sexualisierte Gewalt
Was macht eigentlich...
„The Future is female“ - aber nicht von allein? Sonja Marzock betont, wie wichtig es ist, Transparenz für Gleichstellungsprobleme zu schaffen. Symbolbild

Gleichstellung. Das Autonome Frauen*Lesbenreferat ist die Interessensvertretung aller Studentinnen* an der RUB und adressiert bestehende patriacharle und sexistische Strukturen am Campus.

Übergriffigkeit
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Um beispielsweise mit Formen von Übergriffen umzugehen und Betroffenen Unterstützung zu leisten, gründeten Frauen* an der RUB das Autonome Frauen*Lesbenreferat.

Städte Bochum, Witten und Herne bieten schnelle, anonyme Opferhilfe

Gewalt. Die Gleichstellungsstelle der Stadt startet eine Kampagne zur anonymen Spurensicherung nach sexualisierter Gewalt.

ExpertInnen sprechen im Blue Square über sexualisierte Gewalt
Von B wie Bloggerin bis hin zu Z wie Zeitgeschichte: Aus verschiedenen Gebieten sind die ExpertInnen zusammengekommen. Foto: kac

Gesellschaft: Ab wann wird eigentlich von Vergewaltigung gesprochen? Am vergangenen Donnerstag haben ExpertInnen aus Politik, Justiz und Wissenschaft im Blue Square über das Sexualstrafrecht diskutiert – mit Schlager und Popmusik.

Kommentar: Sicher (bescheuert): Separate Busabteile für Frauen

Separate „Lady-Zonen“ in Bussen? Mit dieser Forderung polarisierte ein Regensburger Stadtrat im Zuge der aktuellen Debatte um sexualisierte Gewalt. Sicherheitsbedürfnis trifft Feminismus – Klappe, die nächste.

Kommentar: Die rechtliche Definition der Vergewaltigung muss endlich überarbeitet werden
Manchmal helfen Gesetze nicht: Viel zu oft werden Grenzen nicht akzeptiert.  Symbolfoto: Patrick Henkelmann

Sexuelle Handlungen an einem Menschen gegen seinen Willen auszuüben, stellt ein Verbrechen dar. Was in unserer Gesellschaft selbstverständlich klingt, entspricht leider nicht in vollem Maße der momentanen rechtlichen Situation. Wenn beispielsweise eine Frau zum Sex zwar unmissverständlich Nein sagt, sie in Schockstarre jedoch keinen Widerstand gegen ihre Vergewaltigung leistet – so liegt laut Strafgesetzbuch keine Vergewaltigung vor. Solche schwerwiegenden Gesetzeslücken sollen bald geschlossen werden.

Frauenrechtsorganisation fordert eine Überarbeitung des „Vergewaltigungsparagraphen“
Wird in dieser Form vielleicht bald der Vergangenheit angehören: Die Frauenrechts­organisation TDF fordert eine Überarbeitung des § 177. - Foto: as

Laut der offiziellen Polizeistatistik 2012 werden in Deutschland  jährlich 8031 Fälle nach § 177 (Vergewaltigung und sexuelle Nötigung) angezeigt. Für Terres des Femmes (TDF) ist das nur die Spitze des Eisbergs, weshalb sie den 25. November zum Anlass  nehmen, um auf  ihre Kampagne „Vergewaltigung – Schluss mit der Straflosigkeit!“ aufmerksam zu machen.

Nach dem Unifest erreicht die Redaktion Meldung über Vorfälle von sexualisierter Gewalt
Typische Massenveranstaltung: Menschenmengen können auch leicht ausgenutzt werden. Foto: flickr.com / James Cridland (CC BY-NC-SA 2.0)

Fünf Tage nach dem diesjährigen verregneten 40. Jubiläum des „Sommerfestes“ waren der Rausch ausgeschlafen und die leeren Bierflaschen weggeräumt. Die Redaktion erreichte eine E-Mail von „Marie Müller“ mit der Betreffzeile „Zwischenfälle auf dem Sommerfest der RUB“.