Russland
Leichtathletik-WM: Proteste gegen das „Anti-Homosexuellen-Gesetz“
Jubel für Putin? Die mehrfache Goldmedalliengewinnerin Jelena Issinbajewa befürwortet offenbar die repressive russische Politik. Foto: Wikimedia Commons / Erik van Leeuwen (bron: Wikipedia)

Letzte Woche fand die Leichtathletik- WM im Moskauer Luschniki-Stadion – derselben Stätte wie schon bei den Sommerspielen 1980 – statt. Nachdem damals viele Länder die Spiele aus politischen Gründen komplett boykottierten, gab es auch in diesem Jahr Kritik an der Russischen Regierung. Allerdings in kleinerem Rahmen. Verschiedene SportlerInnen demonstrierten gegen das russische Anti- Homosexuellen-Gesetz und verstießen damit bewusst gegen Richtlinien, die eine strikte Trennung des Sportwettbewerbs von politischer Meinungsmache vorsehen. Der friedliche Protest mit kleinen Gesten bekam Lob aber auch Kritik.

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