RWE
Konzerne müssen zum Handeln gezwungen werden
Symbolbild

Kommentar. Wir müssen alle unseren Teil dazu beitragen, klimagerechter zu werden. Dazu gehört auch, mehr Konzerne in die Verantwortung zu nehmen.

RWE und Bochum
Zu hoch gepokert: Spekulationen kennt man sonst nur von Bänker*innen. Der RWE Aktienfall könnte für Bochum Einbußen von mehreren Millionen Euro bedeuten. Bild: sat

Börsenhandel. Der Abstieg der RWE-Aktie hat Auswirkungen auf die Stadt Bochum. Denn auch diese besitzt Anteile am Unternehmen und hat nun mit Gewinnverlusten zu rechnen.

Durch Urteil zum Hambacher Forst

Finanzen. Der Wert der Aktienanteile der Stadt an RWE ist gesunken. Nun sind Gewinneinbußen von mehreren Millionen möglich.

Bochum und die RWE-Aktien
Bild: Eva K., CC BY-SA 2.5,  https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.en

Kommentar. Wenn Kommunen schon mit Aktien handeln müssen, dann sollte dies sozial verträglich gestaltet sein.

Demonstration um „rheinischen Urwald
Braunkohlegegner*innen gegen den Tagebau: Am Samstag protestierten unerwartet viele Demonstrierende gegen RWE Bild:stem

Naturschutz. Die Großdemo um den Erhalt des Hambacher Forsts, die am vergangenen Samstag stattfand, verlief friedlich und mit wesentlich mehr Menschen, als erwartet.Obwohl bis kurz vor der Veranstaltung nicht sicher war, ob dies stattfinden darf, kamen Zehntausende.

Journalist bei Unfall im Hambacher Forst gestorben
Am Mittwoch, den 19. September, verstarb der Student, Künstler und Journalist Steffen Meyn bei einem Unfall im Hambacher Forst. Sein tragischer Tod muss für alle ein Grund sein, inne zu halten.  Symbolbild

NACHRUF. Am Mittwoch, den 19. September, stürzte der Student und Journalist Steffen Meyn im Hambacher Forst aus über 15 Metern in die Tiefe. Sein Tod macht auch uns betroffen.

Steffen Meyn war 27 Jahre alt, als er in der Absicht, die Räumung des Hambacher Forstes zu dokumentieren, auf einen Baum im so genannten „Beechtown“ kletterte. Und er war 27 Jahre alt, als sein Leben so plötzlich endete. Weder hier, noch an anderer Stelle ist Platz für Schuldzuweisungen, Fakten gibt es genug. Ein junger Mensch ist gestorben, weil er einen umstrittenen Polizeieinsatz journalistisch begleiten wollte. Dass Politik, Polizei und RWE den tragischen Tod Steffen Meyns nun instrumentalisieren wollen, ist geschmacklos und unangebracht. Unsere Wünsche und Gedanken sind bei den Angehörigen und Freund*innen unseres verstorbenen Journalismus-Kollegen.

  :Die Redaktion
 

Neue Auseinandersetzungen im Hambacher Forst erwartet

Protest. Der Hambacher Forst wird weiter gerodet, den Versprechen eines Rodungsstopps zum Trotz. Am 19. September war ein Journalist tödlich verunglückt. Am Wochenende protestierten wieder tausende Menschen gegen den Braunkohleabbau.

Zuspitzung im Hambacher Forst
In den Wipfeln: Eine Baumunterkunft vor dem Einsatz am letzten Mittwoch. Bild: commons.wikimedia.org/wiki/File:%C3%9Cber_den_Wolken,Hambacher_Forst,NRW.jpg

Protest. Seit der vergangenen Woche spitzt sich die Lage im Hambacher Forst zu. Während Aktivist*innen die Waldrodung durch den Energiekonzern RWE verhindern, rückt die Polizei vor.

Bochum verkauft umstrittene RWE-Aktien
Raus aus RWE: Greenpeace und Fossil Free demonstrierten für den Verkauf der Aktien – mit Erfolg. Foto: kac

Das Ruhrgebiet, einst bekannt als Kohlerevier, verabschiedet sich von seinen RWE-Aktien. Zumindest macht Bochum den Anfang. Den Beschluss hat der Rat vergangenen Donnerstag in einer nicht-öffentlichen Sitzung mit großer Mehrheit gefasst. Die erste Tranche soll am 4. Oktober abgestoßen werden.