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Ein Jahr nach der Hausbesetzung bleibt Wohnpolitik in Bochum ein heikles Thema
Bunt statt trist: Wo noch vor einem Jahr NachbarInnen zu Konzerten, Barbecue oder gemeinsames Renovieren zusammenkamen, müssen bald pünktlich Mieten überwiesen werden.   Bild: bent

Wohnen. Die „Herner Straße 131“ feiert Jubiläum.  Für AktivistInnen bleiben Besetzungen ein Mittel, um Druck für eine soziale Wohnpolitik auf die Kommunen auszuüben. Denn aus Sicht der Initiative „Stadt für alle“ hat sich auch in Bochum wenig verbessert.

Konzept für die Zukunft vorgestellt
Präsenter Protest für Begegnungsorte und Wohnraum: Die BesetzerInnen an der Herner Straße wollen mit ihrem Konzept eine interagierende Nachbarschaft etablieren. Foto:  lor

Freiraum. Wohn- und unkommerzielle Veranstaltungsmöglichkeiten sollen geschaffen werden. Am 8. Juni stellten die AktivistInnen ein Nutzungskonzept vor und appellierten an die Stadt, eine für den 22. Juni geplante Zwangsversteigerung zu verschieben.