Schwerpunkt
Grill, Grill, Grillen
Einen Meter neben der Tonne – der Weg war doch wirklich nicht mehr weit! Bild: fufu

Würschtels. Draußen ist es heiß und die Sonne scheint wieder länger als nur 5 Minuten zwischen den Regenschauern. Raus die Stühle, raus die Menschen, raus die Kohle(-grills).

Grill, Grill, Grillen
Bild: sat

Outdoor. Mit dem Frühling steigt der Wunsch an, in geselliger Runde zu grillen. Passenderweise stellt die Ruhr-Uni Plätze bereit.

Neue AStA-Spitze gewählt: Nur Demir (IL) und David Semenowicz (ReWi)
Nach der Wahl ist vor der Arbeit: Nur Demir und David Semenowicz müssen schon bald am Umbau des KulturCafés arbeiten. Foto: bent

Der neue AStA ist da: In der letzten Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) wurden Nur Demir von der Internationalen Liste (IL) als AStA-Vorsitzende und David  Semenowicz von der Liste Rechtswissenschaften (ReWi) als Finanzreferent gewählt. Auch in diesem Jahr wollen beide auf Kultur- und andre Veranstaltungen setzen.

Wenn man/frau sich nicht mehr sicher fühlt
40 Prozent der Studentinnen, die negative Erfahrungen machen, meiden bestimmte Lehrveranstaltungen; Stalking und sexuelle Gewalt führen in knapp einem Drittel der Fälle zu schlechteren Studienleistungen bis hin zur Verlängerung des Studiums. Grafik: mar; Quelle: Thomas Feltes u. a.: „Gender-based Violence, Stalking and Fear of Crime. Länderbericht Deutschland. EU-Projekt 2009-2011“

Julia* ist 22 Jahre alt. Seit sie an der RUB studiert, hat sie Probleme mit einem Kommilitonen. Der junge Mann, nennen wir ihn Pervi, sei laut Aussagen anderer Studis sozial inkompetent. Julia zog fürs Studium aus Ost-Deutschland nach Bochum und fand schnell Anschluss bei ihren KommilitonInnen. Auch zu Pervi war sie nett, denn sie ist ein freundlicher Mensch.

Greenpeace fordert von Outdoormarken, auf giftige Stoffe zu verzichten
Unberührte Natur? Viele Firmen, die mit uriger Wildnis werben, nehmen in Kauf, dass diese vergiftet wird. Illustration: mar

Gefährliche Stoffe in Outdoorbekleidung und -ausrüstung und sogar in den entlegensten Winkeln der Erde: Die Umweltorganisation Greenpeace hat in ihrem dritten Bericht zu gesundheitsschädlichen per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) nachgewiesen, dass die Outdoorbranche Mensch und Natur schadet, wenn sie diese Stoffe verwendet. Firmen wie Jack Wolfskin oder The North Face wollen ihre Kollektion bis 2020 PFC-frei machen. Das müsse schneller gehen, fordert Greenpeace in der Unterschriftenkampagne Detox. Insbesondere die Marken The North Face und Mammut stehen in der Kritik.

Kommentar: Mit Natur werben und Gift verarbeiten: Greenpeace testete Outdoor-Produkte
Trauriges Mammut: Würde das Mammut noch leben, könnten Labore auch bei ihm PFC nachweisen.     Bearbeitung: kac

Greenpeace hat 40 Outdoor-Produkte wie Jacken, Schuhe und Rucksäcke getestet und auf die umwelt- und gesundheitsschädigenden per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) untersucht. Vor allem in der Ausrüstung der Outdoor-Marke Mammut habe das Labor der Umweltschutzorganisation hohe Konzentrationen von PFC gefunden, darunter die krebserregende Perfluoroktansäure (PFOA). Greenpeace richtet sich seit 2011 in einer Detox-Kampagne (engl. Entgiftung) gegen den Einsatz gefährlicher Chemikalien in der Textilindustrie. Mammut will dabei aber nicht mitmachen. Das ist eine unmögliche Haltung des Unternehmens.

