Sozialwissenschaft
Schlagabtausch der Argumente
#NRWdebattiertEuropa entscheidet Bochum für sich: sowohl Gruppensieg als auch Redner*in des Jahres. Bild: NRW debattiert Europa

Europa. Studierende der Sozialwissenschaft belegen bei „NRW debattiert Europa“ den ersten Platz.

Preis für indischen Psychoanalytiker und Sozialtheoretiker

Sozialwissenschaft. Der indische Psychoanalytiker und Sozialtheoretiker ist der diesjährige Preisträger des vom Hans-Kilian-und-Lotte-Köhler-Centrums koordinierten Preises.

Abschlussperformance des inSTUDIES-Projekts „Die Sozialwissenschaften im Theater“
Sozialwissenschaft steht Kopf – oder zumindest die Studis der „Sozialwissenschaften im Theater“. Foto: bent

Zwei Semester lang haben Studierende verschiedener Fächer an dem inSTUDIES-Projekt „Die Sozialwissenschaften im Theater: Forschung in szenierten Welten“ gearbeitet. Die Ergebnisse werden am Samstag in Form einer Abschlussperformance im Forum Freies Theater Düsseldorf gezeigt.

Der Hans-Kilian-Preis geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Jessica Rachel Benjamin

Zum dritten Mal wird am 24. April an der RUB der Hans-Kilian-Preis für die Erforschung und Förderung der metakulturellen Humanisation vergeben. Preisträgerin in diesem Jahr ist die amerikanische Psychoanalytikerin Prof. Dr. Jessica Rachel Benjamin. Der Hans-Kilian-Preis setzt die traditionelle Förderung durch die Köhler-Stiftung von wissenschaftlichen Untersuchungen fort, „die neue Einsichten in die geschichtliche und kulturelle Existenz des Menschen und seine veränderliche Psyche vermitteln“, heißt es in der Veranstaltungsankündigung.

26. Tag der Lehre: Wie beeinflusst fehlende Anwesenheitspflicht die Arbeit in Seminaren?
Beim Tag der Lehre diskutierten Studierende und Lehrende über Anwesenheitspflicht und neue Lehrkonzepte. Grafik: sowi.rub.de

Die Diskussion über allgemeine Fragen zur Lehre hat im GC-Gebäude Campus bereits Tradition: Zum 26. Mal fand dort am vergangenen Mittwoch der „Tag der Lehre“ statt, bei dem sowohl Studierende als auch DozentInnen gemeinsam über Lehrkonzepte diskutieren. Selten jedoch war das Thema so aktuell wie an jenem Mittwoch, als es um die Abschaffung der Anwesenheitspflicht ging – und die Frage : „Funktioniert das Lernen, ohne da zu sein?“

Trotz Studi-Protesten: Mindestnote im Sowi-Master wird erhöht
Turbulente Sitzung: Master-Mindestnote von 2,0 offiziell beschlossen. Foto: bk

Am Ende hat die Anwesenheit von rund 40 protestierenden Studierenden bei der Ratssitzung der Fakultät für Sozialwissenschaft nichts genutzt: Der Fakultätsrat stimmte mit acht Ja-Stimmen (von insgesamt 13) für die Erhöhung der Mindestnote als Zugangsberechtigung für den Master auf 2,0.

Erste wissenschaftliche Arbeit über PfandsammlerInnen erhellt eine Sozialfigur
Einkaufswagen als Arbeitsgerät: Auch unter PfandsammlerInnen gibt es unterschiedliche Grade der Professionalisierung. Illustration: mar

Seit einigen Jahren gehören sie zu einem Fußballspiel wie die Fangesänge, zu einem Festival wie das Bier, zum Gelände vor dem Eingang der Disko wie die Türsteher; man trifft sie in jeder deutschen Großstadt auf ihren Routen, in Bochum auch an der Uni und im Bermudadreieck: Die Rede ist von PfandsammlerInnen, denjenigen Menschen, die für acht Cent öffentliche Mülleimer durchwühlen. Der Soziologe Sebastian J. Moser hat sich dieser „urbanen Sozialfigur“ erstmals ausführlich wissenschaftlich angenommen. Das erstaunliche Ergebnis seines im März erschienen Buches „Pfandsammler“, das auf seiner Dissertation basiert: Geld ist nicht das einzige Motiv der SammlerInnen, nicht einmal das wichtigste.