Stefan Winter
Kommentar: FDP möchte humane Studiengebühren wieder einführen
500 Euro Studiengebühren: Arme Uni soll Geld von armen Studis nehmen? Collage: kac

Kommentar. Die FDP hat eine gespaltene Meinung zu Studiengebühren. In der eigenen Partei sind sich Parteichef Lindner und sein Vize Kubicki uneinig. Ähnlich geht es scheinbar den Studierenden.

Baden-Württemberg: Vorschlag, Studiengebühren für AusländerInnen einzuführen
Die erhabene Uni Freiburg: Wenn es nach der grün-schwarzen Koalition geht, zahlen bald bestimmte Studierendengruppen für Lehre an der Uni. Foto: Andreas Schwarzkop, Wikimedia Commons

Wenn Grünen-PolitikerInnen schwarz-gelbe Ideen vorschlagen, stimmt etwas in Politik-Deutschland nicht: Wenn es nämlich nach der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ginge, sollen bald Nicht-EU-BürgerInnen sowie ZweithörerInnen durchschnittlich 1.500 Euro pro Semester Studiengebühren zahlen – unterschiedliche Satzungen pro Studienfach wären auch eine Alternative. 21.000 internationale Studis im Bundesland seien betroffen. Verschiedene Studierendengruppen der RUB kritisieren den Vorstoß scharf.

RUB-Dozent spricht sich pro nachgelagertem Studienbeitrag für Finanzstarke aus
Mit Gestik und Mimik: Dr. Stefan Winter stellt lebhaft seine Ansichten zum Thema Studiengebühren vor.	Foto: lor

Wenn die FDP ruft, kommen dieser Tage nicht viele. Zugegeben, am 30. August lud die spätsommerliche Hitze nicht gerade zur Einkehr ins „Lennox“ ein, um einem Vortrag zu lauschen. Dennoch wurde das Thema „Studiengebühren“, vorgestellt von RUB-Dozent Dr. Stefan Winter, von den Anwesenden heiß diskutiert.