicht mit diesen extremst extremistischen ExtremistInnen. Wir setzen mit einem „Rock gegen Links“ ein Zeichen für Demokratie, Wasserwerfer, Toleranz oder Bio-Lebensmittelgeschäfte mit Sonntagsöffnungszeiten. 

Als Premiumpartner des Bundesamts für Verfassungsschutz verlost die :bsz schon jetzt Exklusiv-Tickets für das Festival. Was Ihr dafür tun müsst? Sendet einfach bis zum 31. Juli anti-extremistische Wut-Leser-

Innen-Briefe an die Redaktion der Bild-Zeitung. Die besten Texte werden auf der Bühne zudem live gesungen von Navier Xaidoo feat. Polizeichor Berlin e.V.

:Eure anti-extremistische Redaktion

 

Lindner an der RUB
Bauernopfer? Daniel hätte sich mehr Rückendeckung gewünscht.Foto: Jan Turek

Hochschulpolitik.  Die Proteste während der Lindner-Veranstaltung hatten Folgen: Deutschlandweite Aufmerksamkeit, ein Shitstorm für den AStA und der Rücktritt eines Referenten.

Lindner an der RUB
Der exzellente Rhetoriker Lindner ließ zuerst seine KritikerInnen zu Wort kommen (o.r.), forderte dann einen respektvolleren Umgang und hatte am Ende die Menge auf seiner Seite.Foto/Collage: Jan Turek

Politik. Am  11. Juli fand im vollen HZO 10 eine Veranstaltung zum Thema „Zukunft der Hochschulen in NRW“ mit dem FDP-Vorsitzenden Christian Lindner statt. Überschattet wurde sie von Protestierenden, die versuchten Lindners Vortrag zu stören. Lindner reagierte souverän.

Kommentar: FDP-Mann setzt auf Spaltung
Ein Märchen von chinesischen Millionärsohn und mehr: FDP-Chef Lindner hielt einen souveränen wie kontroversen Vortrag an der RUB. Foto: Jan Turek

Kommentar.  Schlagfertig hat FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner bei seinem RUB-Auftritt die Studiengebühren für Nicht-EU-BürgerInnen verteidigt. Schlagfertig lügt er aber auch in seiner sophistischen Rede von Bildungsungerechtigkeit.

Auf der Suche nach Lösungen
Prioritäten setzen: Nachdem die JuLis im StuPa „rollende Köpfe“ forderten, überprüft der AStA, ob das Geld noch für eine Guillotine reicht. Karikatur: AkI – Jens Eike Krüger

Hochschulpolitik. Zeit, dass wieder Köpfe rollen! Findet zumindest der RUB-Studi-Ableger der FDP: die Jungen Liberalen (JuLis). Es fröstelt um den Campus, denn alle wissen es: Lindner is coming.

Der Liquiditätsengpass der Studierendenschaft bleibt weiter Thema. Erste Aufklärungsarbeiten stoßen auf emphatische Empörung, Oppositionelle fordern in der letzten Sitzung des StuPa (Studierendenparlaments) teilweise drastische Maßnahmen, die an Game of Thrones-Szenarien erinnern. Pünktlich zur neuen Staffel. Derweil gehen AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss), FSVK (FachschaftsvertreterInnen-Konferenz) und das StuPa konstruktiven Lösungsansätzen nach. Die einen suchen Auswege, die anderen einen Schuldigen. Spielen wir das Game of JuLis mit? Wer steht noch auf Lindners Liste?

 :Die Redaktion

 

Wer mehr über das Thema wissen will, sollte unbedingt diese Werke lesen:

StuPa gegen StudiengebührenRuhr-Universität GmbHAn einem Strang ziehen – Geld schläft nieJuLis wollen rollende Köpfe

Schwarz-Gelben Plänen eine Abfuhr erteilt
Geht es nach dem StuPa, bleiben die Geldbörsen gefüllt. Foto: Public Domain

GEBÜHREN. Das Studierendenparlament (StuPa) spricht sich gegen Studiengebühren aus. Nur JuLis und RCDS enthalten sich.

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