Leben vs. Studieren: Lifestyleratgeber rund um das Ende der Vorlesungszeit
Ärger, Wut, Schmerz, Angst, Verzweiflung, Unsicherheit und Frustration: Von genau diesen Emotionen hat ein ordentliches Studium geprägt zu sein. Das richtige Stress­level ist gerade in der Prüfungsphase entscheidend. Foto: alx

Was machst Du schon wieder in der Mensa? Wolltest Du nicht lernen? Stattdessen liest Du dieses Schundblatt. Die Klausurphase rückt näher, die Hausarbeiten müssen bald abgegeben werden und die nächste mündliche Prüfung ist auch nicht mehr fern. Das macht Dir so sehr zu schaffen, dass Du zur Ablenkung sogar die :bsz in die Hand nimmst. Wenn Du dieses Semester also mal so richtig verkacken willst, dann bist Du hier genau richtig. Wir zeigen Dir sechs Tipps, wie Du Dich möglichst ineffektiv und nervig vorbereitest, damit Dir auch in diesem Halbjahr die volle Ladung Frustration nicht entgeht.

Stadtplanung: Das Opel-Werk heißt jetzt Bochum Perspektive 2022
Vergangenheit: Mittlerweile fehlt der Opel-Schriftzug, der für 52 Jahre dieses Dach zierte; dafür steht das Gebäude inzwischen unter Denkmalschutz. Fotos: alx

Es ist über ein Jahr her, dass in Bochum der letzte Opel zusammengeschraubt wurde. Das Gelände in Laer wartet auf seinen Abriss. Bevor die Abbrucharbeiten allerdings beginnen können, müssen rechtliche Hindernisse geklärt werden, die so zuvor nicht bestanden haben. Dann aber weicht ein Stück städtischer Industriegeschichte einer Bochumer Perspektive 2022. Einige denkmalgeschützte Gebäude bleiben der lebendigen Stadtgeschichte allerdings erhalten. Es gibt als mehr als einen Grund, dem alten Opel-Gelände eine letzte Ehre zu ­erweisen.

:bsz-Klimareihe: Strategien gegen den Klimawandel: Interview mit Nachhaltigkeitsexperte Stephan Wallaschkowski
Was man dem Klimawandel entgegensetzen kann: Der Nachhaltigkeitsforscher Stephan Wallaschkowski im Gespräch mit der :bsz. Foto: bent

Als bahnbrechend wurde das Ergebnis der Pariser Konferenz bezeichnet: Die Staaten wollen die Emissionen drastisch senken, die Erderwärmung soll unter zwei Grad bleiben – einige Insel-Staaten wollen sich sogar um ein 1,5-Grad-Ziel bemühen. Darüber und über die notwendigen Maßnahmen sprachen wir zum Abschluss unserer Klima-Reihe mit dem Nachhaltigkeitsforscher Stephan Wallaschkowski von der Hochschule Bochum.

Schaffe, schaffe, Welt umbaue: Sind wir ins Anthropozän eingetreten?
In der Atmosphäre, im Boden, in der Artenvielfalt: Der ökologische Fingerabdruck des Menschen hat weltweite Folgen. Illustration: mar

Der Mensch will sich nicht damit abfinden, dass die Welt nicht so ist, wie er sie gern hätte. Also begann er, sie zu verändern. Und zwar derart tiefgreifend und unumkehrbar, dass WissenschaftlerInnen verschiedener Fachbereiche von einem neuen Erdzeitalter sprechen: dem Anthropozän, der Ära des Menschen. Während etwa der Münchner Physiker und Naturphilosoph Harald Lesch das Wort wie selbstverständlich benutzt, sehen andere darin grünen Aktionismus. Im Sommer wollen ExpertInnen bestimmen, ob zumindest für Erdschichten eine neue Ära angebrochen ist.

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